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ADFC-Kreisverband Recklinghausen codierte Fahrräder bei den „Edelhelfern“

23.06.20

„Corona-bedingt“ war es die erste Codieraktion dieses Jahres – am 20.06.2020 auf dem Parkplatz des Recklinghäuser Fahrradgeschäftes „Die Edelhelfer“.

Bekanntlich ist das Codieren von Fahrrädern, bei dem ein individueller Code, den die Polizei entziffern kann, in das Rad gefräst wird, ein wirksamer Diebstahlschutz.

Viele Interessenten fragen, ob der Rahmen durch das Codieren nicht beschädigt wird. Diese Sorge kann Frank Ottmüller, der die Aktion leitete, den Fahrradbesitzern nehmen: „Unsere Codierung ist nur 0,15 Millimeter tief und ist vom TÜV abgenommen. Dadurch wird kein Rahmen beschädigt.“  Über zwei Millionen Räder hat der ADFC bundesweit schon codiert und Rahmenbrüche hat es noch nie gegeben.

Um bei der Aktion am 20. Juni nicht zu riskieren, dass sich eine Traube von Menschen vor dem Stand drängte – und sich damit einer Covid19-Ansteckungsgefahr aussetzte – musste man sich im Vorfeld anmelden und bekam dann ein Zeitfenster zugewiesen.

Dadurch war das Codieren auch für die Aktiven etwas entspannter als sonst bei Großveranstaltungen. Die Aktion war ein voller Erfolg. Die Termine waren schnell vergeben und daher freut es den ADFC, dass er bald schon wieder in Recklinghausen codieren wird: Am 11. Juli veranstaltet die Stadt Recklinghausen einen Aktionstag in der Altstadt – mit Fahrradtouren, Fahrradparkhaus und einer Codieraktion – erneut durchgeführt von den Aktiven der Ortsgruppe Castrop-Rauxel.

Dank an Carsten Schlieter, geschäftsführender Gesellschafter der Firma "Die Edelhelfer". Der hatte nicht nur den ADFC eingeladen, das Codieren anzubieten, sondern stellte dem Codierteam zwei Sonnenschutzpavillons und etliche Kaffee zur Verfügung.

 

 


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