Der Arbeitskreis Radinfrastruktur

Woraus besteht der Arbeitskreis?

Der Arbeitskreis (AK) Radinfrastruktur wurde 2009 im Rahmen der Vorarbeiten zur Bewerbung in den Arbeitskreis fahrradfreundliche Städte gegründet. Der AK Radinfrastruktur trifft sich ca. 6-8mal jährlich und besteht zum einen aus hauptamtlichen Mitarbeitern derjenigen Institutionen, die mit der Planung und Überwachung der Radverkehrsinfrastruktur (Radwege, Abstellanlagen, Beschilderungen...) befasst sind. Dazu gehören Vertreter des Tiefbauamtes der Stadt Herten und des Kreises, der Bereiche Verkehrsplanung und Stadtplanung, von Straßen NRW, des Zentralen Betriebshofes Grün und der Polizei. Darüber hinaus sind als ehrenamtliche Vertreter des ADFC Roland Liedtke und Carsten Lindner quasi seit Beginn an regelmäßig bei den Sitzungen vertreten. Die Moderation sowie die Vor- und Nachbereitung wird von Frau Schäfers (Fachbereich Stadtplanung) und Frau Hönekopp (Stadt Herten, Projekt fahrradfreundliche Stadt) übernommen.

 

Ziele und Arbeitsweise

Im AK Radinfrastruktur wird die konkrete Arbeit für die Entwicklung der Stadt Herten zu einer fahrradfreundlicheren Stadt gemacht. Der AK hat daher die Aufgabe, Planungen und Veränderungen der Infrastruktur für Radfahrer in der Stadt Herten zu analysieren und konkrete Vorschläge zur Verbesserung auszuarbeiten. Er kann keine rechtlich bindenden Entscheidungen treffen, sondern lediglich Empfehlungen ausarbeiten, die dann beispielsweise dem Rat der Stadt als Beschlussvorlage vorgelegt (Beispiel Öffnung der Fußgängerzone für Radfahrer) oder von den Verantwortlichen der Verwaltung angeordnet werden können (Beispiel Entfernung von Schildern oder Umlaufsperren). Weiterhin kann der AK Fachleute beraten, die sich mit der Planung von Maßnahmen in Herten beschäftigen (Beispiel das Planungsbüro, welches die Zechenbahntrasse plant).

 

In jeder Sitzung des AK werden einige wenige Themen intensiv besprochen und häufig auch kontrovers, aber fair diskutiert. Ziel ist es, einen Konsens zu finden, mit dem alle Beteiligten leben können, der aber nicht so klein ist, dass er zum Stillstand führt. Nicht immer ist dieses möglich (Beispiel Abschaffung der Radwegebenutzungspflicht). Auch werden aktuelle Ereignisse und Meldungen, darunter auch Leserbriefe, aufgegriffen und diskutiert.

 

Aktuell behandelte Themen

-         Radwegeführung im Bereich der Halde Hoheward

-         Detailplanungen der Zechenbahntrasse (Kreuzungspunkte mit KFZ-Verkehr)

-         Beschilderungen des Radwegenetzes

-         Rückmeldungen zur Öffnung der Fußgängerzone für Radfahrer

-         Neugestaltung der Einmündung Distelner Straße in die Kaiserstr.

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