Premiere auf dem Gruga-Radweg

Die Ortsgruppe Marl radelte zum ersten Mal zum Gruga-Radweg.

Am Donnerstag, dem 11. Oktober trafen sich am Freibad Loemühle 22 Radlerinnen und Radler, um bei herrlichstem Oktoberwetter den Gruga-Radweg zu befahren. Tourleiter Paul Lipp hatte den Rundkurs im Uhrzeigersinn vorgesehen, da sich dadurch einige steile Anstiege in Abfahrten umkehren ließen.

Bei der Abfahrt war es noch herbstlich kühl, aber die Oktobersonne und das zügige Tempo brachte die Radler bald auf Betriebstemperatur. Durch die Ried, das Backumertal und um den Paschenberg erreichte die Gruppe das Wasserschloß Herten.

An Resse vorbei ging es ins Emschertal zum Hafen Grimberg über die sehenswerte Bogenbrücke auf die Erzbahntrasse bis zur Abzweigung der Kray-Wanner-Bahn. Diesem Weg folgten die Radler bis in Höhe Mechtenberg, wo die Tour links nach Essen Steele abzweigte. Dort folgten sie dem Ruhrtalradweg flußabwärts bis zur "Zornigen Ameise" dem Beginn des eigentlichen Gruga Radweges. Doch kurz vorher lockte am Wegesrand ein spanisches Restaurant mit Biergarten zur Mittagspause in der warmen Oktobersonne.

Gut gestärkt machte sich die Gruppe danach auf zum eigentlichen Gruga-Radweg, der einer alten Eisenbahntrasse folgend stetig bergan führte. Im weitern Verlauf ging es in nördlicher Richtung durch Grünanlagen bis Altenessen, wo eine Nebenstrasse eine ruhige Fahrt bis zur Zeche Zollverein versprach.

Leider machten viele Ampeln und ein doch stärkerer Autoverkehr als angenommen den Weg zum Geduldsspiel. Unser ADFC-Kollege Werner Tünnemann versprach für dieses Teilstück einen alternativen Wegevorschlag, den er inzwischen auch geliefert hat.

An Zollverein kurz zu halten, ist eigentlich eine Ehrensache für echte "Ruhris", vor allem, wenn eine kompetente Erläuterung wie die von Werner T. geboten wird. Auf dem weiteren Weg Richtung Nordsternpark wurde es wieder gemütlich und es rollte ohne Autoverkehr. Zwischen Essen-Karnap und Gelsenkirchen-Horst verläuft in einem Grünzug ein kleiner Bach, dem man fast bis zum Schloß Horst folgen kann. Von hier aus ging es auf "Schleichwegen" zum Trainigsgelände des FC Schalke, wo an der Gaststätte "Der Schalker" die letzte Rast gemacht wurde.

Nun hieß es nur noch heraus aus dem Emschertal über Schloß Berge, die Sieben-Schmerzens-Kapelle zum alten Dorf Westerholt. Der restliche Weg wurde mit der Aussicht auf eine heiße Dusche und ein leckers Abendessen verkürzt.

Nach gut 85 Kilometern trennte sich die Gruppe am Telgenbusch. Die einhellige Meinung war, dieser Radeltag hat sich gelohnt, es wäre schade gewesen, zu Hause zu bleiben.

 

Bogenbrücke
Auf der Erzbahntrasse
Wohlverdiente Mittagsrast
Das Schalker - Trainingsgelände
Am Weltkulturerbe Zollverein
Vor dem Schloß Herten

Flower, Power & Cafe?

Bei sommerlichen Temperaturen folgten 23 Freizeitradler der Tourenleiterin Heidi, von Marl aus über die Bahntrassen vorbei am Loemühlenteich, Flugplatz Loemühle und durch das Waldgebiet "Die Burg".
Weiter ging es durch Speckhorn vorbei am 3-Städte-Eck. Der Duft der gelb blühenden
Rapsfelder begleitete uns ein Stück durch Felder und grüne Wiesen bis zu unserem Ziel in Recklinghausen-Nord.
Nach einer kurzen Kaffeepause führte unser Rückweg an der Mollbeck vorbei,
durch kleine Bauernschaften, entlang des Golfplatzes zurück zur Geschäftsstelle.
Die Resonanz der Tour: "Das war ein schöner Tag!(HC)

 

© 2019 ADFC Vest Recklinghausen Marl