Zur Himmelstreppe auf der Halde Rheinelbe

 
 
 
 
 
 

Der ADFC-Castrop-Rauxel auf dem Weg zur Himmelstreppe.   

Am 19. Oktober  2013 um 10:00 Uhr morgens versammelten wir uns vor dem Bahnhof Rauxel für eine Tagestour zur Himmelstreppe auf der Halde Rheinelbe in Gelsenkirchen. Bei herrlichem Wetter und guter Stimmung starteten wir mit insgesamt 22 Radlern. Der Hinweg führte uns ein Stück weit am Rhein-Herne-Kanal entlang. Bei Gelsenkirchen-Grimmberg überquerten wir den Kanal über eine wunderschöne halbkreisförmige Brücke, der Schwinge. Weiter ging es auf der Erzbahntrasse bis zum Abzweig  Kray-Wanner-Bahn-Radweg. An dem dortigen Kiosk machten wir eine kurze Rast. Nach einem Kaffee und einem Stück Apfelkuchen gingen wir die letzten 4 km bis zur Halde an.

Der spiralförmige Weg hinauf war beschwerlich. Aber alle  schafften es,  jeder auf seine Weise, den Fuß der Himmelstreppe (106,2 m über dem Meeresspiegel) zu erreichen.  Dort, auf dem höchsten Punkt der Halde steht die von Herman Prigann (1942–2008) konstruierte ca. 10 Meter hohe  Skulptur Himmelstreppe. Sie besteht aus großen, alten Betonblöcken der Kokerei Königsborn, die in der Form einer Treppe aufgestapelt wurden. Vom kleinen Plateau unterhalb der Himmelstreppe reichte unser Blick weit über das Ruhrgebiet nach Bochum, Essen und Gelsenkirchen. In der Nähe erkennt man die Bramme auf der Schurenbachhalde, das Fördergerüst über dem Deutschen Bergbau-Museum von Bochum, die charakteristischen Fördergerüste und Schornsteine der Zeche und Kokerei Zollverein in Essen und die Veltins-Arena auf Schalke. Die Abfahrt fanden wir alle deutlich angenehmer als den Aufstieg. Vor der Rückfahrt radelten wir zum nahegelegenen Bauernhof  Mechtenberg wo wir bei sonnigem Wetter im Innenhof bei Kaffee und Kuchen ausgiebig rasten konnten.

Der Rückweg war, im Gegensatz zum Hinweg, teilweise hügelig. Er führte teilweise durch Parklandschaften über Hordel, Hamme, Grumme, Bergen und Hiltrop zum Revierpark Gysenberg. Es gab auch einige Schiebestrecken“. In diesen Fällen war es keine Schande sein Fahrrad eine Strecke zu schieben“.  Über Sodingen und Holthausen erreichten wir schließlich den Berliner Platz in Rauxel, das Ende der Tour.

 Ich möchte mich bei allen Beteiligten für einen schönen und unkomplizierten Tag auf der Tour bedanken. Mein besonderer Dank für die gute Arbeit gilt  Martin Kühl-Lukas als „letzter Mann“  und Dieter Marzinzig und Frank Ottmüller den „Straßenabsperrern“.

Freundlicherweise haben Norbert Keymer und Frank Ottmüller ihre Fotos für diesen Reisebericht zur Verfügung gestellt. Auch dafür ein herzliches Dankeschön.

 

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