Aktuelles

Fahrradtourismus im Rheinland: Die Drei-Flüsse-Tour

23.04.08
Kategorie: Presse, Radreisen

v.l.n.r.: Fr. Krieger, Fr. Sumser, Hr. Kalle


Die Drei-Flüsse-Tour ist ein spannender Rundkurs, der die Flüsse Rhein, Ahr und Erft zu einer knapp 300 Kilometer langen Radwandertour verbindet.

Pressemeldung zur Veranstaltung am 15. April 2008 im Hotel am Rhein / Wesseling

Die Drei-Flüsse-Tour ist ein spannender Rundkurs, der die Flüsse Rhein, Ahr und Erft zu einer knapp 300 Kilometer langen Radwandertour verbindet. Seit 2007 vermarkten die Partner Rhein-Erft-Tourismus e.V., Rhein-Kreis Neuss,  KölnTourismus GmbH, Ahr Rhein Eifel Tourismus & Service GmbH sowie die Tourismus & Congress GmbH Region Bonn / Rhein-Sieg / Ahrweiler diese Radroute gemeinsam.

Im Hinblick auf die Einbindung der Drei-Flüsse-Tour in die „Rad Region Rheinland“, durch die Radtouristen aus einem deutlich größeren Einzugsbereich angezogen werden, wurden interessierte touristische Partner aus den Bereichen Hotellerie und Gastronomie über Kooperationsmöglichkeiten informiert.

Ziel der Projektgruppe ist es, einen einheitlichen hohen Qualitätsstandard entlang der Strecke zu bieten und die Leistungsträger zu motivieren, sich auf Radwanderer und deren Bedürfnisse einzustellen, um die Potenziale des Radtourismus in der Region zwischen Ahr, Rhein und Erft optimal auszuschöpfen.

Landrat Werner Stump hob in seiner Begrüßung vor allem die erfolgreiche überregionale Zusammenarbeit - auch über Landesgrenzen hinweg - im Rahmen dieses Projektes hervor und animierte alle Teilnehmer „Ihren Kirchturm zu bewahren, aber auch darüber hinaus zu denken“.

Experten gaben den Teilnehmern Tipps aus Ihrer eigenen Praxis, so etwa Wolfgang Reh von der Eifel Tourismus GmbH, mit jahrelangen, erfolgreichen Erfahrungen im Radtourismus. Die Eifel befindet sich mit Ihren 10 Premium-Radrouten seit Jahren in den „Top Ten“ der beliebtesten Radregionen Deutschlands. Wolfgang Reh schätzt die Drei-Flüsse-Tour als eine „hochattraktives radtouristisches Produkt“ ein.

Mathias Johnen, stellv. Geschäftsführer des DEHOGA Nordrhein, wies auf die wirtschaftliche Bedeutung  des Radtourismus für die Hotels und Gaststätten hin: Radfahrer sind bereit für Übernachtung, gutes Essen und guten Service überdurchschnittlich zu zahlen.

Thomas Lierz, dessen Hotel am Rhein in Wesseling direkt am Rheinradweg liegt und ein beliebtes Ziel von Radfahrern ist, berichtete den Kollegen aus seiner Praxis. Das „Radfahrer Special“ des Hotels bietet alles, was zeigt: „Hier sind Radtouristen willkommen!“ Lierz empfahl seinen Kollegen mit den Gästen zu reden, um deren Bedürfnisse zu erfahren und darauf eingehen zu können. 

Ulrich Kalle, Geschäftsführer des ADFC NRW, zählte den Hoteliers die Kriterien auf, die ein Betrieb erfüllen muss, um das ADFC-Qualitätssiegel „Bett & Bike“ zu erhalten. Dieses Logo signalisiert dem Radwanderer: Hier komme ich zu einer fahrradfreundlichen Unterkunft. Solche Betriebe - mittlerweile etwa 4.600 in Deutschland - nehmen Gäste auch für nur eine Nacht gerne auf, und sie halten abschließbare Fahrradräume, Werkzeug, Karten- und Infomaterial sowie Öffnungszeiten und Adressen von Fahrradwerkstätten bereit.

Annette Sumser konnte als Geschäftsführerin des Radreiseveranstalter Radissimo die Bedürfnisse Ihrer Kunden beschreiben und die Anforderungen der Reise-Einkäufer an ein gut verkäufliches Produkt benennen. Die Drei-Flüsse-Tour  hat Radissimo bereits als Tour mit 7 Übernachtungen in sein Programm aufgenommen.

Claudia Krieger, die u.a. das Projekt „Rad Region Rheinland“ inhaltlich und konzeptionell betreut, führte durch die Veranstaltung und betonte das hohe touristische Potenzial der Drei-Flüsse-Tour.

 

 

 


© 2019 ADFC Vest Recklinghausen