Zechentour Essen - Gelsenkirchen am 21. Oktober 2018

 

Gutes Wetter war angesagt, aber wie bekommt man 29 Fahrräder in die Eisenbahn? Vor dieser logistischen Herausforderung standen wir bei der Planung unserer Abschiedstour zum Ende des Bergbaus in Deutschland. Die Lösung: wir verteilen die große Gruppe auf zwei Züge! 9:08 und 9:16 starteten die Züge in Castrop Hbf. Kurz nach halb zehn stand die „Meute“ wiedervereinigt im Gelsenkirchener Hauptbahnhof. Von dort aus waren es nur ein paar hundert Meter bis zum Einstieg in den geplanten Rundkurs. Zunächst ging es durch den Rheinelbe-Park nach GE-Rotthausen. Weiter durch den Revierpark Nienhausen und dem ehemaligen Flachglasgelände erreichten wir nach der Überquerung der A42 die denkmalgeschützte Siedlung Klapheckenhof, eine der ältesten Arbeitersiedlungen der alten Zeche Wilhelmine-Victoria, erbaut ab 1870. Zwei wunderschöne Straßenzüge in originaler Ziegelsteinoptik forderten zum Bestaunen und Fotografieren auf. Unweit davon erreichten wir den Nordsternpark, das Gelände der Bundesgartenschau 1997. Jetzt hieß es in die Pedale treten und die Schurenbachhalde mit ihren 86 Metern über N.N. erklimmen. Belohnt wurde die Mühe mit einer tollen Aussicht über das halbe Ruhrgebiet.

Der Abstieg gestaltete sich wesentlich bequemer und nach der Umrundung der ehem. Zeche Nordstern legten wir eine Rast am Verkaufswagen des Amphitheaters ein. Kaffee, ein Bierchen, eine Wurst mit Brötchen umwickelt oder auch ein Schälchen Kartoffelstäbchen auf Currywurst wurden geordert. Frisch gestärkt ging es nun auf der Trasse der Nordsternbahn zur Schachtanlage Zollverein und weiter zur Kokerei. Die Koksofenbatterie konnten wir von beiden Seiten bestaunen. Quer durch Essen-Karternberg und Essen-Stoppenberg erklommen wir jetzt den Aussichtspunkt auf dem Hallopark, benannt nach dem mittelalterlichen Flurnamen Halloh. Jetzt galt es, Essen-Schonnebeck zu durchfahren, um an dem Fördergerüst Zollverein 3/7/10 die Kray-Wanner-Zechenbahntrasse zu befahren. Nach einer anfänglichen Irritation der Tourenscouts hinsichtlich der zu fahrenden Fahrtrichtung zog uns jetzt unerbittlich der Duft von Kaffee, Kuchen und Waffeln zum Biergarten Wolpering in Schattenwurfweite der Zeche Bonifatius in Essen-Kray an. 29 Leute mit Leckereien zu versorgen nimmt etwas Zeit in Anspruch – Zeit für nette Gespräche und Unterhaltungen bei sonnigen 16 Grad an zünftigen Bierzeltgarnituren. Nach der verdienten Stärkung lagen die letzten elf Kilometer vor uns. Unwiderruflich blies Frank zum Aufbruch.

Eine kurze „Beguckung“ des Bismarckturms am Mechtenberg und die Vorbeifahrt an der Halde Rheinelbe mit ihrem imposanten Kunstwerk „Himmelsleiter“ bildeten weitere Highlights auf unserem Rückweg. Noch ein kurzer Blick auf den verpackten Förderturm der Zeche Holland in Wattenscheid (das Gerüst wird gerade renoviert), gelangten wir nach Passieren des wattenscheider Sportplatzes SG09 auf die Anschlussbahn des ehem. Gussstahlwerkes Gelsenkirchen an den Bahnhof Gelsenkirchen-Wattenscheid der Rheinischen Bahn. Zwei Kilometer weiter standen wir an unsrem Ausgangspunkt, dem Hauptbahnhof Gelsenkirchen. Jetzt galt es nur noch, die müde Truppe in zwei Züge nach Castrop zu verfrachten. Mit leichten Schwierigkeiten in dem riesigen Gewusel am Bahnhof mit seinen umgeleiteten und verspäteten Zügen konnten wir kurz nach 1800 Uhr Vollzug melden, Castrop-Rauxel war erreicht.

Eine sehr abwechselungsreiche und schöne Strecke auf den Spuren des Bergbaus, heutzutage mit sehr viel Grün und Weitsichten. Den Teilnehmern hat es gefallen und viel Spaß bereitet, viel Gegend mit wenig Straßenverkehr abseits bekannter Wege.

Glückauf

Text: Frank Ottmüller   Bilder: Frank Ottmüller, Artur Poppe, Franz Dondrup, Norbert Keymer

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Schlösser-Tour ins Münsterland am 12. August 2018

Der adfc-Castrop-Rauxel machte sich heute bei herrlichem Sommerwetter mit 34 Radlern, davon 19 Gäste, auf den Weg zu einer kleinen Schlösser-Tour ins südliche Münsterland.

Schon bald nach Verlassen unserer „Industriestadt im Grünen“ befanden wir uns auf der Fahrt nach Nordkirchen über Vinnum und Selm in der schönen, grünen münsterländischen Landschaft, in der zurzeit alles in voller Blüte und Reife steht.

Unser erstes Ziel war das „Schloss Nordkirchen“, eine imposante barocke Schlossanlage mit großen Gartenanlagen, die als das westfälische Versailles gilt, und in der heute die „Finanzhochschule des Landes NRW“ untergebracht ist. Die Schloss-Anlage gilt als ein Gesamtkunstwerk von internationalem Rang.

Weiter ging es dann nach Lüdinghausen, der Stadt der mittelalterlichen Wasserburgen. Insgesamt neun gibt es heute noch davon. Wir haben die bekanntesten davon aufgesucht: Burg Vischering, erhalten im Stil der Bautätigkeit des 16. Jh., und die Wasserburg Lüdinghausen, ein Renaissancebau des ausgehenden Mittelalters und der frühen Neuzeit.

Gemütliche Pausen gab es auf einem „Biker-Treff“ nahe Nordkirchen und im Burghof von Vischering.

Danach machten wir uns wieder auf den Heimweg. Wir fuhren entlang des Dortmund-Ems-Kanals und der „Alten Fahrt“, einem stillgelegten Abschnitt des Kanals, über Olfen bis zum „Dattelner Meer“, dem größten Kanalknotenpunkt der europäischen Binnenschifffahrt, ehe wir nach mehr als 70 km wieder die ersten Zeichen der Kulisse unserer bekannten „Industriestadt im Grünen“ erblickten und unsere Tagesfahrt ohne Zwischenfälle am Ausgangspunkt „Hbf CAS“ beenden konnten.

Texte und Bilder: Artur Poppe

Zum Bunkermuseum in Datteln - 8. Juni. 2018

Denkmäler im „Ruhrpott“: Dazu gehört auch das „Bergbau- und Bunkermuseum“ in Datteln. 2006 entstand die Idee, die Bergbaugeschichte Dattelns in einem ehemaligen Luftschutzbunker aus dem 2. Weltkrieg als lebendiges Mahnmal zu erhalten. 12 adfc-Radler hatten heute dieses einmalige Museum besucht und sich von Herbert Müller, einem der Mitbegründer dieses Projektes, in informativer Weise eindrucksvoll durch die ehemalige Bunkeranlage führen lassen.

Text und Bilder: Artur Poppe

Radtour am 03.06.2018 „Radbahn Münsterland“

17 RadlerInnen trafen sich am frühem Sonntagmorgen, um per Bahn nach Rheine zu fahren.

Hier in Rheine beginnt der Radweg „Radbahn Münsterland“, die ehem. Bahnstrecke Oberhausen – Rheine. Heute ist es eine asphaltierte, fast ebene Radbahn, auf der neben alten Bahnsignalen und Schranken auch noch alte Bahnhöfe – teils Gastronomiebetriebe - , aber auch kleine Kunstwerke am Rande zu bewundern sind.

Auf dieser Strecke hielt sich der Aufwand fürs Pedalieren in Grenzen, sodaß die Aufenthalte in einem Melkhus – frische Milchprodukte, Kaffee und Omas Kuchen – ausgedehnter als geplant ausfielen.

Ebenfalls am Rande der Strecke kleinere Städtchen wie Burgsteinfurt und Horstmar, die wir auch noch auf unserer Tour „mitnahmen“.

Die Rückfahrt per Bahn von Coesfeld aus gestaltete sich - „Dank“ sei der deutschen Bahn – etwas drubbelig, eng und unbequem.

Das konnte aber den Gesamteindruck nur wenig trüben.

Text: M. Kühl-Lukas  Fotos: A. Poppe

Dortmunder Nordrunde – 27.05.2018

Heute war eine Erkundungsfahrt durch den Dortmunder Norden angesagt.

In den Gegenden zwischen Mengede, Brechten und Scharnhorst bis nach Kurl findet man noch viel ursprüngliche Natur und bäuerlich geprägtes Landleben. Ganz anders sieht es schon wenige Kilometer südlich aus, wenn man sich der Dortmunder City nähert. Wir haben diese abwechslungsreiche und eindrucksvolle Landschaft bei gutem Wetter erlebt und uns schließlich in einem urigen Trucker-Bistro die verdiente Verschnaufpause gegönnt.

Auf der Weiterfahrt durch den Fredenbaumpark erwischte uns eine kleine Gewitterfront mit kurzem Starkregen. Sie konnte aber die erlebten Eindrücke der schönen Tagesradtour nicht wegwischen.

Text und Bilder: Artur Poppe

2018 Holzkohlenmeiler in der Haard – 1. Mai 2018

Nach dem Motto „Was schert mich das Wetter, ich brauche ein Ziel“ fanden sich 12 wetterfeste Radler zur geplanten Tour ein, darunter zwei „neue“ Radler, die sich uns spontan angeschlossen haben. Das Ziel: Holzkohlenmeiler in der Haard.

Wir starteten und das Wetter wurde immer freundlicher. Die Zaghaften und Ängstlichen müssten sich schon bald gefragt haben, warum sind wir eigentlich nicht mitgefahren. Zwei Spätstarter haben dann zwar noch versucht Anschluss zu finden, aber wir waren schon zu weit voraus.

Bei mittlerweile herrlichem Maiwetter erreichten wir über Suderwich und Oer schnell die Haard und erfreuten uns mit zahlreichen Maispaziergängern an der üppig sprießenden Natur, bis wir vorzeitig den Holzkohlenmeiler in der Nähe von Flaesheim erreichten. Dort hatten sich bereits die ersten Besucher und Schaulustigen eingefunden. Mit u.a. zum Anlass passenden Verzehrangeboten, wie Wildschweinbratwurst, Holzofenbrot und selbst gemachtem Kuchen sowie der Vorführung einer handwerklichen Seilerei verging die Zeit bis Köhler Hubertus Birkelbach gegen 13.00 Uhr mit dem Trinkspruch „Gut Brand“ traditionsgemäß den Holzkohlenmeiler entzündete. Unterstützt wurde er dabei u.a. von politischer Prominenz: Josef Hovenjürgen, als Vertreter des Regionalverbandes Ruhr, und Cay Süberkrüb, Landrat des Kreises Recklinghausen.

Nun dauert es rd. zwei Wochen, bis das zu einem Meiler aufgeschichtete Holz verkohlt ist. Während dieser Zeit muss der Köhler vor Ort Tag und Nacht Wache halten und die Luftzufuhr regeln.

So lange hatten wir nicht vor zu verweilen und fuhren deshalb anschließend auf einer ebenso schönen Strecke durch die Haard zurück über Datteln nach Castrop-Rauxel.

Text: Artur Poppe    Bilder: Artur Poppe

2018 Duisburg - Stellwerk Hof – Oberhausen am 22.04.18

Hauptbahnhof Castrop-Rauxel, Sonntag morgen 1000 Uhr:

trotz drohender Gewitteransage für Duisburg trafen sich 24 Mutige zu einer „Kulturrunde“ durch Duisburg. In Anbetracht der vielen Räder fuhren wir in zwei Rutschen (Zügen) los. Endlich um halb zwölf stand die komplette Mannschaft abfahrbereit am Ostausgang. Nach knapp 2 Kilometern erreichten wir schon die Loveparade-Gedenkstätte im Tunnel unter den Gleisen. Eine gewisse Beklommenheit machte sich bei allen breit.

Nach einer Runde um den Böninger Park in Hochfeld vorbei an der Hochfeld-Moschee durchquerten wir ein sehr multikulturell geprägtes Umfeld. Nur wenige 100 Meter weiter standen wir auf der Brücke der Solidarität, jener Brücke, die 1987 durch die Besetzung der Krupp-Arbeiter im Kampf um ihren Arbeitsplatz den Namen bekam und deutschlandweit bekannt wurde. Über den Rhein ging es nun nach Rheinhausen. Auf der Barbarastraße, inmitten einer Krupp-Siedlung, gab es einen ausrangierten, knapp 4 Tonnen schweren Radsatz einer Dampflok zu sehen. Ein Oberhausener Lokführer hatte ihn sich seinerzeit in seinen Vordergarten gestellt. Der nächste Blickfang war wieder nur ein kurzes Stück weiter, die ehemalige Gaststätte „Reichsadler“ mit ihrem einmaligen Tresen, von den Einheimischen und Kruppianer „Altar“genannt . Leider ist die Gaststätte seit längerer Zeit geschlossen und der Altar nur auf einem alten Foto zu bewundern.

Wieder nur wenige Meter weiter standen wir vor dem ehemaligen Tor 1 der Krupp Hüttenwerke Rheinhausen. Ein altes Foto zeigte den damaligen Zustand im Kontrast zu dem aktuellen Eindruck. Nur eine alte Überdachung ist noch geblieben. Ab jetzt radelten wir ständig auf den alten Krupp-Gelände. Ein besonderer Blickfang mitten im Gelände war noch die Beamtensiedlung Bliersheim. Die leitenden Angestellten von Krupp, z. T. verbeamtet, hatten ihren Wohnsitz mitten im Werk; damals galt noch die „Residenzpflicht“, d. h., leitende Angestellte hatten in der unmittelbaren Nähe ihrer Arbeitsstätte zu wohnen.

Weiter ging es vorbei an neu gebauten Hallen diverser Logistikunternehmen, bis wir schließlich das Krupp-Gelände hinter uns ließen.

Eine völlig andere Ansicht nun in dem denkmalgeschützten Dorf Friemersheim mit seinen schönen, alten Bauernhöfen entlang den Rheinauen. Unweit davon durchfuhren wir nun die Eisenbahnsiedlung bevor wir das Etappenziel der Fahrt, das ehemalige Stellwerk „Hohenbudberg Ost Fahrdienstleiter“, kurz Stellwerk Hof, erreichten. In dem gemütlichen Biergarten, früher ein ausgedehnter Gleisbereich, wurde die Mittagspause eingelegt, Durst gelöscht und es gab bei Bedarf auch etwas auf die Gabel. Bis jetzt hatte uns das Wetter mit Sonnenschein verwöhnt. Von Südwesten zogen langsam aber sicher dunkle Wolken auf und ein Gegrummel war zu hören. Die Vorboten eines Gewitters?

Die Pause war vorbei und wieder auf die Räder. Einige wenige Regentropfen sorgten für etwas Abkühlung. Kaum erreichten wir den Ortsteil Rumeln hatten wir einen platten Reifen zu beklagen. Auch diese Problem wurde mit etwas Zeitaufwand gelöst. Wir hielten uns jetzt immer parallel zur Bahnstrecke Duisburg – Xanten vorbei am Töppersee bis wir die Autobahn A40 kreuzten. Sehr sehenswert noch die alte Zechensiedlung Südstraße. Nur ein kurzes Stück weiter kamen wir auf der Friedrich-Ebert-Brücke an. Die Großplastik „Echo des Poseidon“ auf der Mercartor-Halbinsel begrüßte uns ebenso wie die Binnenschiffer auf dem Rhein. Nun ging es in den Außenhafen mit seinen Museumsschiffen.  Eine schwierige Straßenkreuzung war die Abfahrt auf den Radweg zwischen Hafenkanal und Ruhr. Jetzt hatten wir den Straßenverkehr hinter uns gelassen. Wir ließen die Schleuse Duisburg-Meiderich links liegen und folgten jetzt dem Rhein-Herne-Kanal bis kurz vor der Schleuse Oberhausen. Jetzt hatten wir nur noch ein paar wenige Sträßchen bis zu Oberhausener Hauptbahnhof zu überwinden, den wir so gegen 1720 Uhr erreichten. Eine viertel Stunde bis zur Abfahrt der S-Bahn reichte es noch für eine schnelle Tasse Kaffee im Stehen. Mit Geschick gelang es uns, alle 24 Räder in die S-Bahn Richtung Castrop zu stopfen. Kurz nach halb sieben standen alle 2-Ventiler mit ihren „Haltern“ wieder vor dem heimatlichen Hauptbahnhof.

Viel gesehen, abwechslungsreich und kaum nass geworden, was darf man von solch einer Radtour mehr erwarten?!

Text: Frank Ottmüller   Bilder:  Artur Poppe, Mechthilde Lukas

2018 Dem Osterhasen auf der Spur am 31.03.18

In diesem Jahr hatten wir richtig Glück mit dem Wetter! Nach gar nicht so guten Aussichten überraschte uns Petrus am Kar-Samstag mit lockerem Sonnenschein bei angenehmen 10 Grad – beste Voraussetzungen für eine spannende Ostertour.

11.00 Uhr, Start am Bahnhof Rauxel. Über ein paar Nebenstraßen fuhren wir ins Grutholz. Erstes Hindernis: die Brücke unter der Eisenbahn an B 235. Da Mechthilde mit Anhänger unterwegs war, mussten wir abhängen und durch die Drängelsperren schieben. Schnell gelöst!

Kinder, jetzt aber die Augen auf und aufgepasst! Und siehe da, kurz vor dem Krankenhaus lachte uns ein lila Osterhäschen schon aus der Ferne an. Alle Kiddies runter von den Drahteseln und hinein ins Gebüsch. Die Ausbeute war reichlich, genau wie die Freude bei den Erwachsenen und Kindern.

Weiter, wieder aufpassen. Am Ententeich, dem ehemaligen Löschteich des Zechen-Sprengstofflagers, wurde die Meute erneut fündig. Klar, das eine oder andere Osterei fand gleich den Weg in die Münder. Auch Tüten mit Schokoeiern zählten zu den „Fundsachen“.

Jetzt radelten wir vorbei am Waldspielplatz und hinter der Siedlung Deininghausen her bis zum Tierheim Castrop. Dort ging es weiter Richtung Brunosee. Am Bachlauf, noch gerade eben auf Castroper Gebiet, lachte uns das nächste Osterhäschen an. Wieder schwärmten die Kinder aus und fanden tatsächlich auch wieder einige Nester.

Über die Straße „Im Dahl“ gelangten wir zur schließlich auf die Oststraße Richtung Castrop. Hinter dem Bauernhof Menken fuhren wir in die Dorlohstraße. An der Brücke Deininghauser Bach und der Einfahrt zu „An der Fuckmühle“ hatte der Osterhase wieder einige Nester entlang des Bachlaufs versteckt. Auch dort musste die bunte Pracht erst einmal kurz verkostet werden. Jetzt machten wir uns auf Richtung Schulte-Rauxel in Dorf Rauxel. Auf der leichten Steigung musste Tilda von ihrer Mama etwas nachgeschoben werden; auch bei der großen Eisenbahn ist ein Nachschieben durchaus üblich! Jetzt wurde der Weg etwas matschig, aber auch das Problem meisterten die Kiddies exzellent.

Am Ende vom Krankenhausweg, der für den Verkehr gesperrten Grutholzstraße, zischten die Kiddies am Tourenleiter vorbei und plünderten das nächste Versteck. Wieder schafften einige Ostereier nicht den Weg in die Packtaschen.

Weiter, weiter, weiter, Frank mahnte zum Aufbruch, es war schon halb zwei.

Nach überqueren der B235 erreichten wir das Hallenbad und den leider aufgelösten Verkehrsübungsplatz. Stopp!!! Was war das? Hatten die Kinder ein Häschen übersehen? Und wirklich, da hinten im Gebüsch waren wieder ein paar Nester. Über die ehemalige Nobelbahn erreichten wir den Westring. Nach dessen Querung kurz vor der grünen Acht hatte der Osterhase wieder für eine Überraschung der Kinder gesorgt. Leider hatte sich jetzt an dem Rad eines Teilnehmers ein irreparabler Schaden am Getriebe eingestellt. Schade, das Rad musste geschoben werden, kein Vortrieb mehr!

Erneut über den Westring durch den Wald erwischten wir schließlich an der Rückseite des Waldfriedhofs unseren Osterhasen Klaus mit wieder einigen bunten Nestern. Die Kinder warfen die Räder ins Gebüsch und schwärmten ein letztes Mal aus.

Jetzt wurden die Errungenschaften gleichmäßig unter den Kindern aufgeteilt, jeder sollte einen gleichmäßigen Anteil an der „Beute“ erhalten.

Viertel nach zwei! Es war Zeit für die letzten Meter zum Bahnhof. Die Bewohner der südlichen Stadtteile machten sich gleich auf den direkten Weg, der Rest fuhr zum Bahnhof.

Eine rundherum gelungene Ostertour die den Kindern und Erwachsenen sichtlich Spaß gemacht hat.

Text: Frank Ottmüller    Bilder: Michael Wolf, Mechthilde Lukas.

2018 „Rund um Castrop“ am 25.02.18

Vor dem Start
Im Wald
Käpt'n Iglo Radler
Schiffshebewerk
Bauernhofcafè
Neuartiges Schloss

Huhu, kalt... Dennoch wagten sich 1 Dame und 9 Herren auf eine Käpt'n Iglo Tour!

Bei herrlichstem Sonnenschein – und leider bei Windchill gefühlten minus 10 Grad – ging es auf bekannten, heute, kaum erstaunlich, wenig befahrenen Wegen rund um den Castroper Norden mit einem Abstecher nach Dortmund-Mengede.

Die Pause in einem gut geheiztem Bauernhofcafe wurde von allen sehr genossen. Tenor zum Abschluss: Eine schöne Anradeltour, wenn nur der Wind am Kanal aus einer anderen Richtung gekommen wäre!

Text: M. Kühl-Lukas   Fotos: G. Janzen; M.Wolf; M. Knepper

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