Bauzeitliche Verkehrsführung

02.04.2008   Bezirksvertretung Elberfeld  Empfehlung/Anhörung
10.04.2008   Planungs- und Baubegleitkommission Döppersberg  Empfehlung/Anhörung
16.04.2008   Ausschuss für Verkehr

Anlage 01 - Bauablaufkonzept zur integrativen Betrachtung der Investorenbebauung 2.717 kB 
Anlage 02 - Öffentlicher Personennahverkehr: Konzept für die Bauzeit 469 kB 
Anlage 03 - ÖV im Wall - Variantenuntersuchung zur Verkehrsführung 201 kB 
Anlage 04 - Umfahrungsmöglichkeiten 168 kB 
Anlage 05 - Verkehrskonzept für die Bauphasen 5.933 kB


12.3.08 gemeinsame Sitzung
Ausschuss für Verkehr/ Bezirksvertretung Elberfeld/ Planungs- und Baubegleitkommission Döppersberg 

Auszug aus dem Protokoll:
TOP 3  Neugestaltung Döppersberg - Bauzeitliche Verkehrsführung Vorlage: VO/0076/08  
Beratung siehe unter VO/0074/08.
Teil 3  Bauablauf und bauzeitliche Verkehrsführung 
Frau Uehlendahl, Stadt Wuppertal, umreißt die geplanten Realisierungsabschnitte. Sie zeigt anhand eines Bauablaufplanes auf, welche Maßnahmen in den einzelnen Bauphasen zu welcher Zeit durchgeführt werden sollen. Die Absenkung der Straßen Döppersberg und Bahnhofstraße soll unter Vollsperrung, die Absenkung der B7 unter Sperrung jeweils einer Richtung und Führung des Verkehrs über die Gegenspur erfolgen.  
Teil 4  Öffentlicher Personennahverkehr  – Konzept für die Bauzeit Herr Dr. Hoffmann, WSW mobil GmbH, bedankt sich für die Zusammenarbeit in den letzten Jahren bei der Verwaltung und den Beratern. Er macht deutlich, dass er den ÖPNV als attraktive Alternative zum PKW sieht um die Geschäfte in der Elberfelder Innenstadt gut zu erreichen. Ziel sei es, dem Kunden übersichtliche und zuverlässige Verbindungen im innerstädtischen Bereich wie auch zum Hbf und regionalen SPNV anbieten zu können. Er erinnert an den weiteren Schwebebahn-Ausbau, sowie Stadion- und Veranstaltungsverkehre, die über den Schwebebahnersatzverkehr abgewickelt werden müssen. Zur Lösung des
Flächenbedarfs von Haltestellen und der Abwicklung des Busverkehrs in Spitzenzeiten sowie notwendigen Umsteigemöglichkeiten ohne lange Wege stellt er bei der Bewertung der möglichen Varianten die Befahrbarkeit des Walls in zwei Richtungen während der Bauzeit (2011-2014) als die sinnvollere fest. Er verschweigt nicht, dass auch Erschwernisse durch das hohe Fahrzeug- und Fahrgastaufkommen am Wall hinzunehmen sind und Umsteiger von und zur Bahn längere Wege zurücklegen müssen. Auf Nachfrage erklärt er, dass einzelne Details, z.B. wo Fernreisebusse anfahren können, noch geklärt werden müssen. 
Frau Uehlendahl beantwortet die Frage von Herrn Lüdemann, ob Bäume im Wall
gefällt würden, dass versucht wird, die Bäume auszugraben und umzupflanzen.  
Teil 5  Bauzeitliche Verkehrsführung
Herr Carls stellt die bauzeitliche Verkehrsführung mit einem weiträumigen Ersatz-Straßennetz vor. Die Alternativrouten sollen sowohl Umfahrungsmöglichkeiten im engeren Umfeld als auch weiträumige Verlagerungen ermöglichen. Es werden die erreichbaren Verkehrsqualitäten im Untersuchungsgebiet dargestellt und Maßnahmen zur Verbesserung aufgezeigt. Es werden drei unterschiedliche Verkehrszustände während der Bauzeit untersucht. Ziel ist es ein möglichst stabiles Verkehrssystem aufzustellen, das jeweils für einen längeren Zeitraum Bestand hat. Die Untersuchung verdeutlicht, dass es an besonders belasteten Knotenpunkten wie dem Robert-Daum-Platz oder Hofkamp/Morianstraße und Brausenwerth auch trotz wirtschaftlich noch vertretbaren Veränderungen zu Störungen und betrieblichen Einschränkungen kommen kann. Weitere Detailplanungen sind erforderlich.  
Die Vorlage gilt als eingebracht.


02.04.2008   Bezirksvertretung Elberfeld

TOP 8  Neugestaltung Döppersberg - Bauzeitliche Verkehrsführung Vorlage: VO/0076/08 
Beschluss der Bezirksvertretung Elberfeld vom 02.04.2008:
Beschlussvorschlag: Das bauzeitliche Verkehrskonzept wird grundsätzlich beschlossen. Die Verwaltung wird beauftragt, auf dieser Basis die weiteren Detailplanungen und Präzisierungen vorzunehmen. 
Die Bezirksvertretung Elberfeld empfiehlt, dem v.g. Beschlussvorschlag
zuzustimmen. 
Abstimmungsergebnis: Zustimmung: 11 Ablehnung: 2 Enthaltung: 3
 


10.04.2008   Planungs- und Baubegleitkommission Döppersberg

Auszug aus dem Protokoll:
TOP 4  Neugestaltung Döppersberg - Bauzeitliche Verkehrsführung Vorlage: VO/0076/08 
Herr Stv. Hardt (CDU) fragt nach den Auswirkungen des 2-Richtungs-Verkehrs im Wall im Hinblick auf die Sicherheit der Fußgänger, die Bürgersteigbreiten und ggf. notwendige Geschwindigkeitsbegrenzungen sowie einer Alternativroute über die Neumarktstraße.  
Frau Uehlendahl (Verwaltung) verweist auf Anlage 3 der Vorlage – ÖV im Wall -. Die Bürgersteigbreiten seien ausreichend. Die konkrete Straßenentwurfsplanung erfolge noch im Detail. Eine Geschwindigkeitsbeschränkung sei vermutlich nicht notwendig, da die Busse sich selbst behinderten. Eine Ampel sei hier nicht hilfreich. Alternativrouten seien geplant, die Neumarktstraße auch von den WSW untersucht worden.   
Herr Dr. Hoffmann (WSW) ergänzt,  es seien eine Vielzahl von Varianten geprüft worden. Die Fahrer würden in Schulungen und per Dienstanweisung auf sorgfältiges Fahren im 2-Richtungs-Verkehr vorbereitet.  Die Neumarktstraße komme nicht infrage, da den Kunden die zusätzliche Umleitung und Verzögerung in Richtung Bahnhof und Südstadt nicht zuzumuten sei. Darüber hinaus stellten 40 Busse pro Stunde ein großes Problem für die Neumarktstraße dar. Im weiteren Verlauf seien keine Einbiegemöglichkeiten für die Gelenkbusse gegeben. In der Schloßbleiche sei kein Platz für 4 – 5 Haltestellen. Insgesamt seien extrem höhere Betriebskosten zu erwarten.  
Auf Frage von Herrn Stv. Jaschinsky (CDU) nach den Taxenplätzen stellt Frau
Uehlendahl fest, dass die Taxen auch während der Bauphase einen exclusiven Halteplatz am Bahnhof erhielten. Die Verlegung der Halteplätze vom Wall werde noch geplant. 
Herr BM Bahr (Grüne) unterstreicht die Notwendigkeit, die Entscheidung für den 2-Richtungs-Verkehr Wall transparent zu machen.  
Herr Stv. Reese (SPD) stellt fest, es sei deutlich geworden, dass viele Varianten in den Vorüberlegungen durchgeprüft worden seien. Er geht davon aus, dass die Stadt alle Anstrengungen unternehme, um die Störungen in vertretbarem Rahmen zu halten. Langfristig müsse man sich auf die Behinderungen einstellen und den Bereich wenn möglich großräumig umfahren. 
Herr Stv. Müller (CDU) fragt nach dem Anlieferungs- und Wirtschaftsverkehr. Bisher sei eine große Zufriedenheit mit der Informationspolitik der Verwaltung festzustellen.
Frau Uehlendahl gibt an, die Zufahrt selber sei über den Wall möglich, die Anlieferung der Geschäfte müsse noch gemeinsam mit den Geschäftsleuten festgelegt werden. 
Die von Herrn BM Bahr nachgefragte alternative bauzeitliche Verkehrsführung zur Alsenstraße sei mit der Moritzstraße im Konzept bereits berücksichtigt und in
die Berechnungen eingeflossen. Mit einer Öffnung der Tannenbergstraße zum Robert-Daum-Platz (Fahrtrichtung von Süden nach Norden) sei der Verkehr am Knotenpunkt nicht mehr abwickelbar.
Der Vorsitzende fasst zusammen, die Kommission werde der Drucksache mit der
Maßgabe zustimmen, die heutigen Anmerkungen in die weiteren Planungen mit einfließen zu lassen.
Beschluss der Planungs- und Baubegleitkommission Döppersberg vom 10.04.2008:
Die Planungs- und Baubegleitkommission Döppersberg empfiehlt,  das bauzeitliche Verkehrskonzept grundsätzlich zu beschließen und die Verwaltung zu beauftragen, auf dieser Basis die weiteren Detailplanungen und Präzisierungen vorzunehmen. 
Abstimmungsergebnis: Einstimmigkeit bei Enthaltung der WFW.

16.4.08 Ausschuss für Verkehr 

Auszug aus dem Protokoll:
TOP 6  Neugestaltung Döppersberg - Bauzeitliche Verkehrsführung Vorlage bereits in der Sondersitzung 12.03.08 verteilt. Vorlage: VO/0076/08 
Beschluss des Ausschusses für Verkehr vom 16.04.2008:
s. TOP 4 (Anm. der Redaktion: Gesamtsimulation der Verkehrsabläufe, siehe dort)
Das bauzeitliche Verkehrskonzept wird grundsätzlich beschlossen. Die Verwaltung wird beauftragt, auf dieser Basis die weiteren Detailplanungen und Präzisierungen vorzunehmen. 
Abstimmungsergebnis: Einstimmigkeit bei 1 Enthaltung der WfW-Fraktion


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