Radeln hilft nach Diagnose „Krebs“

03.03.17
Kategorie: Aktuelles

Bernhard Zimmermann-Buhr (Bild 1) und Oliver Trelenberg (Bild 2). Fotos: privat




Die Diagnose „Krebs“ zu bekommen, ist erschütternd. Jeder geht damit anders um. Wer Operation, Chemotherapie und Bestrahlung vor sich hat oder noch mittendrin steckt, muss seelisch stabil und körperlich zäh sein. Und selbst nach erfolgreicher Behandlung bleibt oftmals die Angst. Zwei ehemalige Krebspatienten haben - jeder für sich - einen Weg gefunden, mit ihrer Erkrankung umzugehen und sind dabei beide aufs Radfahren gestoßen.

Bernhard Zimmermann-Buhr hat seine Krebserkrankung im vergangenen Jahr erfolgreich überwunden und daraus die Zuversicht gewonnen, dass „das Leben gut ist“, wie auch der Titel eines Romans von Alex Capus lautet. „Man kann immer noch etwas wagen, wenn man den Kopf nicht in den Sand steckt“, sagt Zimmermann-Buhr. Und das ist seine Hauptmotivation für eine Radtour, die ihn im Juni dieses Jahres über die „Via Claudia Augusta“ von Donauwörth nach Bozen führen wird. Diese Tour hat ihn aus historisch-kulturellem Interesse schon länger gereizt, nun endlich will er diese Radtour über die Alpen wagen und berichtet darüber in seinem Blog.

Oliver Trelenberg hatte bereits nach einer seelischen Erkrankung den positiven Einfluss des Fahrradfahrens für sich entdeckt als er 2013 die Krebsdiagnose erhält. Auch er schafft es, den Krebs zu überwinden und zieht daraus Motivation und Kraft. 2014 hat er das Projekt „Oli radelt“ ins Leben gerufen und will damit anderen Menschen Mut machen. Oliver Trelenberg radelt für den guten Zweck, sammelt Spenden für Krebskranke und hält Vorträge. Bei der AFDC Ortsgruppe in Bönen hat Oliver Trelenberg bereits über sein Projekt gesprochen und wird demnächst beim ADFC Unna zu Gast sein. Wer sich für das Projekt von Oliver Trelenberg interessiert und ihn für einen kostenfreien Vortrag engagieren möchte, bekommt weitere Informationen auf seiner Internetseite.


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