Verhalten bei ADFC-Radtouren

  • Vermeidet den "Herdentrieb" und fahrt nicht blind hinterher. Jede(r) sollte selbst auf die umgebende Verkehrssituation achten.
  • Es ist auf Sicherheitsabstände zu achten und aufmerksam zu fahren, da dass Sichtfeld nach vorne in der Gruppe stark eingeschränkt ist. Entgegenkommende Radfahrende sind eine potenzielle Gefahrenquelle, besonders auf schmalen Radwegen. Gleiches gilt für plötzlich auftauchende Hindernisse, wie etwa Poller oder Schwellen, und auch für Fußgänger. Besondere Aufmerksamkeit ist in schlecht einsehbaren Kurven gefordert.
  • Wird an der Tourspitze rufend auf ein Hindernis hingewiesen, so ist dies nach hinten weiterzugeben. Besser einmal überflüssig "Poller" oder "Gegenverkehr" rufen, als gar nicht.
  • Nehmt Rücksicht auf Fußgänger und Tiere. Dazu gehört beispielsweise nicht im knappsten aller Abstände daran vorbei zu fahren, auch wenn das Klingeln nicht gehört wird und Tiere frei laufen. Die Akzeptanz von Radfahrenden wird nicht dadurch gestärkt, dass diese ihr Recht um jeden Preis durchsetzen.
  • Die Tourenleiterin oder der Tourenleiter sollte nicht überholt werden, insbesondere nicht vor Kreuzungen und Einmündungen. Das gilt auch für bekanntes Gebiet, da sonst die Verbandregel nicht mehr greift.
  • Während Pausen sollten die Fahrräder so abgestellt werden, dass andere Radfahrende und Fußgänger nicht behindert werden.
  • Wer sich während der Tour von der Gruppe trennen möchte, um zum Beispiel einen anderen Weg zu fahren, sollte dies den Mitfahrenden mitteilen, im Idealfall denjengen, die die Funkgeräte mitführen.

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