Der „Mikro“-Weihnachtsmarkt Zeche Hannover 02.12.2017

 

 

Am 2. Dezember hatten wir uns in diesem Jahr den Weihnachtsmarkt rund um die ehem. Zeche Hannover ausgesucht. Über bekannte Wege durch Herne-Börnig, Herne-Sodingen, Herne Mitte und Wanne legten wir einen ersten Stopp am Eickeler Markt ein – Heinz musste noch „Geld kaufen“. Zügig ging es danach weiter nach Bochum-Hordel zu Elkes Büdchen. Neun heiße Kaffee nahmen ihren Lauf, hatten doch unterwegs bei einigen Mitfahrern diverse Körperteile die niedrigen Temperaturen moniert. Diese Trinkhalle war schon vor 1 ½ Jahren auf unserer Trinkhallentour unsere erste Anlaufstelle. Nach dem wärmenden Kaffee ging es dann 300 Meter weiter zu einem alle Jahre wieder sehenswert weihnachtlich geschmückten Vorgarten mit Garteneisenbahn. Zehn Minuten Halt und ein paar Fotos geschossen. Nach weiteren 800 Metern erreichten wir dann den Malakowturm der Zeche Hannover und den . . . . . .

Wo ist denn hier der Weihnachtsmarkt????

Nach dem Abstellen der Räder fanden wir dann einen Pavillon an der Lüfterhalle. Er bildete den Eingang zum „Mikro-Weihnachtsmarkt“. Innen waren Laubsägearbeiten und antiker Trödel zu bewundern. Nach Durchschreiten des 6-Meter-Pavillons landeten wir in der Lüfterhalle. Dort wurde Gestricktes, Kleidung sowie Holzkrippen diverser Größen angeboten. Auch ein Kombi-Waffel- Kaffeestand war zu finden. Hinter der Halle konnten wir uns mit Reibekuchen und Bio-Apfelkompott, Brat- und Currywürstchen (ohne Apfelkompott) eindecken. Ein weiterer großer Pavillon mit Bierzeltgarnituren lud zum Verweilen und gemütlichen Verzehr ein. Auch einen Glühwein konnte man dort erhaschen.

Der Förderverein der Zeche Hannover hat diesen winzigen Weihnachtsmarkt ins Leben gerufen und mit Waren, Speisen und Getränken aus eigener Produktion bestückt.

Also dann, wir hatten alles gesehen und uns gelabt. Jetzt ging es ganz ähnlich der Hinroute wieder zurück durch die Dunkelheit der Nacht Richtung Castrop-Rauxel. Unterwegs wieder mal ein interessierter Blick nach hinten: der weiß-rote Bandwurm der Radler garniert mit dem Leuchten der Warnwesten. Ca. 1830 Uhr standen wir wieder in Rauxel am Bahnhof.

Fazit: Mini-Gruppe (10 Radler), Mikro-Weihnachtsmarkt, Temperaturen frostig, aber Allen hat es richtig Spaß gemacht – Kollateralschäden waren nicht zu beklagen.

Text: Frank Ottmüller   Bilder: Artur Poppe, Frank Ottmüller

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2 Dutzend Fahrräder in der christlichen Seefahrt am 08.11.2017

Man nehme 12 Fahrräder, packe diese von Steuerbord (rechts) auf ein 120 Jahre altes Plattbodenschiff und schippere dann damit 2 ½ Stunden lang auf dem Dortmund-Ems-Kanal vom Dortmunder Hafen bis zum Schleusenpark Henrichenburg. Fertig ist eine „Kombi-Rad-Schiffstour“ der adfc-Ortsgruppe Castrop-Rauxel am 8. November dieses Jahres.

Schnell geschrieben, der Weg dorthin war aber langwierig (über ein Jahr Vorplanung!!!). Nicht die Anfahrt! Die 17 Kilometer haben wir in einer Stunde abseits größerer Straßen locker hingelegt. Im Hafen wurden wir von Skipper Frank mit seiner Crew freundlichst empfangen. In kurzer Zeit waren alle Räder irgendwo auf Deck verstaut und vertaut. Los ging es. Die Sicht vom Uferweg hinunter kannten wir ja alle, den umgekehrten Blick vom Wasser auf die Uferböschung war für uns völlig neu. Auch die Hafenbecken Petroleumhafen, Kohlehafen usw. hatten wir so noch nicht erlebt. Viele Brücken, die wir oftmals schon überradelt hatten, durften wir uns jetzt endlich einmal von unten ansehen. Unter Deck hatte unser Skipper Frank einen Pott Erbsensuppe auf dem bordeigenen Ofen bereitet. Frank, eben ein begnadeter Hobbykoch!!! Nach der Schwieringhausener Brücke waren es nur noch wenige Seemeilen bis zu unsrem Ziel.

Nach der Wende legte Frank kurz vor der Einfahrt zum alten Hebewerk Henrichenburg am Ufer des Kanals an. Jetzt erfolgte der rasante adfc- „Personalwechsel“; 12 Drahtesel von Bord, das zweite Dutzend wieder aufs Boot – verstaut und vertaut wie gehabt. 12 neue Fahrgäste unter Martins Führung „betreuten“ nun die Crew der Vertrouwen auf ihrem Rückweg zum Dortmunder Hafen.    ¼ vor 6 kam von Martin die Rückmeldung, dass auch die 2. Gruppe ihren Schiffstrip erfolgreich beendet hat.

Zwei Gruppen, zwei Ziele und zwei spannende Kanalfahrten; dieses mal zwei etwas andere Radtouren des Castroper adfc an einem ganz gewöhnlichen Mittwoch im November 2017.

Text: Frank Ottmüller  Bilder: Gisbert Janzen, Artur Poppe, Mechthilde Lukas und Frank Ottmüller

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Mit „goldenem Herbstwetter“ zum Preußenhafen Lünen – 15.10.2017

„Goldenes Herbstwetter“ lockte heute 41 Radler auf die Tour zum Preußenhafen in Lünen, darunter 23 Radler, die gar nicht Mitglieder im adfc sind, sondern die  sich einfach mal neugierig und unternehmungslustig angeschlossen haben, um zu sehen, was der adfc an so einem sonnig herbstlichen Tag unternimmt. Eine gute Entscheidung, bei der sich dann sogar ein Ehepaar spontan entschieden hat, adfc-Mitglied zu werden.

Die Tour führte uns zunächst durch die Deininghauser Waldungen „Grutholz“ und „Nierholz“, vorbei am Beerenbruch-Teich, ehe wir Kurs auf Mengede und den dortigen Volksgarten nahmen. Danach ging es weiter auf verkehrsarmen Wegen und Straßen durch den Dortmunder Norden mit Brechten und Schwieringhausen,  vorbei an der ehemaligen Zeche Gneisenau,  bis wir schließlich auf ehemaligen Bahntrassen den Preußenhafen in Lünen erreichten. Dieses beliebte Ausflugsziel war auch heute gut besucht. Bei einer ausgiebigen Mittagspause konnte man u.a. die ansehnlichen Boote vieler Hobby-Kapitäne auf wohl ihrer letzten diesjährigen Ausfahrt beobachten. Eine weitere Rast in der Lüner Innenstadt verschaffte etwas Abkühlung mit italienischem Speiseeis und Sahne. Gut gestärkt durchfuhren wir dann die schöne Lippe-Landschaft  in Richtung Brambauer, durchquerten den Ort auf einer ehemaligen Seilbahnzugstrecke, und erreichten  schließlich über den Groppenbruch, die Mengeder Heide sowie das Regenrückhaltebecken in Ickern wieder unseren Ausgangspunkt am Hbf.  Castrop-Rauxel.

Einhellige Meinung: eine schöne Fahrt, die man wiederholen sollte.

Text: Artur Poppe   Bilder: Artur Poppe, Michael Wolf, Rüdiger Boer   

Frittenschmiede Wattenscheid 17. Sept. 2017

„Auf ’ne Pommes nach Wattenscheid zur Frittenschmiede“ war die Idee hinter unserer Sonntagstour im September. Das Wetter: Eher nicht so prickelnd, Regen ab Mittag möglich, über 65% wahrscheinlich. Okay, gehen wir’s an! Erste Panne: Michael meinte, lt. Homepage hätte die Frittenschmiede sonntags erst ab 16:00 Uhr auf!    

O k a y !

Während der ersten Kilometer ersann der Tourenleiter einen Plan B für den Fall, dass . . . ; immerhin, es waren 25 neugierige Teilnehmer im Schlepptau! Quer durch Börnig, Holthausen, Kreuzkirche Herne nutzten wir abseits der befahrenen Straßen jede Art von bewaldeter und grüner Umgebung, um letztendlich in Eickel zu landen. An Elkes Büdchen, bekannt von unserer Trinkhallentour im letzten Jahr, machten wir eine kurze Verschnaufpause und verkosteten einen ersten Kaffee. Weiter vorbei an der Zeche Hannover über die ehemalige „Salzstrecke“ der Reichsbahn in Bochum-Hordel, im Naturschutzgebiet Am Blumenkamp 18 Meter unterhalb der Erzbahntrasse hindurch, erreichten wir endlich Günnigfeld. Jetzt folgten wir der Blücherstraße über die nie benutzte Schrankenanlage der Rheinischen Bahn, dem zukünftigen Radschnellweg 1, und gelangten durch die Südfeldmark schließlich an den Stadtgarten Wattenscheid. Nach ein paar Straßen links und rechts erreichten wir die – geschlossene – Frittenschmiede. Nun denn, dann muss eben Plan B greifen! Weitere 2,2 Kilometer weiter standen wir endlich vor dem Profi-Grill von Sternekoch Raimund Ostendorp. Auch keine schlechte Adresse! Alle Mitfahrer konnten die erwartete „C-P-M“ genießen. „Kompliment der Küche“ war die einhellige Meinung aller, ein mindestens gleichwertiger Ersatz für die Frittenschmiede.  Bis jetzt leichter Sonnenschein, keine Sicht auf Regen. Auf geht’s zur Rücktour. Mitten durch den Wattenscheider Stadtgarten ( -wo wir eigentlich hätten schieben müssen; Anmerkung der Redaktion- ) befuhren wir die Steinhausstraße und stoppten vor der stadtbekannten „Asthmabrücke“. Die früher mit -zig Stufen zu erklimmende Brücke überspannt den stillgelegten Verschiebebahnhof Günnigfeld der Rheinischen Bahn und war einst Dreh- und Angelpunkt und Zechenbahnhof für die Schachtanlagen Hannover, Hannover 3/4/6, Königsmühle und Centrum. Einige alte Fotos der Brücke belegten ihre einstige Bedeutung. Demnächst wird der oben erwähnte RS 1 unter der Brücke herführen. Weiter durch den Kruppwald und wieder unter der Reichsbahnstrecke hindurch lag Bochum-Hordel vor uns. Immer am Hüllerbach entlag ging es bis zur Poststraße in Bochum-Hofstede. Für einen anstehenden Kilometer mussten wir uns jetzt die Straße leider mit dem Autoverkehr teilen. Dann begann der Emscherparkradweg in Bochum-Grumme - endlich wieder grüne Umgebung und keine Autos mehr. Nachdem wir auf den letzten 400 Metern auch noch 17 Meter Höhenunterschied gemeistert hatten, standen wir vor dem Heizkraftwerk Bochum-Hiltrop. Hier beginnt der Lothringen-Radweg, der uns bis fast hinein nach Castrop als autofreie Radstraße diente. Die letzten paar hundert Meter musste der Parkway Emscherruhr unseren Radreifen widerstehen. Nach einem kurzen Stück über die Bochumer Straße drehten wir noch eine Ehrenrunde durch die Siedlung „Kleine Lönsstraße“, „Dammstasse“, „Am Sägewerk“ und „Messenkamp“, um dann durch das Castroper Holz wieder zum Castroper Hauptbahnhof zu gelangen. 16:00 Uhr – gut in der Zeit waren wir nach insgesamt 46 Kilometern fast ohne Straßenverkehr (und Petrus hat perfekt mitgespielt- Danke!).

Text: Frank    Bilder: Diverse

Winterswijk-Tour, 02. September 2017

An diesem Samstag starteten 10 mit NRW-Tickets ausgestattete und 3 „Karten-Sonderlinge“ RadlerInnen ihre Fahrt mit einem RE und einem RB nach Dorsten Bf. Auch dort ein „Europaplatz“, wie ein Foto beweist.

An der Bahntrasse nach Borken entlang ging es mit der traditionellen Kaffeepause nach 20 km Fahrt (siehe Fotos) nach Borken Bf. Hier endet die Bahnstrecke, obwohl es früher die Weiterführung bis nach Winterwijk(NL) gab. Also rauf aufs Rad und den richtigen Weg finden; dies war nicht immer leicht, da die drei Tourenleiter sich nicht immer einig waren, wie denn nun der beste Weg sei. Wir haben es dann mit ein wenig Verspätung doch noch geschafft nach Winterwijk zu kommen. Essen, Trinken und Kurz-Bummeln war angesagt; denn der Zug zurück von Borken aus würde wohl nicht auf uns warten.

Der Start der Rückfahrt in Winterswijk verzögerte sich jedoch um 15 Minuten wegen eines heftigen Gewitters, das sich direkt über unseren Köpfen entlud. Das hatte zur Folge: In die Pedale treten und mit hoher Durchschnittsgeschwindigkeit zurück nach Borken.

Unsere Radgruppe war dann pünktlich in Borken im Gegensatz zum RE nach Essen, der dann nicht pünktlich ankam. Mit einer 30minütigen Verspätung nur landeten wir dann an unserem Startpunkt Hbf Castrop-Rauxel.

   Text: Martin Kühl-Lukas   Bilder: Unbekannt

Feierabendtour 29. August 2017

In diesem kühlen Jahr fand der Sommer an einem Dienstag, dem 29. August, statt. Ca. 29 Grad im Schatten nahm Klaus zum Anlass, zu einer Feierabendtour mit acht Mitstreitern Richtung Dortmund-Huckarde einzuladen. Wir durchquerten den Stadtteil Dorf Rauxel, Dingen und gelangten so nach Dortmund-Bodelschwingh. Nach Durchfahrt durch den Rahmer Wald erreichten wir Huckarde und kehrten schließlich in dem Eiscafé Toscana ein. Abkühlung in Form eines großen Eisbechers im Garten unter den Sonnenschirmen des Cafés war angesagt. Nach einem netten Pläuschchen inmitten einer geselligen Runde mahnte Klaus zum Aufbruch. Nach Durchfahrt des Ortsteils erreichten wir erneut den Rahmer Wald. Jetzt passierten wir die heutige Senioren-Residenz Schloss Wienhusen und hielten uns auf Waldwegen immer entlang der Bahntrasse der S2. In Dortmund-Westerfilde verließen wir die „Gleise“ und erreichten so wieder Castroper Stadtgebiet. Vorbei am stillgelegten Kraftwerk Knepper gelangten wir ins Grutholz. Über lauschige Waldwege und inzwischen angenehmen Temperaturen kreuzten wir die Bundesstraße 235 und erreichten gegen 20.00 Uhr wieder unseren Ausgangspunkt, den Hauptbahnhof in Rauxel.  

Text und Bilder: Klaus Steinhaus

Tour zum Trainingsbergwerk Recklinghausen am 25.08.2017

Der Bergbau war für uns „Mittelalten“ vor noch gut 2 Jahrzehnten alltäglicher Umgang und das Leben im Ruhrgebiet. Wer hatte nicht Freunde oder Klassenkameraden, deren Väter und/oder Opas nicht als Bergleute, Hauer oder Steiger, gearbeitet hatten. Die unzähligen Fördergerüste, Schlote und Kühltürme, die verschlungenen Schienenwege der Zechenbahnen, das alles zählte zu unserem täglichen Leben und wurde nur im Unterbewusstsein registriert. Es war für uns „Ruhris“ einfach immer da, nicht besonders erwähnenswert, eigentlich auch nur ganz selten mal ein Foto wert. Einige aus unserer Zeit waren natürlich selbst einmal Bergmann. Aber, auch das ist längst vorbei. Wir haben das Arbeitsleben größtenteils abgeschlossen. Bis auf die Ehemaligen hatten natürlich Wenige die Gelegenheit einmal richtig einzufahren, eine Zeche und damit den harten Alltag der Bergleute unter Tage kennen zu lernen. Das Trainingsbergwerk der RAG in Recklinghausen bietet dazu eine einzigartige Gelegenheit. Dieses Bergwerk wurde in der Abraumhalde der Zeche Recklinghausen angelegt, um den Nachwuchs an die Arbeit des Bergmanns unter ungefährlichen Umständen und ohne langwierige Grubenfahrt heranzuführen. Würde man einem erfahrenen Bergmann die Augen verbinden und ihm dort „vor Ort“ die Binde abnehmen, könnte er wohl nicht sagen in welcher Schachtanlage er sich gerade befindet. Alles und jedes Detail ist naturgetreu und funktionstüchtig wie unter Tage. Diese Eindrücke konnten auch 20 Teilnehmer des adfc-Castrop-Rauxel an einem Freitag im August gewinnen. Nach dem Einkleiden mit Helm und Mantel ging es zu einer kurzen Einführung und einem 14-minütigen Lehrfilm. Eine Kaffeepause beschloss den „theoretischen Teil“. Danach ging es ab in den Stollen, „unter Tage“ zu ebener Erde. Gleich zu Beginn erlebten wir live eine Diesel-Laufkatze, die Schwebebahn der Bergleute zum Materialtransport. Nico und Jonas durften sogar in der Fahrerkabine Platz nehmen und das 46-Tonnen-Gerät selbst ein paar Meter fahren. Nächstes Highlight: der Seitenkipplader. Auch den konnten die Jungs und Bärbel persönlich ausprobieren. Weiter ging es mit dem Streckenvortrieb, dem Erstellen eines horizontalen oder geneigten Grubenausbaus. Beeindruckend der Einsatz der pressluftgetriebenen Bohrmaschinen mit ihren 2,4 m langen Bohrern. Wir erfuhren etwas über Wassertrogsperren und deren Sinn und Zweck. Nur gebückt ging es vorbei an einem Walzenschrämlader mit seinen gigantischen Schilden und Ausmaßen. Auch dieses Gerät wurde angefahren und uns vorgeführt. Beachtlich und auch sehr laut der Kohlenhobel mit Panzerförderer und Schildausbau. Einige große Werkzeuge und Materialien fanden ebenfalls das Interesse der Neugierigen; wer hatte schon einmal Sprengstoff, einen Zünder oder die Zündmaschine selbst in seinen Händen? Sehr passend zu unserer Passion war natürlich das Schienenfahrrad. Mehrere Kollegen incl. unseres Ortsgruppensprechers ließen es sich nicht nehmen, ein paar Meter mit dem System Rad-Schiene zurückzulegen. Klar doch, auch der gute, alte Abbauhammer, stolze 18 kg schwer, durfte nicht fehlen. Anpacken und selber ausprobieren war die Devise!

Die eingeplanten 3 Stunden reichten nicht aus, erst um 13.45 Uhr „krochen“ alle Kolleginnen und Kollegen wieder aus dem Stollen.

Olli und Andreas, unsere beiden Führer, hatten einen mehr als perfekten Job gemacht. Unser aller Dank gilt Ihnen! Sie sorgten dafür, dass wir einen anstrengenden aber unvergesslichen Tag hatten. Die Hin- und Rückfahrt per Rad war ausnahmsweise einmal nur Beiwerk.

Glückauf!

Text: Frank Ottmüller     Bilder: Gisbert Janzen, Mechthilde Lukas, Klaus Steinhaus

Tour zur Westruper Heide am 20.08.2017

 

Die Heide blüht?! Das wollten fast 30 RadlerInnen am Sonntag, den 20. August 2017, herausfinden.Das Wetter war zum Radfahren sehr geeignet: nicht zu warm, manchmal eine kühle Brise und nur selten „falscher Wind“. Durch Habinghorst und Becklem ging die Route nach Datteln; hier gab es einen Unfall, der leider 2 TeilnehmerInnen zwang, schon hier die Rückfahrt anzutreten. Zum Glück blieb es bei oberflächlichen Verletzungen.

Dann weiter am Datteln-Hamm-Kanal auf der weniger befahrenen Seite mit einem kleinen Schwenk durch die Haard, damit das abendliche Radputzen auch Sinn macht! Die wohlverdiente Pause gab es in der Marina Flaesheim bei Kaffee, Kuchen, Pommes, Curry-Frikadellen. Die anschließende Fahrt zum eigentlichen Ziel wurde mit geübter technischer Hilfe eines adfc-Kollegen gut bewältigt. Und: Die Heide blüht tatsächlich im Naturschutzgebiet in diesem Monat, wovon man/frau sich bei einem kleinen Rundgang überzeugen konnte.

Die Rückfahrt erfolgte über Hullern, den wunderschönen, leicht zu befahrenen „Alten Postweg“ durch den Wald bis Olfen. Hier trennte sich die Gruppe in die, die noch Eis in Olfen und jene, die Eis zu Hause essen wollten.

Als Leiter der Tour und Schreiber dieser Zeilen glaube ich, dass es fast allen gut gefallen hat und es auch für die „alten Hasen“ neue Wege zu entdecken gab; für die „neuen Hasen“ eine stolze Leistung von 70 Kilometern an diesem Tag. Meine Hochachtung!

Text: M. Kühl-Lukas     Fotos: G. Janzen; M. Wolf

Bürgermeister-Tour 17.08.2017

Einer guten alten Tradition folgend bat der Bürgermeister der Stadt Castrop-Rauxel, R. Kravanja, die Ortsgruppe des adfc eine Radtour für ihn und seine Gäste auszuarbeiten, die sowohl nicht zu lang (2-3 Std.), nicht zu schwer (25 km) und geschaffen für Gespräche unterwegs sein sollte.

Der BM hatte nun für den 17.08.2017, 17.00 Uhr eingeladen und ca. 40 Radler folgten bei bedecktem Wetter – es regnete übrigens nur außerhalb von C-R – seiner Einladung.

Die Tour führte größtenteils über Castroper Stadtgebiet mit einigen für Radler interessanten Punkten ( z.B. Langestr. & Rhein-Herne-Kanal), aber auch grenzüberschreitend nach Recklinghausen und Herne.

Den Abschluss bildete eine vom BM gesponsorte „Erfrischung“ im Ratsfoyer in Form von Currywurst und Obst. Danke dafür und das Vertrauen in den adfc.

Text: M. Kühl-Lukas    Fotos: A. Poppe; M. Hilleringmann

Tour ... Ruhr III/IV am 16.7.2017

Die zweite Mottotour nach Elke Heidenreichs Kultserie Tour de Ruhr führte uns an diverse Drehorte in Herten, Wanne-Eickel (ich vermeide ganz bewusst den unbeliebten Namen Herne 2) und Gelsenkirchen.

Unerwartete 29 Reisewillige fanden sich morgens am Castroper Hauptbahnhof ein, eine eher selten große Gruppe. Nun denn, mit drei amtierenden Tourenleitern war die Aufgabe zu schultern. Nach Umrunden der Halde Hoheward gelangten wir an den Eingang der ehem. Zeche Ewald. Zum Vergleich hatte der Tourenleiter Filmbilder mitgebracht. Überdeutlich waren die Veränderungen der vergangenen 37 Jahre. Der Film wurde im Mai 1980 gedreht, die Zeche im Frühjahr 2001 stillgelegt. Unweit davon gelangten wir zum 2. Drehort, dem Ewaldsee. Dieser entstand im Zuge des Autobahnbaus der A2 und wurde später von der Zeche Ewald als Kühlwasserreservoir genutzt. Auch dort gewaltige Veränderungen. Das Ufer überwiegend undurchdringlich zugewachsen. Als Beleg dienten wiederum Standbilder aus dem Film. Weiter ging es entlang der Wiedehopfstraße. Dort fuhren Kalle, Elsbeth, Martina, Ines und Harald entlang einer riesigen Kohlehalde. Orientieren kann man sich dabei an der noch immer bestehenden Freileitung mit ihren Masten. Hohe Bäume haben inzwischen den Platz der Halde eingenommen (. . . obwohl der Tourenleiter wirklich glaubhaft versichern konnte, dass die Kohlenhalde bei der Probefahrt vier Tage vorher noch an ihrem Platz war!!!! . .).  Nun Gut! Jetzt gelangten wir zur Siedlung „Unser Fritz“, dem Wohnort von Elsbeths Bruder Jakob nebst Ehefrau Änne. Auch dort waren die Veränderungen offensichtlich. Hier endete der 3. Teil des Films und wir bewegten uns nun durch die Resser Mark zu den Drehorten des vierten Teils. Dies begann in Gelsenkirchen an der Kreuzung Emil-Zimmermann-Allee. Von dort aus waren es nur wenige hundert Meter zum „Schloss Berge“. Angenehme Begleiterscheinung an diesem ausführlichen Drehort: der im Park angesiedelte Biergarten. Hier gab es dann eine gemütliche Mittagspause. Passend zur Pause als besonderes „Schmankerl“ zum Getränk und Speise konnte alle Mitradler noch die Kopie eines Verses mit den Unterschriften aller damaligen Schauspieler begutachten.

Text: Frank Ottmüller     Bilder: Hilde Krusch

Fahrt nach Emden-Greetsiel-Norden – 6.5.2017

 
 

Das erste Fernziel in diesem Jahr führte uns an die Nordseeküste. Schon um 5.30 Uhr startete die S-Bahn Richtung Wanne-Eickel. Da gute 3 Stunden Eisenbahnfahrt angesagt war, hatte sich unser Bäcker im Bahnhof bereit erklärt, die Adfc-ler schon vor Eröffnung des Ladens mit Kaffee und Brötchen zu versorgen – ein Angebot, dass wir alle mit Freude annahmen.

Über Wanne, wo Winni Zawacki noch zu uns stieß, Münster und Papenburg erreichten wir pünktlich um 909 Uhr Emden Hbf. Nach einer kurzen Rast am Kiosk startete die nun 10-köpfige Gruppe immer entlang des Hinter Tiefs in Richtung Hinte. Weiter durchquerten wir das norddeutsche Flachland über die Dörfchen Freepsum und Pewsum. In Freepsum machten wir einen Abstecher zum tiefsten Punkt der BRD mit 2,5 Meter unter dem Meeresspiegel. Hinter Pewsum fuhren wir durch den Krummhörner Windpark und nach Durchfahrt des Örtchens Visquard  erreichten wir schließlich Greetsiel. Zur Mittagspause steuerten wir  das Restaurant De Beer am Ortseingang an. Frisch gestärkt mit viel Fisch guckten wir uns dann kurz im Hafen von Greetsiel um. Jetzt befuhren wir ein paar Kilometer der Nordseeküstenroute und durchquerten die bis 1972 selbstständige Gemeinde Leybuchtpolder mit stattlichen 457 Einwohnern. 7 Kilometer weiter standen wir dann vor dem Norder Tief und der Kurbelpünte. Seefahrer Voraus!!! In zwei Gruppen und ständigem Fotografieren überwanden wir dieses willkommene „Hindernis“. Inzwischen war der Himmel aufgerissen und die Sonne lugte sogar durch. Nun peilten wir direkt die Nordsee an, die wir 8 Kilometer weiter, direkt an der ehemaligen Empfangsstation von Norddeich-Radio, erreichten.  Links die Nordsee, rechts der Deich, so erstrampelten wir die nächste Strecke. Schon aus der Ferne konnten wir die Strandkörbe von Norddeich erkennen. Nach einem kurzen Besuch des Fährhafens radelten wir nun in Richtung Norden. Hier legten wir eine ganz entspannte Kaffeepause mit Kuchen ein. Danach enterten wir den Zug und nach 3 Umsteigemanövern liefen wir etwa um 22 Uhr wieder in Castrop ein.

Alles in Allem ein einerseits sehr langer, andererseits aber erlebnisreicher und lustiger Tag im Kreis von netten und angenehmen RadlerkollegInnen – einmal eine etwas andere Radtour, die bestimmt die Lust auf ähnliche Ausflüge beflügelt hat.

Text: Frank Ottmüller     Bilder: Michael Wolf, Frank Ottmüller, Mechthilde Lukas

Feierabendtour nach Oer-Erkenschwick 28.04.2017

Mit Argusaugen hatten wir ab Donnerstag die Wetterprognosen im Blick. Freitagnachmittag 50% Regenwahrscheinlichkeit! Freitagmorgen waren sogar 90 (NEUNZIG)% angesagt!!! „Egal, gehen wir’s trotzdem an!“ lautete unsere Devise. Und wirklich, 14 mutige Radler trafen sich kurz vor 1700 Uhr am Hauptbahnhof in Rauxel. Los ging es Richtung Norden durch Becklem und Horneburg bis zum Berliner Platz in Oer-Erkenschwick - wohlgemerkt, bei trockenem Wetter und sogar etwas Sonnenschein zwischendurch! Vor der Eisdiele „Venezia II“ fielen dann ein paar wenige Tropfen vom Himmel, die uns aber gar nicht stören konnten, da Eis und/oder Kaffee im Visier waren. Nach einer ordentlichen Pause mit gemütlichen Unterhaltungen und „lecker Eis oder Kaffee“ ging es wieder aufs Rad für die Rückfahrt. Jetzt durchquerten wir die Ortsteile Essel und RE-Suderwich. An der alten Wassermühle stellte sich die gesamte Gruppe noch einmal zu einem Gruppenbild auf. Nun erfolgte noch die Durchfahrt durch das Naturschutzgebiet Brandheide, um wieder auf Castroper Gebiet zu landen. Über den Westring und Bladenhorst erreichten wir schließlich wieder unseren Ausgangspunkt, den Hauptbahnhof in Rauxel. Ausdrücklichen Dank an Petrus! Außer den Paar Tropfen vor der Eisdiele hat er es wirklich gut mit uns gemeint. Ob er wohl inkognito und unsichtbar mitgeradelt ist und selbst nicht nass werden wollte??? Das mag jeder für sich beurteilen.

Bis zum nächsten Mal!

Text: Klaus Steinhaus    Bild: Artur Poppe

Saisoneröffnung Feierabendtouren 2017

Immerhin 10 Mitstreiter wollten es sich nicht nehmen lassen, die erste Feierabendtour im neuen Jahr zu erstrampeln. Nach dem Motto „weg mit dem Winterspeck“- jetzt bekämpfen wir die „Frühlingsrollen“ waren 23 lockere Kilometer angesagt. Kreuz und quer durchs Grutholz, vorbei am Brunosee mit einem ersten Stopp in der Mengeder Heide waren zu bewältigen. Nach einem kurzen „Wasserfassen“ ging es dann vorbei am ehem. Kraftwerk Knepper, an Deininghausen und durch Dorf Rauxel bis zu unserem Ziel, der Castroper Innenstadt. Der dort ansässige Bäcker hatte aber schon die Maschinen abgestellt, so dass wir in die Pizzeria Nudelland ausweichen mussten. Einige Mitfahrer nutzten dies dem Umstand nach folgerichtig zu einem kleinen Imbiss, andere wiederum begnügten sich mit einem Tässchen Kaffee oder einem „Malzgetränk“ (natürlich ohne Alkohol!!!).

Frisch gestärkt ging es dann durch den Erinpark, über die Bladenhorster Straße und das Castroper Holz zurück. Nicht ganz geplant war die Durchfahrt durch den Waldfriedhof, aber auch für manch erfahrenen Radler etwas Neues. Um ca. 20.45 Uhr kamen wir wieder am Hauptbahnhof Castrop-Rauxel an.

Eine schöne Tour, ein gelungener Start in die Rad-Feierabendsaison.

Zum Haldenhopping

Zum „Halden-Hopping“ machten sich an diesem Tage - wetterbedingt vermutlich nur – 9 RadfahrerInnen auf den Weg zu den Halden Hoheward und Pluto. Am Rhein-Herne-Kanal empfing uns kein Regen, aber ein Gegenwind, der auf eine angenehme Rückfahrt schließen ließ. Dieser Wind war auch verantwortlich dafür, daß die Halde Hoheward nur zur Höhenhälfte erklommen wurde. Nach einer Kaffeepause – die immer nach 20 km zu erfolgen hat - ging die Fahrt am Ewaldsee vorbei zur Erzbahntrasse, die wir nach einigen Kilometern wieder verließen, um den Ausblick von der Halde Pluto zu genießen, diesmal im Fisselregen.Dennoch von hier gut zu sehen: die Fördertürme der ehem. Zechen Pluto, Consol, Unser Fritz (Malakowturm). Im „Emscherpfeil“(sh. Foto) des Gleiscafes Fritzchen in Wanne schwelgten wir bei hausgemachten Käsekuchen und Kaffee.

Die Rückfahrt dann am „Canale Grande“ erwies sich trotz der Kuchenschwere dann bei dem schiebenden Wind als einfach. Einhellige Meinung zum Schluss: a) zum Glück mitgefahren; b) eine Wiederholung bei gutem Wetter ist angebracht.

Text & Fotos: M. Kühl-Lukas

5-Schlössertour

1 Start Hbf Castrop-Rauxel
2 Schloß Bladenhorst
2 Schloß Bladenhorst 2
4 Schloß Herten
5 Schloß Herten 2
6 Schloß Herten 3
7 Pause in Schloß Westerholt
8 Schloß Berge 1
9 Schloß Berge 2
10 Emscherbruch 1
11 Emscherbruch 2
12 Emscherbruch 3
13 Emscherbruch 4
14 Emscherbruch 5
15 Schloß Strünkede
16 Schloß Strünkede
16 Schloß Strünkede
Haus Crange (Ruine)

 

Um unseren Gästen aus Thüringen nicht nur das „klassische“ Ruhrgebiet, sondern auch einmal die historischen Seiten zu zeigen, starteten wir am 04.03.17 noch einmal unsere bekannte „5-Schlösser-Tour“, diesmal ohne Regen und mit kurzen Erläuterungen zur Geschichte der Schlösser.

Am ersten Halt - Schloß Bladenhorst – wurden wir sogar vom Schloßherrn B. Möhrke persönlich empfangen, der uns dankenswerterweise erlaubte, den Schloßhof und das Torhaus per Rad zu erkunden. Nach dem Besuch des Hertener Schlosses konnten wir die Mittagspause dann im Schloß Westerholt sogar in der wärmenden Frühlingssonne genießen. Die dann auf der Route liegende Tacho-Eichstrecke wurde natürlich auch genutzt. Durch die Löchterheide, den Stadtwald Buer und ein wenig regelwidrig – radelnd – über den städt. Hauptfriedhof erreichten wir Schloß Berge. Hier gab es dann den berühmten 20km-Pausen-Kaffee. Über einige Straßen kamen wir dann in die Resser Mark, wo einige sich erst einmal als Forstarbeiter betätigen mußten, um den Weg für alle befahrbar zu machen, wie die Fotos zeigen. Den Schluss bildeten die Ruine Haus Crange und das Schloß Strünkede, bis dann nach einer kleinen Cross-Tour am Rhein-Herne-Kanal unser Ziel- und Startpunkt schnell wieder in Sicht kam.

Text + Bilder: Martin Kühl-Lukas

Familien-Ostertour am 15.04.2017

 

Bei herrlichem, frühlingshaften Sonnenwetter und fast 16 Grad auf dem Quecksilber startete die Ortsgruppe Castrop ihre erste Familien-Ostertour am „Kar-Samstag“ den 15.4.2017. Soweit der Plan! Leider hatte Petrus da eine etwas andere Vorstellung und testete unsere Standfestigkeit mit gelegentlichem Nieselregen und schlappen 9 Grad. Aber davon haben sich fast 20 kleine und große Radler überhaupt nicht beeindrucken lassen, schon gar nicht die Kiddies. Tapfer ging es durch Rauxel ins Grutholz. Schon nach einigen Kilometern lachte uns auf einer Bank an der ehemaligen Deponie ein goldenes Osterhäschen an. „Alles Stopp!“, da musste etwas sein! Schnell die Räder geparkt und alle Kinder ins Gebüsch. Richtig! Der Osterhase hatte wirklich viele bunte Eier und auch Tüten mit Schokoladeneiern versteckt. Nachdem an einem Rad ein kleiner, technischer Defekt behoben war, ging es wieder weiter. Nach Überqueren des Bahnübergangs am Brunosee erspähten die Kinder wieder einen kleinen Osterhasen. Alles absitzen zum Suchen! Wieder war die Aktion sehr erfolgreich! Jetzt wurde die ganze Gruppe mit leichtem Nieselregen eingedeckt, aber, egal! Am Regenrückhaltebecken Ickern legten wir eine kurze Rast ein, um auch mal innerlich etwas Flüssigkeit zu uns zu nehmen. Order an die Kinder: Augen auf! Überall könnte der Osterhase „zugeschlagen“ haben! Weiter fuhren wir entlang der Rittershofer Straße. „Halt!“, was war das? Da hatte doch die ganze Bande ein einsam am Wegesrand stehendes Osterhäschen glatt übersehen! Gut, daß der Tourenleiter im letzten Augenblick noch eine Eingebung hatte! Fast die gesamte Gruppe war schon vorbeigefahren! Ab in das Wäldchen, um wieder Eier zu suchen. Inzwischen waren fast zwei Stunden vergangen. Tilda (4J.) wollte jetzt nicht mehr selber fahren. Kein Thema, ab in den Anhänger und das Rädchen oben draufgeschnallt. Über ein Stück der Uferstraße bogen wir jetzt zum Heidbauern ein. Die Schäfchen und Ziegen hatten sich aber untergestellt. Da war unsre Meute doch wesentlich tapferer! Nach einem Stück des Emscherweges landeten wir auf der Waldenburger Straße. Am dortigen Kreisverkehr verfuhr sich der Tourenleiter und drehte erst einmal eine ungewollte Ehrenrunde. Kurz vor der Klöcknerstraße sprang dann bei Mats die Kette vom Zahnrad, aber für erfahrene adfc-ler kein unlösbares Problem. Und weiter überquerten wir die Klöcknerstraße. Kurz darauf wieder ein Häschen am Wegesrand. Der war vor lauter Müdigkeit schon umgefallen! Wieder ab in die Büsche und siehe da, der Osterhase hatte auch da eine Ladung Eier verloren. Jetzt wurden alle „Fundsachen“ erst einmal gerecht unter den Kindern aufgeteilt – niemand sollte leer ausgehen. Inzwischen war die Uhr schon fast auf 14.00 Uhr vorgerückt, Zeit für die letzten Meter zurück zum Bahnhof, die auch Tilda wieder mitfahren wollte und konnte. Auch wenn das Wetter nicht sooo schön war, allen hat’s Spaß gemacht. Eigentlich ein Ansporn, so eine Osterfahrt im nächsten Jahr zu wiederholen. 

Text:  F. Ottmüller

Fotos: M. Kühl-Lukas;  M. Lukas;  G. Janzen; J.Krehl

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