Sechs Tipps gegen den Raddiebstahl!

 

Tipp 1: Anschließen statt nur abschließen...

und zwar den Rahmen des Fahrrades möglichst zusammen mit einem Laufrad an einem fest verankerten Fahrradständer.

Zusätzlich kann man auch noch das zweite Laufrad mit einem kleineren Schloss sichern.

 

 

Tipp 2: Keine Geschenkbändchen, ...

sondern hochwertige Schlösser verwenden. Bügelschlösser haben sich im Alltag am besten bewährt, da sie den Dieben ausreichend lange Zeit standhalten.

Schon mit einem Handgriff lassen sich hochwertige von minderwertigen Schlösser unterscheiden. Je mehr Gewicht ein Schloss hat, desto dicker ist der Stahlkern und desto höher ist der Schutzfaktor. Die Stiftung Warentest und die Prüfstelle der Deutschen Versicherer prüfen gängige Schlösser und zeichnen besonders sichere aus.

Tipp 3: Keine Schnellspanner ...

mit Spannhebeln, denn diese sind geradezu eine Einladung zum Raddiebstahl. Es gibt  im Fachhandel gute diebstahlssichere Alternativen zu kaufen. Anstelle der Schnellspannhebel befindet sich ein abnehmbarer Spannschlüssel.

Teure Sättel und Sattelstützen mit Schnellspanner sollten zusätzlich gesichert werden.

 

Tipp 4: Je sichtbarer, desto sicherer!

Die Wahl des Stellplatzes ist oft entscheidend. Wenn keine bewachte Abstellanlage zur Verfügung steht, sollten Plätze gewählt werden, an denen ständig Passanten vorbeikommen. Gleichzeitig sollte der gewählte Ort aber nicht anonym und unüberschaubar sein.

[Die Radstationen im Kreis Unna]

Tipp 5: Clusterbildung im Keller

Wenn sich Fahrräder etwa im Hausflur und Keller nicht anschließen lassen, hilft die Clusterbildung. Schließen Sie einfach mehrere Räder aneinander - das Mountainbike ans Hollandrad ans Kinderrad. Einen solchen sperrigen 35-Kilo-Cluster wuchtet auch ein kräftiger Fahrradklauer nicht die Kellertreppe hoch.

Tipp 6: Die Fahrradcodierung ...

ermöglicht die schnelle Auffindung des rechtmäßigen Besitzers! Die Codierung ihres Rades schreckt Diebe ab, da der Dieb leichter überführt werden kann und der Wert des geklauten Rades sinkt.  Die Fahrradcodierung ist unlöschbar im Fahrradrahmen eingraviert und sie ist eine unverwechselbare "Eigentümer-Identifizierungs-Nummer" (abgekürzt "EIN"). [mehr]

 

Tipp 7: Der Fahrradpass

Wer die wichtigsten Daten seines Fahrrades in einem Fahrradpass festhält, hat größere Chancen sein Rad zurück zu bekommen. Die Rahmennummer wandert zur Fahndung in den Polizeicomputer. Sie steht oft am Rahmenrohr unter dem Sattel oder am Lenkerkopf. Oft  ist sie aber auch im Tretlagergehäuse eingeschlagen.

Auch ist es hilfreich, ein Foto seines Fahrrades mit dem Fahrradpass aufzuheben.

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