ADFC-Herten auf den Spuren der Römer

Der ADFC-Herten auf den Spuren der Römer!

Am 30.08.2013 um 8:00 Uhr morgens erwartete uns der Reisebus an der Zeche Ewald. Nachdem die Fahrräder im Anhänger gut verstaut waren, die 15 Teilnehmer und die Tourenleiter Jürgen Busch und Klaus Droste im Bus Platz genommen hatten, ging es los.
Mit dem Reisebus fuhren wir zum Hermannsdenkmal, zum Startpunkt der Römer-Lippe-Route, auf der wir in den nächsten Tagen Kilometer um Kilometer abspulen werden um letztendlich wieder in Herten anzukommen.

Nach kurzer Besichtigung des Denkmals ging es endlich los, schnell zeigte sich das der Teutoburger Wald für uns Flachlandtiroler einige Hügel bereit hielt. So ging es mal langsam den Berg hinauf mal schnell den Berg herunter. An den Steigungen oben angekommen, wurden immer wieder kleine Pausen eingelegt, um die Gruppe wieder zusammen zu führen und um Kraft für den nächsten Berg zu sammeln. Die Gastronomie an den Externsteinen wurde für eine große Pause genutzt. Danach ging es weiter Richtung Bad Lippspringe, wo natürlich die Lippequelle besichtigt wurde. Ein netter Tipp einer ortskundigen Radlerin, die Wasserflaschen nicht an der Lippequelle sondern an der Liborius Quelle, die sich in direkter Nachbarschaft befindet, zu füllen wurde gerne angenommen, der geschmacklichen Unterschied ist enorm.

Am späten Nachmittag endete unsere Reise im schönen Paderborn. Nach dem Einchecken im „Hotel In Via“ wartete schon eine Stadtführung auf uns. Die nette Stadtführerin konnte uns auch das ein oder andere Restaurant empfehlen, so dass der Tag mit einem leckeren Abendessen endete.

Am nächsten Morgen ging es nach einem reichhaltigen Frühstück weiter auf der Römer-Lippe-Route, bei der Stadtführung am vorangegangenen Abend hatten wir erfahren dass die Pader namensgebend für Paderborn ist: Der Name Paderborn setzt sich zusammen aus Pader und Born, einer früheren Bezeichnung für eine Quelle. Die Pader ist mit nur vier Kilometern Länge der kürzeste Fluss Deutschlands und vereinigt sich am Schloss Neuhaus mit der Lippe, dieses Schauspiel wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen (siehe Bilder). Nach etwas hin und her im Schlosspark fanden wir die Stelle, wo Pader und Lippe sich vereinigen. Bald ging es weiter auf der Römer-Lippe-Route.

Im Laufe des Tages führte uns die Route durch sehr schöne Auenlandschaften an einigen Seen vorbei und immer fernab von großen Straßen. Mit vereinten Kräften wurde eine Reifenpanne an einem Pedelec behoben. Gut dass der Regenschauer erst später einsetzte und wir in Lippstadt eine größere Pause einlegen konnten, um uns für die letzten Kilometer zu stärken.
Gegen 17:00 Uhr erreichten wir unser Ziel in Ostinghausen, das Haus Düsse (Landwirtschaftszentrum der Landwirtschaftskammer NRW). Diese Unterkunft sollte mit einem besonderen Highlight aufwarten: Ein Grillabend mit Lagerfeuerromantik, der allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Am nächsten Morgen ging es nach einem guten Frühstück und ausgestattet mit einem Lunchpaket weiter. Abermals ging es durch schöne Landschaften abseits der großen Straßen. Leider sind aber die Bauwerke der modernen Zivilisation nicht zu übersehen, das Kraftwerk Hamm–Uentrop lässt grüßen.
Nicht erst an diesem Tag fällt uns auf, dass es für die Entwickler der Römer-Lippe-Route noch einiges zu erledigen gibt, manchmal fehlt es an der Beschilderung oder Schilder stehen so, dass man sie nicht sieht oder schnell einmal übersieht, auch fehlt es an ausreichend Rastplätze für die Radreisenden. So verzehrten wir unser Lunchpaket nicht auf einem schönen Rastplatz mit Tischen und Bänken sondern am Straßenrand.
In Hamm lassen wir uns die Gelegenheit den Sri-Kamadchi-Ampal-Tempel der Hindu-Gemeinde zu besichtigen natürlich nicht entgehen. Weiter geht es zum Schloss Oberwerries und mit der Lippefähre LUPIA über die Lippe. Von hier ist es nicht mehr weit bis zum Hotel Ickhorn in Werne. Werne und seine Besonderheiten lernen wir bei einer weiteren Stadtführung kennen.

Der nächste Morgen beginnt mit einer kleinen Überraschung: Wir treffen auf einen Kapuziner-Mönch aus dem Kapuzinerkloster in Werne. Nach einem interessanten Gespräch gibt er uns seinen Segen für die weitere Reise.
Leider ist es der letzte Tag dieser sehr schönen Tour, aber auch heute gibt es einiges zu erleben, so kommen wir an der Marina-Rünthe vorbei, das ehemalige Colani-Ei in Lünen-Brambauer wird besucht und Lünen erkundigt, aber leider verabschiedet sich auch der Erste aus der Reisegruppe, um den Heimweg an zu treten.
Eine letzte gemeinsame Rast mit einem Großteil der Gruppe an den Inselterrassen in der Nähe von Henrichenburg wird eingelegt und dann geht es weiter Richtung Herten und zum Ende der Tour.

Ich möchte mich bei allen Beteiligten für vier schöne und unkomplizierte Tage auf der Römer-Lippe-Route bedanken. Jürgen Busch gilt mein besonderer Dank für die gute Arbeit als „letzter Mann“.

Freundlicherweise haben Uli L. (Bilder und Video) und Frank D. (Bilder) ihre Aufnahmen für diesen Reisebericht zur Verfügung gestellt.

Die Römer-Lippe-Route -->

Abfahrt, alles muß mit
17 Radler beim Hermann
Externsteine
Liborius Quelle
Pader trifft auf Lippe
Unterwegs
Grillabend
Lippefähre LUPIA
Stadtführung in Werne
Kapuziner
Wir helfen gern
Colani-Ei in Lünen
Inselterrassen
 
 
 

ADFC-Herten auf den Spuren der Römer!


Mehrtagestour am Niederrhein 15.-16.06.2013

ADFC-HERTEN genießt zwei Tage am Niederrhein


Sieben Teilnehmer und zwei Tourenleiter des ADFC-HERTEN genießen ein schöne Wochenende bei einer Radtour über zwei Tage am Niederrhein.

Samstag Morgen gegen 9:30 Uhr treffen sich alle Teilnehmer in Wesel, nach einer kurzen Besprechung begeben wir Radler uns auf die von Jürgen Busch ausgearbeitete Radtour Richtung Kleve.

Der Weg führt uns vorbei an "Deutschlands schönster Campinginsel" die Grav-Insel, kurz darauf gibt der Weg einen Blick auf die Personenfähre nähe Xanten frei, diese Fähre wird uns morgen wieder zurück über den Rhein bringen. Nach zweieinhalb Stunden Fahrt kommen wir in Rees an.
Klaus Droste führt die Gruppe über einen kleinen Rundkurs durch die Altstadt von Rees, anschließend wird in einem Café eingekehrt und die Stadt erkundet.
Der Aufenthalt in Rees erweist sich als Glücksgriff, hätte der wolkenbruchartige Regenschauer der jetzt niedergeht, die Gruppe auf freiem Feld erwischt wäre wohl kein Zentimeter Haut trocken geblieben, so aber konnten wir uns unterstellen und kurz drauf lacht die Sonne wieder.


Von Rees geht es durch Felder und Wiesen über Dämme und Brücken nach Emmerich am Rhein. Auf der schönen Rheinpromenade wird ein leckeres Eis verspeist und die Radler fallen über den Werksverkauf von Katjes her, manch einer wünscht sich jetzt sein Auto herbei oder zumindest einen Anhänger fürs Fahrrad, so groß und günstig ist das Angebot.

Da uns der Wind von vorne ins Gesicht bläst schauen einige schon gebannt auf die längste Hängebrücke Deutschlands die es jetzt zu überqueren gilt, nach dem auch das geschafft ist ist es nicht mehr weit bis Kleve und zur Unterkunft im Landwirtschaftszentrum "Haus Riswick". Nach einem Besuch der Innenstadt von Kleve und einem gemeinsamen Abendessen fallen die Radler in einen tiefen und gesunden Schlaf.



Am Sonntag geht es nach einem großen Bauern-Frühstück weiter Richtung Kalkar mit seinem historischen Marktplatz, größer kann der Kontrast nicht sein, wenn man danach am ehemaligen Atomkraftwerk, welches heute ein Freizeitpark ist, vorbei fährt. Durch Wald und Wiesen geht es weiter immer in Richtung Xanten  vorbei an der Xantener-Nord und -Südsee ein besonders schöner Ort für verschiedene Wasserfreizeit -Möglichkeiten. In Xanten nutzte die Gruppe das reichhaltige kulinarische Angebot, auch für die Besichtigung der Stadt war ausreichend Zeit einkalkuliert, bis es danach mit der Fähre über den Rhein zurück Richtung Wesel geht.



Bei einer abschließenden Einkehr in einem Biergarten an der Weseler-Rheinpromenade wurden schon Pläne für die nächste ADFC-Mehrtagestour geschmiedet.

Freundlicherweise hat Uli L. uns ein Video zur Verfügung gestellt.

Zu den Steverauen Olfen 08.06.2013

Heidestübchen
Kökelsum
Steverauen
Hoch zum Kanal
Die "Alte Fahrt"
kleine Stärkung

Zu den Steverauen in Olfen.

14 Radler starten unter der Leitung von Klaus Droste am Samstag den 08.06.13 von der Zeche Scherlebeck aus Richtung Olfen. Am Rodelberg und den Mollbeckteichen vorbei, durch Speckhorn und Oer-Erkenschwick danach ging es bei Sankt Johannes in die schöne Haard. Hier gibt es kleine Steigungen zu überwinden, der Anstieg wird aber sogleich belohnt da die Ahsener-Allee immer leicht abschüssig verläuft und an deren Ende der erste Biergarten (Heidestübchen) auf uns wartet.

Da einige der Teilnehmer anmerken dass der kleine Hunger nicht mehr lange auf sich warten lässt geht die Fahrt weiter mit dem Ziel Cafe´Kökelsum um hier einzukehren und etwas zu essen.

Gut gestärkt erreichen wir unterhalb von Kökelsum die Steverauen. Ein wunderschönes Naturschutzgebiet, das nach jeder Biegung des Weges mit neuen Überraschungen aufwartet: Rinder, Esel, Störche und andere Tiere kann man hier antreffen, auch die Pflanzenwelt und die Auenlandschaft sind etwas Besonderes.

In Olfen führt uns ein steiler Anstieg hinauf zur „Alten Fahrt“, der stillgelegte Arm des Dortmund-Ems-Kanals. Wenn man es nicht besser wüsste würde man nicht glauben das dies mal ein Kanal war.

Jetzt geht es ein Stück am Wesel-Datteln-Kanal entlang und dann in westlicher Richtung um Datteln herum, auf wenig befahrenen Straßen geht es entlang an Feldern und Wiesen Richtung Oer-Erkenschwick, hier treffen wir auf die alte Zechenbahntrasse die uns nach Börste führt, von da aus ist es nur noch ein Katzensprung zurück ins schöne Scherlebeck wo eine kleine Schar Radler im „Biergarten Scherlebeck´s“ den Tag ausklingen lässt.

Jürgen Busch hatte mal wieder eine besonders schöne Tour für uns ausgearbeitet, schade dass er nicht dabei seien konnte.

Uli L. vielen Dank für die Fotos.

Bilder: UliL
Text: KlausD

Hier haben Sie die Möglichkeit, den Track herunter zuladen: Steverauen.gpx
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Zu den Steverauen bei Olfen

Tour zum Heidesee 20.04.2013

 


Tour zum Heidesee (20.4.)


Um 10 Uhr traf sich eine muntere Schar am Marktbrunnen in Westerholt. Die Sonne lachte, und schon kam gute Stimmung auf.
Es war noch recht kühl, und wir fuhren uns warm.

Über Bertlich, Hassel, Scholven und Feldhausen radelten wir nach Kirchhellen.
Im Ortszentrum suchten wir eine Eisdiele auf, um einen Kaffee o.ä. zu geniessen.

Auf ländlichen Wegen ging es zu unserem ersten Ziel, dem Heidesee.
Ein schönes Waldgebiet gefiel uns gut. Mittendrin dann der idyllische Heidesee.
Leider war es noch nicht das richtige Wetter zum Baden.

Wir fuhren weiter, kamen auf schönen Wege zur Grafenmühle. Hier ist der Treffpunkt von vielen Bikern (motorisiert). Wir suchten uns ein schönes Lokal („Herzblut“). Dort genossen wir die Sonne, redeten über „Gott und die Welt“.

Erst um 14:30 Uhr ging es weiter.
Über Grafenwald, Renfort kamen wir nach ca. 1 Std wieder in heimische Gefilde.
In Buer hatte uns die Heimat wieder.
Jetzt wollten die meisten zügig nachhause. Bald hatte uns Westerholt wieder.
Die Gruppe war durchweg zufrieden.

Anregungen zu einer Folgetour gab es auch noch.

Text und Bilder: Ulli Seppelfricke

Zum Almaring in Gelsenkirchen 07.04.2013

Treffen an der Maschinenhalle Scherlebeck
Hier sind wir kurz vor dem Kanal
Wer mit dem ADFC unterwegs ist, muss auch bei Pannen keine Sorgen haben
Erzbahntrasse

 

Pünktlich zur ersten Tagestour des ADFC-Herten ist die Sonne endlich da.

15 Radler machen sich auf den Almaring in Gelsenkirchen zu erkunden. Die Tour führt uns von Scherlebeck durchs Backumer Tal über den Paschenberg und durch unseren schönen Schlosspark. Eine erste Rast wird am Kiosk auf der Erzbahntrasse eingelegt.
Kurz darauf erkunden wir auch schon den Almaring, eine ehemalige Autorennstrecke in Gelsenkirchen, die jetzt nicht mehr genutzt wird. Hier sieht man gut, wie sich die Natur Gelände zurück erobert.

Weiter geht es über das alte Almagelände durch verschiedene Stadtteilparks zur Zeche Consol. Das alte Zechengelände ist jetzt ein schöner Park, der viele Möglichkeiten bietet sich sportlich zu betätigen.
Die Tour führt uns jetzt über den Ortsteil "Unser Fritz" zum Gut Steinhausen, bei einer leckeren Bratwurst und einem kühlen Blonden werden die zurück gelegten Kilometer besprochen.
Die letzte Etappe bringt uns über die Zeche Ewald, den Katzenbusch zurück nach Scherlebeck. Hier findet eine schöne Tour bei schönem Wetter sein Ende.

Bilder und Text: KlausD

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Zum Almaring in Gelsenkirchen

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