Aktuelles aus Mönchengladbach

Landtagswahl 14. Mai 2017

25.04.17
Kategorie: Mönchengladbach

999 Gründe für den Radverkehr

Am 14. Mai wird in NRW ein neuer Landtag gewählt. Wir baten unsere Landtagskandidaten, in ca. 999 Zeichen zu erläutern, warum Sie für Radfahrer eine gute Wahl seien.

CDU

Die CDU möchte die Mobilität in der Stadt stei- gern. Wir sind davon überzeugt, dass wir durch Verbesserungen für Radfahrer immer mehr Menschen dazu begeistern können, immer häufiger das Fahrrad zu benutzen. Zu einer „Wachsenden Stadt“ zu „MG+“ gehört auch ein starkes Angebot für Fahrradfahrer. Hier hat die CDU gemeinsam mit den politischen Partnern, der Verwaltung und dem ADFC zuletzt einige Verbesserungen erreichen können. Zum Beispiel sind viele Einbahnstraßen für Radfahrer geöffnet worden.

  
Jochen Kleiner                                 Frank Boss

Wir sprechen in zahlreichen Diskussionsrunden mit den Bürgern über sicherere Radwege und bessere Abstellmöglichkeiten für Räder. Die CDU unterstützt die Ideen für Radschnellwege und hat hier entsprechende Beschlüsse im Rat auf den Weg gebracht. Unser Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners macht es vor: Nicht nur vom Fahrradfahren reden, sondern selbst umstei- gen. Das hat dazu geführt, dass seit 2014 das Umfeld für Fahrradfahrer deutlich attraktiver geworden ist, es gibt aber noch Einiges zu ver- bessern. Das packen wir gemeinsam an.

SPD

Fahrräder sind das perfekte Verkehrsmittel für den täglichen Gebrauch. Dafür müssen die Voraussetzungen stimmen: die Verknüpfung zwischen Rad-, Bus- und Bahnverkehr ist ent- scheidend. Die Errichtung der Fahrradstation am Mönchengladbacher Hbf und die vorhandene am Rheydter Hbf tragen dazu bei, eine hohe Mobilität für alle Menschen in unserer Stadt zu ermöglichen. Auch daran wollen wir weiter arbeiten. Gute Verkehrsanbindungen mit Bus und Bahn sowie ein echtes Radwegenetz, das sind unsere Vorstellungen von einer lebenswerten Stadt.


  Hans-Willi Körfges und Angela Hillmann

Denn nur so lassen sich für jeden einzelnen klimafreundliche und nachhaltige Verkehrsmittel alltagstauglich nutzen. Damit das Rad auch für größere Entfernungen genutzt werden kann, werden wir weiter daran arbeiten, den geplanten Radschnellweg von MG nach Krefeld umzusetzen. Dafür werden wir weiter um Fördergelder vom Land werben. Gerade für die steigende Zahl der E-Bikes ist dieser Radschnellweg interessant, weil er unsere Straßen und letztlich unser Klima spürbar entlasten kann. Dafür wollen wir auch mit der nötigen Infrastruktur, wie Ladestationen, sorgen.

Bündnis 90/Grüne

Es wird Zeit für NRW. Und es wird erst recht Zeit in Mönchengladbach, die Attraktivität und Sicherheit des Radwegenetzes dringend zu erhöhen! Wir sind auf einem guten Weg! Dieses Ziel kann NRW jedoch nur mit uns erreichen: Das Projekt „100 Radstationen in NRW“ werden wir weiter fortführen; zwei davon sind bereits in Mönchengladbach durch uns realisiert. Wir wollen den Ausbau von Radschnellwegen vorantreiben, so wie das Ruhrgebiet es uns vormacht. Uns persönlich ist es ein großes Anliegen diese Mobilität zu fördern.


Lena Zingsheim und Dr. Boris Wolkowski

Aber es geht um so viel mehr: Für Bündnis 90/Die Grünen ist der Klimaschutz eine Herzensangelegenheit. Wir fordern die emissionsfreie Mobilität und wollen ein Radschnellwegenetz am Niederrhein aufbauen. Mönchengladbach soll ein wichtiger Knotenpunkt werden. Unsere beiden Direktkandidat*innen Boris Wolkowski und Lena Zingsheim treten für ein junges, fahrradfreundliches Mönchengladbach an. Und Mönchengladbach hat das Potenzial im Sinne einer umweltfreundlichen Zukunft!
 

FDP

Wir stehen als einzige Partei für Freiheit und Selbstbestimmung ein. Mobilität ist dabei ein Grundbedürfnis unserer Gesellschaft. Mehr denn je und kaum irgendwo stärker ausgeprägt als in NRW, dem Pendlerland Nr.1. Unsere Prämisse ist ganz einfach: Jeder soll zügig und unkompliziert an sein Ziel kommen. Egal, mit welchem Verkehrsmittel, Hauptsache ohne Stau. Wir wollen durch schnellere Planung effizient und wirkungsvoll endlich alle Gelder in NRW nutzen, die ohnehin auch aus Bundesmitteln zur Verfügung stehen, nur derzeit nicht in voller Höhe abgerufen werden. Investitionen in Landesstrassen sind dringend notwendig. Wir räumen ihnen Priorität ein, denn sie sichern dauerhaft die Leistungsfähigkeit des Wirtschafts- und Ballungsraums Nordrhein-Westfalen. Wir müssen aber auch an der Zukunft der Mobilität arbeiten.


Andreas Terhaag

Innovative Instrumente können Verkehrsströme optimieren und unsere Sicherheit erhöhen. Wir wollen deshalb im Austausch mit Wissenschaft, Entwicklung und Unternehmen NRW zum führenden Standort der Mobilität 4.0 machen.

DIE LINKE

Die größten Probleme des Radverkehrs sind in der Kommune entstanden und müssen auch dort gelöst werden. Dass heißt aber nicht, dass sich das Land zurücklegen kann. Grundsätzlich setzt DIE LINKE auf kurze Wege zwischen den Wohnorten, Versorgung, Freizeit, Arbeit und Bildung, somit auf eine fuß- und fahrradfreundliche Stadt. Durch zweckgebundene Förderprogramme muss das Land die Kommunen finanziell in die Lage versetzen, entsprechende Infrastrukturmaßnahmen umzusetzen.

     
Rohan Yildirim                                          Torben Schulz

Doch das Land muss vor allem Vorreiterprojekte anstoßen, dazu gehören kostenlose Leihfahrräder, Ladestationen für E-Bikes und bewachte Radstationen an Bahnhöfen. Und an dieser Stelle müssen auch die verschiedenen Verkehre verknüpft werden, dazu gehört ein solidarisch finanzierter, fahrscheinloser ÖPNV mit der Möglichkeit der Fahrradmitnahme. Weiter müssen per Gesetz Radstellplätze beim Wohnungsbau verbindlich festgeschrieben werden und die Radschnellwege ausgebaut werden.


Der ADFC Nordrhein-Westfalen greift die Landtagswahl auf und stellt sechs politische Forderungen, damit sich JETZT etwas ändert.


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