Stand 24.12.12: Ab jetzt geht uns ein Licht auf

Kurz vor Weihnachten wurden die ersten LED- Leuchten montiert. Zwischen dem Ottenbrucher und dem Mirker Bahnhof wird ab sofort der Nutzwert durch die Beleuchtung deutlich erhöht. Dabei ist es besonders erfreulich, dass auch der Tunnel Dorrenberg (auch Tanztunnel genannt) wieder freigegeben und gleichzeitig auch beleuchtet wurde. Ein provisorisches Gerüst sichert den Tunnel nun gegen herabfallende Steine.

Zur Zeit laufen Ausschreibungen für weite Teile der noch ausstehenden Baumaßnahmen. Der Bereich von der Varresbeck bis Vohwinkel solte dabei in diesem Jahr fertig werden, auch in Barmen und im Bereich Nächstebreck soll es vorwärts gehen. Am problematischsten stellt sich zur Zeit der Abschnitt in Oberbarmen und der Tunnel Schee dar. Einen Abschluss der Arbeiten wird es dort in 2013 sicher nicht geben.

Die Baufortschritte und zeitlichen Planungen können Sie auch diesen Unterlagen der Stadt entnehmen:

- Sachstandsbericht
- Streckenkarte mit Zeitplan

Stand 30.11.12

Notbremsung der Stadtverwaltung: Der Bau der Trasse wird sich im östlichen Abschnitt von der Westkotter Straße bis nach Wichlinghausen bis mindestens Mitte 2014 verzögern. Die Verwaltung hat gestern die Reißleine gezogen und dem zuständigen Planungsbüro fristlos gekündigt. Als Nachfolger soll das Ingenieurbüro Beck aus Ronsdorf zum 1. Januar 2013 die Planung übernehmen. Die Stadt war schon seit Monaten mit den Leistungen des bisherigen Büros extrem unzufrieden. Zugesagte Termine seien nicht eingehalten, konkrete Fortschritte nicht gemäß des vereinbarten Zeitplans zu erkennen gewesen.

Die anderen Bauabschnitte im Westen und Osten der Trasse sind nicht betroffen.

Das Büro Beck war bereits im Rahmen des Bauabschnittes Loh – Uellendahler Straße für die Wuppertalbewegung tätig. Wir sehen die Entscheidung positiv und erwarten nun ein deutlich flotteres Tempo.

Die Wiedereröffnung des zur Zeit gesperrten Tunnel Dorrenberg steht noch in den Sternen. Eine geplante provisorische Absicherung des kritischen Abschnitts ist umstritten, es gibt Bedenken des Umweltschutzes.

Das Wort Langeweile kommt bei unserer Nordbahntrasse jedenfalls nicht vor!!

Stand 17.11.12

Der Tunnel Dorrenberg unter der Briller Straße ist ab sofort wieder verschlossen. Überraschend für viele Nutzer und auch für uns wurde der Tunnel heute Mittag komplett abgesperrt. Damit gibt es keine durchgängige Verbindung mehr vom Ottenbrucher Bahnhof zur Mirke. Nach der mehr oder weniger offiziellen Eröffnung durch die Pressebegehung von Stadtverwaltung und Wuppertalbewegung vor knapp 14 Tagen ist nun also zunächst wieder alles vorbei. Angeblich soll die Sperrung ca. 3 Wochen andauern. Als gebrannte Kinder glauben wir aber lieber nichts mehr.

Grund der Sperrung sei die Gefahr durch möglicherweise herabfallendes Gestein in der Tunnelmitte. Die Stadt ist unzufrieden mit der Ausführung der Sanierungsarbeitendurch die Baufirma. Im Tunnel hat nach unseren Informationen ein Bausachverständiger loses Gestein in den nicht mit Spritzbeton versehen Abschnitten entdeckt.

Übrigens ist in der nächsten Zeit mit relativ massiven Störungen durch Baumfällungen an und auf der Trasse zu rechnen. Gerade am Tunnel Dorp, der vom Untergrund erst notdürftig hergerichtet ist, hat am westlichen Tunnelausgang durch die Holzarbeiten der Untergrund schon schwer gelitten.

Stand 3.10.12

Im Oktober 2012 wird ein Großteil des Streckenabschnitts vom Ottenbrucher Bahnhof bis an die Buchenstraße im Barmen fertiggestellt und komplett befahrbar sein. Auch die LED – Beleuchtung wird bis Anfang November dort installiert werden. Die Ausnahme bleibt der Tunnel Engelnberg.

Der Tunnel Dorp zwischen dem Haltepunkt Dorp (Otto-Hausmann-Ring)  und dem Ottenbrucher Bahnhof (Funckstraße) wird leider den Winter über abgesperrt und ist damit nicht mehr befahrbar. Dort soll im April 2013 die abschließende Sanierung beginnen. Dauer ca. 5 Monate. 

Der Abschnitt vom Beginn der Trasse in Vohwinkel am Homanndamm bis zum Haltepunkt Dorp ( gute 4 km lang) wird aller Voraussicht nach bis März/April 2013 fertiggestellt. Einen milden Winter vorausgesetzt! In diesem Streckenabschnitt sind weder Viadukte noch andere sanierungsbedürftige Bauwerke. Daher sollte der Wegebau schnell von statten gehen können. Gebaut wird dort ausschließlich von einem professionellen Bauunternehmen, nicht mehr in Kooperation mit dem 2. Arbeitsmarkt. (die Mittel für den 2. Arbeitsmarkt wurden von der Bundesregierung radikal gekürzt).

Der östlich gelegene Abschnitt von der Buchenstraße über das Steinwegviadukt, Heubruch, Viadukt Bartholomäusstraße bis zum Schulzentrum Ost ( Bahnhof Wichlinghausen ) soll im Frühjahr und Sommer 2013 erstellt werden. Der Wegebau startet möglicherweise auch schon ab Februar oder März. Die Bauzeiten dort dürfte bei 5 - 7 Monaten liegen. Der Tunnel Rott zwischen Buchenstraße und Steinweg soll ebenfalls ab April 2013 saniert werden. Auch hier wird die Bauzeit bei etwa 5 Monaten liegen.

Bei Einhaltung dieser  zeitlichen Planungen wäre eine durchgehenden Befahrung der Nordbahntrasse von Vohwinkel bis nach Wichlinghausen im Spätsommer oder Herbst 2013 möglich.

Der weitere Verlauf der Trasse nach Osten wird sicher auch nächstes Jahr in Teilstücken weiter fertiggestellt werden. Im Tunnel Schee, dem Verbindungsglied ins Ruhrgebiet, werden von April 2013 an die Sanierungsarbeiten beginnen, aber erst im Spätsommer 2014 !! fertiggestellt werden können. Die Bauzeitenfenster sind sehr kurz (Artenschutz). Darum ist die Gesamtmaßnahme nicht in einem Jahr zu bewerkstelligen.

Im Westen der Stadt wird die Anbindung der Nordbahntrasse an die Korkenziehertrasse in Solingen bzw. auch an die Niederbergbahntrasse weiter voranschreiten. Die Anbindung führt von Vohwinkel durch das gerade neu entstehende Gewerbegebiet Vohrang auf dem ehemaligen Güterbahnhof. Der Wegebau soll auch dort im Frühjahr 2013 beginnen. Die langjährige WSW – Baumaßnahme eines Regenrückhaltesystems zwischen Homannbrücke und dem P-R Parkplatz Vohwinkel wird voraussichtlich im Juni 2013 beendet sein. Erst dann kann dort der Verbindungsweg vom P+R Parkplatz zum Beginn der Trasse erstellt werden.

Ein ganz wichtiges Kapitel ist die Beschilderung der Trassen untereinander. Das Land NRW hat sich bereit erklärt, die gesamte Beschilderung der Trassen, ihrer Vernetzung und einzelner Zuführungen zu übernehmen. Die Abstimmungsgespräche über die genauen Streckenverläufe mit dem beauftragten Ingenieurbüro sind jetzt angelaufen. In diesen Abstimmungsprozess sind natürlich alle Städte, Gemeinden und Kreise zwischen Ruhr und Oberbergischem eingebunden. Wir hoffen auf eine durchgehende Beschilderung im Herbst oder Winter 2013. So viel Zeit müssen wir für dieses komplizierte Beschilderungssystem mit hunderten Schildern leider einplanen.

Zum Abschluss noch folgendes: Alle Angaben ohne Gewähr !!

 

Stand 28.9.12

Zwischen Ottenbruch und Mirke geht der Ausbau flott voran
Der Zugang zur Briller Straße ist schon zu erkennen
Und so sieht das ganze von der Briller Straße aus

 

Zur aktuellen Situation nach der Übergabe des Zuwendungsbescheids für die beiden Außenbereiche der Nordbahntrasse und dem weiteren baulichen und planerischen Vorgehen auf der Trasse in Wuppertal. Basierend auf umfassenden Informationen in der letzten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung der Stadt Wuppertal als Bauherr am 20. Juni 2012.

1. Förderbescheid Außenbereiche

  • Der Zuwendungsbescheid mit einem Fördervolumen von rund 7,171 Mio. € wurde am 1. Juni 2012 persönlich von Noch - Minister Harry Voigtsberger der Stadt Wuppertal übergeben.

2. Folgende Maßnahmen wurden für die Außenbereiche seitdem veranlasst bzw. eingeleitet:

  • Die Ausführungsplanung und Erstellung der Leistungsverzeichnisse für den Außenbereich wurde umgehend bei dem beauftragten Planungsbüro abgerufen.
  • Abruf der Ausführungsplanung / Leistungsverzeichnis-Erstellung für den Wegebau incl. Zugänge für die Außenbereiche. Die Unterlagen sollen Ende Juli 2012 vorliegen.
  • Als erster Abschnitt der Wegebauarbeiten soll mit dem Außenbereich West (Vohwinkel bis Anschluss Innenbereich am ehemaligen Haltepunkt Dorp) begonnen werden.
  • Die Projektsteuerung für die Außenbereiche wurde ebenfalls Anfang Juni 2012 abgerufen.

3. Innenbereiche FB I (Förderbereich I - Elberfeld)

  • Im Tunnel Dorp wird im Juli 2012 das Grobplanum hergestellt d.h. der Schotter wird leicht gebrochen und planiert.
  • Ein weiterer deutlich vor Ort sichtbarer Baufortschritt ist im Elberfelder Förderbereich (FB-I) zu vermelden, wo seit Anfang Juni 2012 der Lückenschluss zwischen Bahnhof Mirke und dem Zugang Schleswiger Straße baulich hergestellt wird. Nach dem Grobplanum erfolgen z.Zt. Arbeiten durch den 2. Arbeitsmarkt in Form von Randsteinsetzungen. Nach der Fertigstellung des Schotterplanums können die Pflasterarbeiten fortgeführt werden.
  • Demnächst soll die Tragschicht (Grobasphalt ) zwischen Tanz-Tunnel Dorrenberg und Schleswiger Straße eingebaut werden. Direkt nach Fertigstellung des Tanztunnels und Herstellung des Weges im Tunnel, kann mit der Asphaltierung des 4 m breiten Radweges in Bereich zwischen Ottenbruch und Schleswiger Straße durch die beauftragte Baufirma begonnen werden.
  • Der Einbau der Lichtmastfundamente für die LED-Beleuchtung wurde und wird derzeit noch zwischen Bf. Ottenbruch und Zugang Schleswiger Straße durch die GBA von Kräften des 2. AM durchgeführt.
  • Im Herbst sollen dort – sowie im Tanz-Tunnel-Dorrenberg die ersten LED-Lampen strahlen und die rund 2 km lange Strecke zwischen Ottenbruch und Anschluss an den Ausbaubereich der WTB fertig gestellt sein.

 4. FB II (Ostersbaum – Baubereich der Wuppertalbewegung – WTBW GmbH)

  • In dem von der Wuppertalbewegung zu bauenden Bereich wurde im Bereich der Brückenbaustelle Konsumstraße fristgerecht Ende Mai die Trasse wieder zur Nutzung frei gegeben. Die Pflaster- und Asphaltarbeiten werden nach Auskunft der WTBW GmbH kurzfristig durchgeführt.
  • In diesem Bereich werden ebenfalls in diesem Sommer von der GBA die Lichtmastfundamente erstellt, damit auch hier dann im Herbst die LED-Beleuchtung installiert werden kann.
  • Damit wäre dann ein insgesamt rund 5 km langer Abschnitt der Trasse beleuchtet (ausgenommen Tunnel Engelnberg/Ostersbaum – wo derzeit noch die Ausführungsplanung zwischen Stadt und WB abgestimmt wird; sowie der noch nicht ausgebaute Bereich zwischen Ottenbruch und Haltepunkt Dorp inkl. Tunnel Dorp).

5. FB III (Barmen – Wichlinghausen)

  • Noch in diesem Jahr wird die Stadt den Abschnitt zwischen Rotter Tunnel und Westkotter Straße des Förderbereichs III weiter vorantreiben. Die Ausführungspläne wurden mit der WTB weitestgehend abgestimmt und werden nun vom Planungsbüro fertig gestellt um im Herbst 2012 die EU-weite Ausschreibung zu starten. Es ist beabsichtigt, die Verträge mit den Baufirmen noch in 2012 zu schließen. Baubeginn ist für Ende 2012/Anfang 2013 für die Ingenieurbauwerke vorgesehen. Hierzu gehören einige imposante Brücken wie das stadtbildprägende große Viadukt am Steinweg, die Brücken Sedanstraße und Westkotter Straße, sowie der Tunnel Rott in dem allerdings die Baumaßnahmen aufgrund der Fledermauswinterruhe erst Mitte April 2013 beginnen können.
  • Für den Abschnitt Westkotterstraße bis Bramdelle/Kohlenstraße werden derzeit ebenfalls die Ausführungspläne erarbeitet, sodass dort die Vergaben und die Umsetzung im kommenden Jahr erfolgen können.

6. Thema LED-Beleuchtung

  • Ende April wurde die europaweite Ausschreibung gemeinsam von WSW als Projektsteuerer und Stadt auf den Markt gegeben. 27 Firmen haben die Unterlagen angefordert.
  • Am 19. Juni war Submission. Es haben insgesamt fünf Anbieter abgegeben. Die Angebote werden derzeit geprüft.
  • In einem Bewertungsgremium unter Leitung von Herrn Beig. Meyer, soll gemeinsam im Juli 2012 mit Vertretern der Wuppertalbewegung eine Vergabeempfehlung erfolgen, die dann Anfang August dem Lenkungskreis zu Entscheidung vorgelegt wird.
  • Danach kann umgehend die Vergabe erfolgen, sodass die ersten Leuchten ab September 2012 auf der Stecke im FB I und im Tanz-Tunnel Dorrenberg, sowie im FB II installiert werden können.

7. Zeitplan

  • Die Projektumsetzung befindet sich nach Aussagen der Stadtverwaltung derzeit im Zeitplan. Die durchgängige Benutzbarkeit soll im Innenbereich bis Ende 2013 und in beiden Außenbereichen bis Ende 2014 gewährleistet werden.

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