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ADFC fordert sichere Radwege

14.11.17

ADFC fordert sichere Radwege


Radler beklagen die Unfähigkeit der Unnaer Verwaltung

Am Dienstag den 14. November versammelten sich Radfahrer an der Hammer Straße, um gegen die Unfähigkeit der Verwaltung zu protestieren.

Die Forderung nach sicheren Radwegen an der Hammer Straße zwischen Kissenkamp und Parkstraße ist mittlerweile fünf Jahre alt. Im Jahr 2012 wurde die Notwendigkeit von Politik und Verwaltung nach einem Bürgerantrag des ADFC Unna bestätigt. Die Pläne für das Anlegen von beidseitigen Schutzsstreifen und einer sicheren Querung in Höhe von Kissenkamp lagen in den Verwaltungsschubladen und wurden durch Ratsbeschlüsse gutgeheißen. Lediglich das Geld in Höhe von 26.000 Euro fehlte für die Umsetzung.

Im Jahr 2016 wurde dieser Beschluss zurückgenommen. Nun sollte die Umsetzung der Radverkehrsanlagen mehr als 200.000 Euro kosten. Die Erstellung sei erst im Zuge einer neuen Asphaltierung möglich, war die damalige Aussage.

In diesem Jahr gesteht die Unnaer Verwaltung ihre Handlungsunfähigkeit in dieser Angelegenheit ein. Selbst der Versuch, den Fußweg für die Radnutzung von parkenden Autos zu befreien, schlug fehl. Die Verwaltung knickte ein und erteilte den PKW-Parkern einen Freibrief - das illegale Parken auf dem Gehweg würde geduldet.


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