Als Jahresabschluss am 14.12.2015 zum Weihnachtsmarkt nach Lünen

6 Radler machten sich, zusammen mit Tourenleiter Frank,  auf zum Weihnachtsmarkt nach Lünen. Sie starteten am Nachmittag gegen 14:00 Uhr vom Bahnhof Rauxel. Es ging durch das Grutholz über Deininghausen nach DO-Mengede, über Schwieringhausen und die alte Trasse der Lorenbahn in Brambauer bis zur Lippe. Am Fluss entlang bis zur Lünener Innenstadt war es dann nicht mehr weit. Als sie den Weihnachtsmarkt erreichten, wurde es bereits dunkel. Nachdem man einen geeigneten Platz für die Fahrräder gefunden hatte, schlenderten alle, bis auf Frank der sich bereiterklärte die Räder zu bewachen, über den festlich erleuchteten Weihnachtsmarkt. Nach einer guten Stunde kehrten alle mit positiven Eindrücken zurück. Um etwa 17:30 trat die Gruppe die gemeinsame Rückfahrt an. Die Fahrt im Dunkeln verlief problemlos. Hatten doch alle leuchtend gelbe Warnwesten an und eine gute Fahrradbeleuchtung. Am Ende verabschiedeten sich die Teilnehmer nicht ohne sich bei Frank für die gute und sichere Führung zu bedanken.

Text:   K. Armellini

Bilder: A. Poppe

Lüdinghausen und Nordkirchen

Eine
Trinkpause
Burg Lüdinghausen
Burg Vischering
Schloss Nordkirchen-1
Schloß Nordkirchen-2
Gruppenbild mit 2 Damen
Die Letzte Rast vor der Rückfahrt

Es wird unwiderruflich Herbst. Nicht nur die Blätter an den Bäumen werden weniger, auch die Teilnehmerzahlen bei den Touren. Da es am Sonntagvormittag ziemlich bewölkt war, kamen nur 9 "Radelfreaks"  und machten sich auf den Weg zu den Burgen nach Lüdinghausen und zum Schloss Nordkirchen. Nach dem Besuch der Burg Lüdinghausen, fuhren wir weiter zur Burg Vischering, wo wir Gelegenheit hatten im Burghof ausgibig Kaffee und Kuchen zu genießen. Frank meinte wegen der "burgherrlichen" Preise, dass er nun die Burg gekauft hätte und fortan ein Burgherr sei. Er blieb aber weiterhin einer von uns.

Unseren Plan anschließend eine bekannte Eisdiele in der sehenswerten Fußgängerzone zu besuchen mussten wir leider aufgeben. Was wir nicht wussten, in Lüdinghausen fand an diesem Wochenende das beliebte Stadtfest statt. Die ganze Innenstadt war voller Besucher die an den Ständen vorbei flanierten. Alle Cafés und Eisdielen waren voll besetzt. Also schoben wir, getreu dem Motto "wer sein Rad liebt der schiebt" uns und die Räder durch das Gewusel. Nachdem wir dem Gedränge entkommen waren, stiegen wir wieder aufs Rad und fuhren nach Nordkirchen. Dort machten wir eine kleine Rast und genossen die schöne Parklandschaft und die Aussicht auf das Schloss, dem Versailles des Münsterlandes. Nachdem wir unseren letzten Proviant verzehrt hatten, fuhren wir gut gestärkt zurück nach Castrop-Rauxel über Selm, Vinnum und Waltrop.

Text:    Karlheinz Armellini

Bilder: Artur Poppe

 

 

Castrop-Rauxel - Lünen - Bergkamen

 

24 Radfahrer (sh.Bild)  nahmen bei „versprochenem guten Wetter und Rückenwind bei der Rückfahrt“ die 80km unter die Reifen. Über Brambauer (sh. Bild), der alten Kohlenseilbahntrasse und dem „Colani-Ei“ ging es am Datteln - Hamm- Kanal entlang zum ersten Stopp  am ehemaligen Preußenhafen. Weiter durch den Seepark Lünen und vorbei am Horstmarer See, an dessen Strand sich schon recht viele Sonnenhungrige aalten, ging es vorbei an den alten Fördertürmen der ehemaligen Zechen „Monopol“ und „Haus Aden“ Richtung Halde „Großes Holz“.Auch treppabwärts (sh. Bild ) gehen/fahren konnte keinen schrecken. Dann die „Bergwertung“ zur Halde hoch, die von fast allen radelnd erzwungen wurde, während einige doch lieber nach dem Motto verführen: “wer sein Rad liebt, schiebt“.

Oben gab es zusätzlich zur verdienten Pause – leider ohne Gastronomie – eine herrliche Aussicht auf das grüne Ruhrgebiet. (sh. Bilder) Über Bergkamen, mit den Sub Ports (angeblich Flugzeuggeräusche in den Gullys – leider inzwischen defekt) und einem Eiscafe, das auch den Wespen sehr gefiel, ging es dann zurück über den „Seseke-Weg“ (renaturalisiert) am Kanal zurück. Den geplanten Weg nach Waltrop verpasste der Tourenleiter leider – zu viel Quatschen, Rückenwind, zu starke Sonneneinstrahlung aufs Navi-, aber eine Teilnehmerin machte dies mit ihrer Ortskenntnis wieder wett.

Ein wenig erschöpft ob der langen Strecke, aber dennoch sehr zufrieden kehrte die Gruppe nach Castrop-Rauxel zurück.

Text: M. Kühl-Lukas

Fotos: M. Kühl-Lukas, R. Boer

Bahntrassentour rund um Hattingen

Start
Dampfexperten_1
Dampfexperten_2
Pause_1
Pause__2
Pause_4
Bahnhof_Schee
Schulenburgtunnel
Pause_3
Burg_Hardenstein
Im_Tunnel_Schee
Ruhrtalfaehre
Ruhrtalfaehre
 
 
 

Bilder sprechen für sich.

 

 

Fahrt zur Jahrhunderthalle Bochum

 

Am 31.Mai 2015 fuhren 19 RadfreundInnen auf dem Hinweg  am Rhein-Herne-Kanal entlang und über die Erzbahntrasse  zur Jahrhunderthalle in Bochum.

Die Tour wurde auf diesem Hinweg unterbrochen von sachkundigen kurzen Ausführungen über

die Industrie-Geschichte dieser Region, belegt mit historischen Fotos. Dank sei Frank Ottmüller,

der sich gut vorbereitet und die Fotos mitgebracht hatte.

An der Jahrhunderthalle selbst fand der „Sommer der Industriekultur“ statt.  In der längeren Pause

konnte man sich informieren über Reiseziele in der Region, neue Fahrräder und die Halle selbst.

Zurück ging es über Bochum (Springorum- und Lothringen-Radweg) und Obercastrop.

Siehe oben die historischen Fotos!

 

Martin Kühl-Lukas

Vestischer Rundkurs

1 Radlerin und 9 Radler der ADFC-Ortsgruppe Castrop-Rauxel trafen sich am Sonntag, 26.04.2015, trotz des vorhergesagten unbeständigen Wetters, um gemeinsam mit den Tourenleitern Karlheinz Armellini und Martin Kühl-Lukas die Fahrt "Rund ums Vest" anzugehen. Die ca. 55 km lange Tour führte auf teils bekannten, aber auch auf einigen unbekannten Wegen zu alten Bahn- bzw. Straßenbahntrassen die erst kürzlich zu gut befahrbaren Radwegen umgestaltet wurden. Interessantes zur Historie zweier alte Wassertürme und der ehemaligen Straßenbahnlinie 7 (Recklinghausen-Langenbochum) konnte Martin Kühl-Lukas berichten. In Marl-Sinsen wären wir gerne zu einem kleinen Imbiss eingekehrt. Wir hatten uns ein Lokal neben einem Tennisplatz ausgesucht. Leider standen wir dort vor verschlossenen Türen obwohl es laut Aushang geöffnet sein sollte.

Also fuhren wir 500 m weiter und fanden in einer Eisdiele einen Platz für eine ausgiebige Rast. Dort schmeckten uns der Kaffee und das Eis besonders gut. Jedoch, es gab keine Toiletten dort. Dieser Umstand brachte den einen oder die andere in Bedrängnis. Das Problem wurde aber in einer nahe gelegenen Pizzeria gelöst. So konnten wir erleichtert unseren Weg fortsetzen und erreichten bei insgesamt trockenem Wetter den Endpunkt dieser gelungenen Tour, den Bahnhof Rauxel.

Trainingstour zur Halde Hoheward am 22. März 2015

     Zwölf Radler und Radlerinnen machten sich am Sonntag, 22.03.2015, vom Schloss Bladenhorst aus auf den Weg, mit ihrem Trekkingrad den „Ayers Rock“ des Ruhrgebiets zu bezwingen. Tourenleiter Norbert Keymer hatte von vornherein darauf hingewiesen, auf dieser Tour die Bereitschaft mitzubringen, auch mal bis zu 15%-tige Steigungen anzugehen. 

    Alle Teilnehmer „bezwangen“ dann auch die Halde Hoheward, wenn auch mit unterschiedlichem Tempo. Dass es den E-Bikern deutlich leichter fiel, als den „analogen“ Radlern, ist ja mittlerweile allen bekannt und wird beim gemeinsamen Fahren längst von allen akzeptiert. Vielleicht sollte man bei zukünftigen Touren dieser Art es mal versuchen, die E-Biker besser als „Zugmaschine“ oder „Windschattenspender“ zu integrieren. Den Fahrern ohne E-Motor könnte so Muskelkraft gespart werden und zusätzlichen Spaß müsste es doch auch vermitteln. Schließlich ist der Anteil an E-Bikern bei den Touren oft schon auf 50% gestiegen und „Gespannfahren“ hat z. B. im Radsport eine lange Tradition. 

    Aber es war auf dieser Tour ja nicht nur „Quälerei“ angesagt, die flachen Strecken am Rhein-Herne-Kanal und durch den Schlosspark Herten vermittelten „Genussradfahren“ pur. Zum Ende der Tour konnten wohl alle zufrieden den Heimweg in ihr warmes Zuhause antreten, denn auf der Fahrt blies der Ostwind, und der ist selbst einem gut gekleideten Radler eher unangenehm.

  

Norbert Keymer

"Herrenhäuser und alte Zechen"

 
 

Gleich 15 Radlerinnen und Radler lockte am Sonntag, 22.02.2015, das vorhergesagte trockene Wetter zur ersten Monatstour des ADFC - Ortsgruppe Castrop-Rauxel - aus ihren warmen Stuben, um mit Tourenleiter Martin Kühl-Lukas „Herrenhäuser und alte Zechen“ rund um Castrop-Rauxel anzufahren. Der ca. 45 km lange Track führte über teils bekannte, aber auch einige unbekannte Wege und Straßen zu Zielen, die meist allen geläufig waren, aber auch zu einigen Örtlichkeiten, die völlig fremd waren. Interessante Geschichten zu den Orten wurden vom Tourenleiter gleich „mitgeliefert“, und so wird sich sicher der eine oder andere den verwunschenen Friedhof im Olleroher Forst in Erinnerung behalten, mit seinen uralten Grabsteinen und den Schneeglöckchenteppichen unter den hohen Bäumen, oder die Schnappverschluss Geschichte vom Hallerey See oder auch so überraschende Details am Wegesrand, wie die „vergessene“ Tanksäule aus den 60 er Jahren, wo der Benzinpreis auf 50 Pfennige stehen geblieben ist. Uns fehlte unterwegs allerdings kein preiswertes Benzin, waren ja schließlich mit dem Fahrrad unterwegs, aber eine heiße Tasse Kaffee hätten wir schon gerne auf der Fahrt irgendwo getrunken. Leider waren alle Ausflugslokale geschlossen. Erst fast zum Schluss der Tour hatte eine Bäckerei „erbarmen“ mit uns und war geöffnet, hatte noch ausreichend Kaffee und Kuchen und freute sich über den plötzlichen „massenhaften“ Andrang. Dass keine weiteren Fahrradgruppen unseren Weg kreuzte zeigte, wir waren mit dieser gelungenen Tour mal wieder die schnellsten Frühstarter rundum.

© 2019 ADFC Vest Recklinghausen Castrop-Rauxel