Im Aufwind

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Beschreibung

Eine Radtour zum Segelfluggelände in Hengsen-Opherdicke.

(1)    Von der Massener Straße machen wir einen Abstecher zum Obermassener Kirchweg. Hier ist das Windrad der Firma Möller AG  zu sehen. Es dreht sich seit den 50er Jahren zu Werbezwecken im Wind, produziert aber selbst keinen Strom.

Über die Grenzstraße gelangen wir wieder auf die Massener Straße. Sie endet an der Kleistraße, die wir überqueren, um auf den gut ausgeschilderten Radweg R35 zu kommen. Links folgen wir dem R35. Er führt uns kurvenreich durch die Massener Heide an der Schönen Flöte vorbei in Richtung Opherdicke.

Ab dem Billmericher Weg führt der Radweg parallel zu einem Bachlauf auf einen unbefestigten Waldweg, der aber bei Matschwetter schlecht zu befahren ist. In diesem Fall ist die Umleitung zu empfehlen.

(2)    Entlang dieses Weges stehen Informationstafeln zur Bergbaugeschichte des Fördervereins Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e.V..  Seit dem 16. Jahrhundert wurde in diesem Gebiet nachweislich nach Kohle gegraben. Hauptabnehmer war lange Zeit die Saline Königsborn, die sie zum Sieden der Sole benutzte.

In diesem Waldgebiet macht der R35 einen scharfen Knick nach links; wir fahren aber geradeaus weiter. Am Ende dieses Weges biegen wir links auf die Holzwickeder Straße, unterqueren die A1, die uns lärmend durch die Waldruhezone begleitet. Nun geht es sofort wieder rechts in den Hengser Weg, links in die Dahlienstraße, links auf die Unnaer Straße, um dann vor dem Sportplatz rechts auf das Truppenübungsgelände zu gelangen.

(3)    Nun sind wir fast schon am Ziel. Wir lassen uns hinabrollen. Rechter Hand liegt der Fallschirmspringerlandeplatz. Vielleicht haben sie Glück und können einen Absprung beobachten.

(4)    Den Berg weiter hinunter in Richtung Ruhr, läßt sich der Segelflugplatz Hengsen nun nicht mehr verfehlen. Bei entsprechendem Wetter kann man den Mitgliedern des Luftsportvereins Unna-Schwerte zuschauen oder gegen einen geringen Betrag den Aufwind selber spüren.

Zurück geht es bis zur Unnaer Straße durch das Truppenübungsgelände auf bekannten Pfaden. Nun folgen wir den ausgeschilderten Wegen der Radtour Ruhr bis zum Bornekamp.

(5)    Wer noch viel Kraft hat, nimmt die Steigung zum Ostenberg , auf dem sich seit 1993 die Windkraftanlage der Unnaer Stadtwerke im Wind dreht. Hier stehen auch noch zwei weitere 50m und 70m hohe Anlagen von privaten Betreibern.

Durch den Bornekamp geht es nun zurück zur Unnaer Innenstadt.

Weitere Informationen

Zu dieser Radtour ist ein Faltblatt erarbeitet worden, das  sie auf ihren Computer downloaden können.

[Flyer: Im Aufwind]

Toureigenschaften

Routenlänge:
27 km
Oberfläche:
Asphalt
Schotter / Unbefestigt
Schwierigkeitsgrad:
mittel
Sonstiges:
Familientauglich
Steigung:
hügelig
Tourart:
Tagestour
Umfeld:
Stadt
Wiesen & Felder
Verkehrsbelastung:
Geringer Autoverkehr

Zuständiger Verein

Stand: 11.01.2015, 22:28 Uhr

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