Landeshaushalt 2013: ADFC NRW befürchtet Wende in der Rot-Grünen Verkehrspolitik

11.01.13
Kategorie: Presse

ADFC NRW-Vorsitzender Thomas Semmelmann: "Ein Drittel Kürzung bei Landesstraßenradwegen tut richtig weh!"


ADFC NRW-Vorsitzender: "Ein Drittel Kürzung bei Landesstraßenradwegen tut richtig weh!"

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club NRW ist über die massiven Kürzungen der Radverkehrförderung im Entwurf des Landeshaushalts 2013 verärgert. Besonders hart betroffen ist der Radwegebau an Landesstraßen. Er soll von 12 Millionen Euro (2012) auf 8 Mio. Euro sinken. "Angesichts des dringenden Handlungsbedarfs tut die Kürzung um 33% richtig weh" erklärt Thomas Semmelmann, Vorsitzender des ADFC NRW. "Wer bei den Kosten des Straßenverkehrs wirklich sparen will, der fördert das Umsteigen aufs Rad."  Berücksichtigt man die finanzielle Lage vieler Kommunen, die eben-falls beim Radverkehr sparen, so ist nun eine Wende in der Rot-Grünen Verkehrspolitik zu befürchten.

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Pressesprecher

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Der ADFC NRW e.V. ist mit 31.000 Mitgliedern der größte Landesverband des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs. In knapp 40 Kreisverbänden und 100 Ortsgruppen sind wir vor Ort aktiv. Wir setzen uns für eine umweltfreundliche Verkehrspolitik ein, fahren gemeinsam Touren und beraten in allen Fragen rund um das Fahrrad. Als Landesverband werben wir in Politik, Ministerien und Verbänden für eine Verkehrspolitik, die die Potentiale des Fahrrads ausschöpft. Dabei steht die Entwicklung einer umfassenden Radverkehrsinfrastruktur im Mittelpunkt:  ein einheitliches Radverkehrssystem für Alltags-, Freizeit- und Urlaubsradfahrer und -fahrerinnen mit hohen Qualitätsstandards und guten Serviceeinrichtungen. Auch Dank unserer Arbeit gilt Nordrhein-Westfalen als "Fahrradland Nr. 1" in Deutschland.

 

 


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