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E-Lastenräder für das Bergische Wasserland

05.10.20
Kategorie: RheinBerg-Oberberg, Mobilität

© Bernhard Werheid - Neues vor alter Kulisse



© Bernhard Werheid - Chike am Balkhauser Kotten



© Bernhard Werheid - Kaum auf der Piste, schon gefangen: Remscheid sperrt die Balkantrasse



© Bernhard Werheid - in so ein Lastenrad passt viel rein



© Leader Bergisches Wasserland - Logo



Noch sieht man sie selten im Bergischen Land, aber die Zahl ihrer Fans wächst: E-Lastenräder sind umweltschonende Kraftpakete. 20 davon hat der Verein LEADER Bergisches Wasserland für Nutzer angeschafft. Sie erhalten 75 Prozent des Anschaffungspreises gefördert. Finanziert wird die Anschaffung natürlich über das EU-Förderprogramm LEADER, aufgestockt mit Vereinsmitteln. Das Institut für Mobilität und Verkehrssysteme an der Hochschule Bochum begleitet und evaluiert die Nutzung der Lastenräder.

Bei dem Projekt geht es darum, die Verkehrswende im Bergischen Land zu unterstützen. Hierzu werden in Kooperation mit Bürgern, Unternehmen und Vereinen insgesamt 20 E-Lastenrädern angeschafft, um damit möglichst viele KFZ-Fahrten zu ersetzen.

Am 17. April 2019 haben wir den Förderantrag abgegeben. Schon am 19. Mai Hat die Jury entschieden. Wir sollten das Lastenrad zur Nutzung im Bergischen Wasserland erhalten. Aber es sollte noch bis zum 5. Oktober 2020 dauern: Endlich konnten wir es abholen - unser neues elektrisch unterstütztes Chike-Lastenrad mit Neigetechnik.

Die Nutzungsdauer beträgt 5 Jahre, also bis 5. Oktober 2025. Eigentümer des E-Lastenrades ist LEADER Bergisches Wasserland e. V. Dieser stellt dem ADFC das E-Lastenrad während der Nutzungsdauer unentgeltlich und zu seiner ausschließlichen Nutzung zur Verfügung. Nach Ablauf der regulären Nutzungsdauer geht das Eigentum an dem E-Lastenrad auf den ADFC über:

Pflichten und Haftung des Nutzers

Lt. Vertrag haben wir natürlich auch Verantwortung. Dazu gehören regelmäßige Wartung und jedwede Reparaturen müssen durchgeführt werden. Natürlich müssen wir alles Notwendige zur Diebstahlprävention unternehmen. Um Schaden von unserem Verein abzuwenden, haben wir eine Vollkaskoversicherung für das Lastenrad abgeschlossen.

Unterstützung wissenschaftlicher Erhebungen

Durch die Hochschule Bochum, Institut für Mobilität und Verkehrssysteme, werden wir an einer Evaluation zum Zwecke der Erfolgskontrolle dieses Projekts mitarbeiten. Hierzu müssen die mit dem E-Lastenrad gefahrenen Strecken und durchgeführten Transporte nachvollziehbar sein und dokumentiert werden.

Was haben wir die nächsten fünf Jahren mit dem Lastenrad vor?

Wir fahren zu Veranstaltungen in allen Kommunen des Rheinisch Bergischen und Oberbergischen Kreises und fahren Material wie Broschüren und Karten paketweise. Wir codieren Fahrräder in allen Kommunen und das Codiergerät sowie das Zubehör ist mit „normalen“ Fahrrädern nicht zu transportieren. Dafür brauchen wir ein Lastenrad. Nebenbei werden wir für das Lastenrad an sich Werbung machen und den Gebrauch und den Nutzwert aufzeigen.

Wir haben geschätzt, dass wir 3.600 km im Jahr bei unseren Projektfahrten machen werden.

Das schaffen wir, sicher.


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