Winterswijk-Tour, 02. September 2017

An diesem Samstag starteten 10 mit NRW-Tickets ausgestattete und 3 „Karten-Sonderlinge“ RadlerInnen ihre Fahrt mit einem RE und einem RB nach Dorsten Bf. Auch dort ein „Europaplatz“, wie ein Foto beweist.

An der Bahntrasse nach Borken entlang ging es mit der traditionellen Kaffeepause nach 20 km Fahrt (siehe Fotos) nach Borken Bf. Hier endet die Bahnstrecke, obwohl es früher die Weiterführung bis nach Winterwijk(NL) gab. Also rauf aufs Rad und den richtigen Weg finden; dies war nicht immer leicht, da die drei Tourenleiter sich nicht immer einig waren, wie denn nun der beste Weg sei. Wir haben es dann mit ein wenig Verspätung doch noch geschafft nach Winterwijk zu kommen. Essen, Trinken und Kurz-Bummeln war angesagt; denn der Zug zurück von Borken aus würde wohl nicht auf uns warten.

Der Start der Rückfahrt in Winterswijk verzögerte sich jedoch um 15 Minuten wegen eines heftigen Gewitters, das sich direkt über unseren Köpfen entlud. Das hatte zur Folge: In die Pedale treten und mit hoher Durchschnittsgeschwindigkeit zurück nach Borken.

Unsere Radgruppe war dann pünktlich in Borken im Gegensatz zum RE nach Essen, der dann nicht pünktlich ankam. Mit einer 30minütigen Verspätung nur landeten wir dann an unserem Startpunkt Hbf Castrop-Rauxel.

   Text: Martin Kühl-Lukas   Bilder: Unbekannt

Feierabendtour 29. August 2017

In diesem kühlen Jahr fand der Sommer an einem Dienstag, dem 29. August, statt. Ca. 29 Grad im Schatten nahm Klaus zum Anlass, zu einer Feierabendtour mit acht Mitstreitern Richtung Dortmund-Huckarde einzuladen. Wir durchquerten den Stadtteil Dorf Rauxel, Dingen und gelangten so nach Dortmund-Bodelschwingh. Nach Durchfahrt durch den Rahmer Wald erreichten wir Huckarde und kehrten schließlich in dem Eiscafé Toscana ein. Abkühlung in Form eines großen Eisbechers im Garten unter den Sonnenschirmen des Cafés war angesagt. Nach einem netten Pläuschchen inmitten einer geselligen Runde mahnte Klaus zum Aufbruch. Nach Durchfahrt des Ortsteils erreichten wir erneut den Rahmer Wald. Jetzt passierten wir die heutige Senioren-Residenz Schloss Wienhusen und hielten uns auf Waldwegen immer entlang der Bahntrasse der S2. In Dortmund-Westerfilde verließen wir die „Gleise“ und erreichten so wieder Castroper Stadtgebiet. Vorbei am stillgelegten Kraftwerk Knepper gelangten wir ins Grutholz. Über lauschige Waldwege und inzwischen angenehmen Temperaturen kreuzten wir die Bundesstraße 235 und erreichten gegen 20.00 Uhr wieder unseren Ausgangspunkt, den Hauptbahnhof in Rauxel.  

Text und Bilder: Klaus Steinhaus

Tour zum Trainingsbergwerk Recklinghausen am 25.08.2017

Der Bergbau war für uns „Mittelalten“ vor noch gut 2 Jahrzehnten alltäglicher Umgang und das Leben im Ruhrgebiet. Wer hatte nicht Freunde oder Klassenkameraden, deren Väter und/oder Opas nicht als Bergleute, Hauer oder Steiger, gearbeitet hatten. Die unzähligen Fördergerüste, Schlote und Kühltürme, die verschlungenen Schienenwege der Zechenbahnen, das alles zählte zu unserem täglichen Leben und wurde nur im Unterbewusstsein registriert. Es war für uns „Ruhris“ einfach immer da, nicht besonders erwähnenswert, eigentlich auch nur ganz selten mal ein Foto wert. Einige aus unserer Zeit waren natürlich selbst einmal Bergmann. Aber, auch das ist längst vorbei. Wir haben das Arbeitsleben größtenteils abgeschlossen. Bis auf die Ehemaligen hatten natürlich Wenige die Gelegenheit einmal richtig einzufahren, eine Zeche und damit den harten Alltag der Bergleute unter Tage kennen zu lernen. Das Trainingsbergwerk der RAG in Recklinghausen bietet dazu eine einzigartige Gelegenheit. Dieses Bergwerk wurde in der Abraumhalde der Zeche Recklinghausen angelegt, um den Nachwuchs an die Arbeit des Bergmanns unter ungefährlichen Umständen und ohne langwierige Grubenfahrt heranzuführen. Würde man einem erfahrenen Bergmann die Augen verbinden und ihm dort „vor Ort“ die Binde abnehmen, könnte er wohl nicht sagen in welcher Schachtanlage er sich gerade befindet. Alles und jedes Detail ist naturgetreu und funktionstüchtig wie unter Tage. Diese Eindrücke konnten auch 20 Teilnehmer des adfc-Castrop-Rauxel an einem Freitag im August gewinnen. Nach dem Einkleiden mit Helm und Mantel ging es zu einer kurzen Einführung und einem 14-minütigen Lehrfilm. Eine Kaffeepause beschloss den „theoretischen Teil“. Danach ging es ab in den Stollen, „unter Tage“ zu ebener Erde. Gleich zu Beginn erlebten wir live eine Diesel-Laufkatze, die Schwebebahn der Bergleute zum Materialtransport. Nico und Jonas durften sogar in der Fahrerkabine Platz nehmen und das 46-Tonnen-Gerät selbst ein paar Meter fahren. Nächstes Highlight: der Seitenkipplader. Auch den konnten die Jungs und Bärbel persönlich ausprobieren. Weiter ging es mit dem Streckenvortrieb, dem Erstellen eines horizontalen oder geneigten Grubenausbaus. Beeindruckend der Einsatz der pressluftgetriebenen Bohrmaschinen mit ihren 2,4 m langen Bohrern. Wir erfuhren etwas über Wassertrogsperren und deren Sinn und Zweck. Nur gebückt ging es vorbei an einem Walzenschrämlader mit seinen gigantischen Schilden und Ausmaßen. Auch dieses Gerät wurde angefahren und uns vorgeführt. Beachtlich und auch sehr laut der Kohlenhobel mit Panzerförderer und Schildausbau. Einige große Werkzeuge und Materialien fanden ebenfalls das Interesse der Neugierigen; wer hatte schon einmal Sprengstoff, einen Zünder oder die Zündmaschine selbst in seinen Händen? Sehr passend zu unserer Passion war natürlich das Schienenfahrrad. Mehrere Kollegen incl. unseres Ortsgruppensprechers ließen es sich nicht nehmen, ein paar Meter mit dem System Rad-Schiene zurückzulegen. Klar doch, auch der gute, alte Abbauhammer, stolze 18 kg schwer, durfte nicht fehlen. Anpacken und selber ausprobieren war die Devise!

Die eingeplanten 3 Stunden reichten nicht aus, erst um 13.45 Uhr „krochen“ alle Kolleginnen und Kollegen wieder aus dem Stollen.

Olli und Andreas, unsere beiden Führer, hatten einen mehr als perfekten Job gemacht. Unser aller Dank gilt Ihnen! Sie sorgten dafür, dass wir einen anstrengenden aber unvergesslichen Tag hatten. Die Hin- und Rückfahrt per Rad war ausnahmsweise einmal nur Beiwerk.

Glückauf!

Text: Frank Ottmüller     Bilder: Gisbert Janzen, Mechthilde Lukas, Klaus Steinhaus

Tour zur Westruper Heide am 20.08.2017

 

Die Heide blüht?! Das wollten fast 30 RadlerInnen am Sonntag, den 20. August 2017, herausfinden.Das Wetter war zum Radfahren sehr geeignet: nicht zu warm, manchmal eine kühle Brise und nur selten „falscher Wind“. Durch Habinghorst und Becklem ging die Route nach Datteln; hier gab es einen Unfall, der leider 2 TeilnehmerInnen zwang, schon hier die Rückfahrt anzutreten. Zum Glück blieb es bei oberflächlichen Verletzungen.

Dann weiter am Datteln-Hamm-Kanal auf der weniger befahrenen Seite mit einem kleinen Schwenk durch die Haard, damit das abendliche Radputzen auch Sinn macht! Die wohlverdiente Pause gab es in der Marina Flaesheim bei Kaffee, Kuchen, Pommes, Curry-Frikadellen. Die anschließende Fahrt zum eigentlichen Ziel wurde mit geübter technischer Hilfe eines adfc-Kollegen gut bewältigt. Und: Die Heide blüht tatsächlich im Naturschutzgebiet in diesem Monat, wovon man/frau sich bei einem kleinen Rundgang überzeugen konnte.

Die Rückfahrt erfolgte über Hullern, den wunderschönen, leicht zu befahrenen „Alten Postweg“ durch den Wald bis Olfen. Hier trennte sich die Gruppe in die, die noch Eis in Olfen und jene, die Eis zu Hause essen wollten.

Als Leiter der Tour und Schreiber dieser Zeilen glaube ich, dass es fast allen gut gefallen hat und es auch für die „alten Hasen“ neue Wege zu entdecken gab; für die „neuen Hasen“ eine stolze Leistung von 70 Kilometern an diesem Tag. Meine Hochachtung!

Text: M. Kühl-Lukas     Fotos: G. Janzen; M. Wolf

Bürgermeister-Tour 17.08.2017

Einer guten alten Tradition folgend bat der Bürgermeister der Stadt Castrop-Rauxel, R. Kravanja, die Ortsgruppe des adfc eine Radtour für ihn und seine Gäste auszuarbeiten, die sowohl nicht zu lang (2-3 Std.), nicht zu schwer (25 km) und geschaffen für Gespräche unterwegs sein sollte.

Der BM hatte nun für den 17.08.2017, 17.00 Uhr eingeladen und ca. 40 Radler folgten bei bedecktem Wetter – es regnete übrigens nur außerhalb von C-R – seiner Einladung.

Die Tour führte größtenteils über Castroper Stadtgebiet mit einigen für Radler interessanten Punkten ( z.B. Langestr. & Rhein-Herne-Kanal), aber auch grenzüberschreitend nach Recklinghausen und Herne.

Den Abschluss bildete eine vom BM gesponsorte „Erfrischung“ im Ratsfoyer in Form von Currywurst und Obst. Danke dafür und das Vertrauen in den adfc.

Text: M. Kühl-Lukas    Fotos: A. Poppe; M. Hilleringmann

Tour ... Ruhr III/IV am 16.7.2017

Die zweite Mottotour nach Elke Heidenreichs Kultserie Tour de Ruhr führte uns an diverse Drehorte in Herten, Wanne-Eickel (ich vermeide ganz bewusst den unbeliebten Namen Herne 2) und Gelsenkirchen.

Unerwartete 29 Reisewillige fanden sich morgens am Castroper Hauptbahnhof ein, eine eher selten große Gruppe. Nun denn, mit drei amtierenden Tourenleitern war die Aufgabe zu schultern. Nach Umrunden der Halde Hoheward gelangten wir an den Eingang der ehem. Zeche Ewald. Zum Vergleich hatte der Tourenleiter Filmbilder mitgebracht. Überdeutlich waren die Veränderungen der vergangenen 37 Jahre. Der Film wurde im Mai 1980 gedreht, die Zeche im Frühjahr 2001 stillgelegt. Unweit davon gelangten wir zum 2. Drehort, dem Ewaldsee. Dieser entstand im Zuge des Autobahnbaus der A2 und wurde später von der Zeche Ewald als Kühlwasserreservoir genutzt. Auch dort gewaltige Veränderungen. Das Ufer überwiegend undurchdringlich zugewachsen. Als Beleg dienten wiederum Standbilder aus dem Film. Weiter ging es entlang der Wiedehopfstraße. Dort fuhren Kalle, Elsbeth, Martina, Ines und Harald entlang einer riesigen Kohlehalde. Orientieren kann man sich dabei an der noch immer bestehenden Freileitung mit ihren Masten. Hohe Bäume haben inzwischen den Platz der Halde eingenommen (. . . obwohl der Tourenleiter wirklich glaubhaft versichern konnte, dass die Kohlenhalde bei der Probefahrt vier Tage vorher noch an ihrem Platz war!!!! . .).  Nun Gut! Jetzt gelangten wir zur Siedlung „Unser Fritz“, dem Wohnort von Elsbeths Bruder Jakob nebst Ehefrau Änne. Auch dort waren die Veränderungen offensichtlich. Hier endete der 3. Teil des Films und wir bewegten uns nun durch die Resser Mark zu den Drehorten des vierten Teils. Dies begann in Gelsenkirchen an der Kreuzung Emil-Zimmermann-Allee. Von dort aus waren es nur wenige hundert Meter zum „Schloss Berge“. Angenehme Begleiterscheinung an diesem ausführlichen Drehort: der im Park angesiedelte Biergarten. Hier gab es dann eine gemütliche Mittagspause. Passend zur Pause als besonderes „Schmankerl“ zum Getränk und Speise konnte alle Mitradler noch die Kopie eines Verses mit den Unterschriften aller damaligen Schauspieler begutachten.

Text: Frank Ottmüller     Bilder: Hilde Krusch

Feierabendtour nach Oer-Erkenschwick 28.04.2017

Mit Argusaugen hatten wir ab Donnerstag die Wetterprognosen im Blick. Freitagnachmittag 50% Regenwahrscheinlichkeit! Freitagmorgen waren sogar 90 (NEUNZIG)% angesagt!!! „Egal, gehen wir’s trotzdem an!“ lautete unsere Devise. Und wirklich, 14 mutige Radler trafen sich kurz vor 1700 Uhr am Hauptbahnhof in Rauxel. Los ging es Richtung Norden durch Becklem und Horneburg bis zum Berliner Platz in Oer-Erkenschwick - wohlgemerkt, bei trockenem Wetter und sogar etwas Sonnenschein zwischendurch! Vor der Eisdiele „Venezia II“ fielen dann ein paar wenige Tropfen vom Himmel, die uns aber gar nicht stören konnten, da Eis und/oder Kaffee im Visier waren. Nach einer ordentlichen Pause mit gemütlichen Unterhaltungen und „lecker Eis oder Kaffee“ ging es wieder aufs Rad für die Rückfahrt. Jetzt durchquerten wir die Ortsteile Essel und RE-Suderwich. An der alten Wassermühle stellte sich die gesamte Gruppe noch einmal zu einem Gruppenbild auf. Nun erfolgte noch die Durchfahrt durch das Naturschutzgebiet Brandheide, um wieder auf Castroper Gebiet zu landen. Über den Westring und Bladenhorst erreichten wir schließlich wieder unseren Ausgangspunkt, den Hauptbahnhof in Rauxel. Ausdrücklichen Dank an Petrus! Außer den Paar Tropfen vor der Eisdiele hat er es wirklich gut mit uns gemeint. Ob er wohl inkognito und unsichtbar mitgeradelt ist und selbst nicht nass werden wollte??? Das mag jeder für sich beurteilen.

Bis zum nächsten Mal!

Text: Klaus Steinhaus    Bild: Artur Poppe

Saisoneröffnung Feierabendtouren 2017

Immerhin 10 Mitstreiter wollten es sich nicht nehmen lassen, die erste Feierabendtour im neuen Jahr zu erstrampeln. Nach dem Motto „weg mit dem Winterspeck“- jetzt bekämpfen wir die „Frühlingsrollen“ waren 23 lockere Kilometer angesagt. Kreuz und quer durchs Grutholz, vorbei am Brunosee mit einem ersten Stopp in der Mengeder Heide waren zu bewältigen. Nach einem kurzen „Wasserfassen“ ging es dann vorbei am ehem. Kraftwerk Knepper, an Deininghausen und durch Dorf Rauxel bis zu unserem Ziel, der Castroper Innenstadt. Der dort ansässige Bäcker hatte aber schon die Maschinen abgestellt, so dass wir in die Pizzeria Nudelland ausweichen mussten. Einige Mitfahrer nutzten dies dem Umstand nach folgerichtig zu einem kleinen Imbiss, andere wiederum begnügten sich mit einem Tässchen Kaffee oder einem „Malzgetränk“ (natürlich ohne Alkohol!!!).

Frisch gestärkt ging es dann durch den Erinpark, über die Bladenhorster Straße und das Castroper Holz zurück. Nicht ganz geplant war die Durchfahrt durch den Waldfriedhof, aber auch für manch erfahrenen Radler etwas Neues. Um ca. 20.45 Uhr kamen wir wieder am Hauptbahnhof Castrop-Rauxel an.

Eine schöne Tour, ein gelungener Start in die Rad-Feierabendsaison.

Familien-Ostertour am 15.04.2017

 

Bei herrlichem, frühlingshaften Sonnenwetter und fast 16 Grad auf dem Quecksilber startete die Ortsgruppe Castrop ihre erste Familien-Ostertour am „Kar-Samstag“ den 15.4.2017. Soweit der Plan! Leider hatte Petrus da eine etwas andere Vorstellung und testete unsere Standfestigkeit mit gelegentlichem Nieselregen und schlappen 9 Grad. Aber davon haben sich fast 20 kleine und große Radler überhaupt nicht beeindrucken lassen, schon gar nicht die Kiddies. Tapfer ging es durch Rauxel ins Grutholz. Schon nach einigen Kilometern lachte uns auf einer Bank an der ehemaligen Deponie ein goldenes Osterhäschen an. „Alles Stopp!“, da musste etwas sein! Schnell die Räder geparkt und alle Kinder ins Gebüsch. Richtig! Der Osterhase hatte wirklich viele bunte Eier und auch Tüten mit Schokoladeneiern versteckt. Nachdem an einem Rad ein kleiner, technischer Defekt behoben war, ging es wieder weiter. Nach Überqueren des Bahnübergangs am Brunosee erspähten die Kinder wieder einen kleinen Osterhasen. Alles absitzen zum Suchen! Wieder war die Aktion sehr erfolgreich! Jetzt wurde die ganze Gruppe mit leichtem Nieselregen eingedeckt, aber, egal! Am Regenrückhaltebecken Ickern legten wir eine kurze Rast ein, um auch mal innerlich etwas Flüssigkeit zu uns zu nehmen. Order an die Kinder: Augen auf! Überall könnte der Osterhase „zugeschlagen“ haben! Weiter fuhren wir entlang der Rittershofer Straße. „Halt!“, was war das? Da hatte doch die ganze Bande ein einsam am Wegesrand stehendes Osterhäschen glatt übersehen! Gut, daß der Tourenleiter im letzten Augenblick noch eine Eingebung hatte! Fast die gesamte Gruppe war schon vorbeigefahren! Ab in das Wäldchen, um wieder Eier zu suchen. Inzwischen waren fast zwei Stunden vergangen. Tilda (4J.) wollte jetzt nicht mehr selber fahren. Kein Thema, ab in den Anhänger und das Rädchen oben draufgeschnallt. Über ein Stück der Uferstraße bogen wir jetzt zum Heidbauern ein. Die Schäfchen und Ziegen hatten sich aber untergestellt. Da war unsre Meute doch wesentlich tapferer! Nach einem Stück des Emscherweges landeten wir auf der Waldenburger Straße. Am dortigen Kreisverkehr verfuhr sich der Tourenleiter und drehte erst einmal eine ungewollte Ehrenrunde. Kurz vor der Klöcknerstraße sprang dann bei Mats die Kette vom Zahnrad, aber für erfahrene adfc-ler kein unlösbares Problem. Und weiter überquerten wir die Klöcknerstraße. Kurz darauf wieder ein Häschen am Wegesrand. Der war vor lauter Müdigkeit schon umgefallen! Wieder ab in die Büsche und siehe da, der Osterhase hatte auch da eine Ladung Eier verloren. Jetzt wurden alle „Fundsachen“ erst einmal gerecht unter den Kindern aufgeteilt – niemand sollte leer ausgehen. Inzwischen war die Uhr schon fast auf 14.00 Uhr vorgerückt, Zeit für die letzten Meter zurück zum Bahnhof, die auch Tilda wieder mitfahren wollte und konnte. Auch wenn das Wetter nicht sooo schön war, allen hat’s Spaß gemacht. Eigentlich ein Ansporn, so eine Osterfahrt im nächsten Jahr zu wiederholen. 

Text:  F. Ottmüller

Fotos: M. Kühl-Lukas;  M. Lukas;  G. Janzen; J.Krehl

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