Kleine LUX - Tour

Unterwegs im Großherzogtum Luxemburg.
Ein Erlebnisbericht von Wolfgang Neuhaus.

 

Nach dem langen Winter 2012/13 wurde es dringend Zeit für eine Frühlingstour. Unser Ziel sollte das Großherzogtum Luxemburg sein.

Unterwegs auf einer alten Bahntrasse

Am 27. April 2013 war es dann soweit. 15 Personen trafen sich zur Tour des ADFC Hamminkeln mit ihren Rädern bei ca. +2° C warmen Wetter an verschiedenen Bahnhöfen, um mit der Bahn nach Bitburg zu fahren. Gegen Erfrieren hilft nur kräftiges „in die Kurbel treten“, was uns gelang und so endete die erste Etappe nach wunderschönen und manchmal anstrengenden Auf- und Abfahrten in Echternach an der Sauer. Es empfing uns ein richtig kuscheliges Örtchen mit ca. 6.000 Einwohnern und einer mächtigen Basilika, deren prächtiges Geläut jedem Gast angenehm in den Ohren klingt. Am Sonntag wurden uns dann die Basilika und alles Drumherum im Rahmen einer Stadtführung gezeigt und erläutert. Gegen Mittag hieß es weiterradeln, um nicht zu erfrieren. Und so erreichten wir nach einer herrlich leichten Mittelgebirgstour zum Nachmittag die Landeshauptstadt des Großherzogtums Luxemburg.

Wir wurden bereits im Hotel von Gust, dem Chef des Luxemburger Fahrrad Clubs LVI (Lëtzebuerger Vëlos-Initiativ), erwartet, der uns mit einer besonderen Stadtführung beschenkte. Wir bekamen die Stadt erläutert, so wie sie ein Fahrradfahrer sieht. Wir waren abends so begeistert, dass noch ein deftiges Luxemburger Landesessen in uns hineinpasste und sich dann alle, etwas bauchlastig, zum Hotel zurückschleppten.

Blick ins Moseltal

Am Montag radelten wir dann durch den Luxemburger Süden, streiften ein klein wenig durch Frankreich und erreichten zum Nachmittag nach ca. 65 km das Jugendgästehaus Remerschen an der Mosel. Unser Tourenführer war überraschenderweise Gust, der Stadtführer vom Vortag. Zum Dank für diese recht kurzweilige Tour haben wir Gus mit großem Hallo verabschiedet.

Die letzte Nacht war kurz und spätestens bei der Abfahrt wurde auch der letzte Verschlafene durch eine milde Regendusche liebevoll aufgeweckt. Doch schon nach wenigen Kilometern konnten wir uns der Regenkleidung entledigen. Es ging dann genauso fröhlich wie an den vorherigen Tagen Richtung Trier, immer an der Mosel entlang, um dann die Heimfahrt mit der Bahn anzutreten.

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