Radschnellverbindung zur Landeshauptstadt- Chance auf Realisierung wächst

Schnelle Verbindungsstrecken zwischen den Ballungsräumen sollen nicht auf die Radschnellwege beschränkt bleiben. Sie können ergänzt werden durch sogenannte Radrouten, die eine ähnlich attraktive Verbindung für überörtlichen Radverkehr schaffen sollen.

Auf Initiative des Düsseldorfer Oberbürgermeisters soll es ein Planungstreffen für eine solche Verbindung zwischen Düsseldorf und Wuppertal geben. Auch der Wuppertaler Oberbürgermeister unterstützt dieses Ziel. Ein gemeinsamer Termin mit Vertretern der beiden Großstädte und des dazwischen liegenden Kreises Mettmann ist in Vorbereitung.

Wir begrüßen diese Idee ausdrücklich. Eine solche Schnellverbindung finden wir schon seit Jahren sinnvoll und erstrebenswert. Dabei schlagen wir die Orientierung an der auch für den "Schienenersatzverkehr per Rad" im letzten Sommer ausgeschilderten Strecke parallel zur A 46 vor. Keine andere Route verbindet die Städte so kurz und steigungsarm. Sie finden eine Karte dieser Verbindung in unserem Bereich "Touren auf eigene Faust" unter "Düsseldorf Express". Der KFZ-Verkehr ist gering, und auf großen Abschnitten können vorhandene Wege mit relativ geringem Aufwand ertüchtigt werden. In Zusammenhang mit Nordbahntrasse und Kohlenbahn ergibt sich dann zudem eine attraktive Fortsetzung der Verbindung mit dem Ergebnis einer attraktiven Verbindung zwischen Düsseldorf und dem östlichen Ruhrgebiet.

Die Fraktionen der Grünen in Düsseldorf, Wuppertal und dem Kreis Mettmann haben den ADFC eingeladen, gemeinsam die Route zu erfahren und über vorstellbare Alternativen zu diskutieren. Diese Tour wird voraussichtlich am 23.6. um 10:00 Uhr in Wuppertal Vohwinkel starten. Natürlich stehen wir gerne auch anderen Interessierten zur Verfügung, unsere Erfahrungen und Ortskenntnis einzubringen. 

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