Erste Erfahrungen mit SELTA

26.03.18

Tourstart vor dem Borker Amtshaus



Unterwegs zwischen Selm und Olfen



Abholung von SELTA bei Hase-Bikes in Waltrop


Wie fährt sich überhaupt ein solches Tandem?

Knapp 3 Wochen zählt SELTA nun zum ADFC-Fuhrpark und hat schon über 200 km auf dem Tacho. Da wollen wir mal einen ersten Zwischenbericht geben:

Zu allererst: SELTA erweckt die Aufmerksamkeit anderer Verkehrsteilnehmer und viele Kinder zeigen staunend mit dem Finger auf die Fuhre; das macht Spaß! Etwas trainieren vor der ersten Fahrt muß man allerdings. Das Tandem ist länger als ein Fahrrad, fährt sich aber deutlich besser und leichter als ULF. Achtung: der Lenkeinschlag ist begrent. Das muss der Fahrer wissen. Apropo Fahrer: der Captain (sitzt hinten) ist der Chef an Bord. Der Stoker (sitzt vorne) muss auf dessen Kommandos hören. Zum Beispiel sollte gemeinsam losgetreten werden, damit die Fuhre ordentlich und ohne Schaukeln in Gang kommt. Um vor dem Abbiegen gibt der Captain "rechts" oder "links"-Anweisungen, damit der Stoker den Arm beim Abbiegen raushalten kann. Das nennt man Arbeitsteilung. Unter dem Strich: vor einer Tour sollte eine Viertelstunde für eine Probefahrt eingeplant werden.

Fährt man SELTA alleine, ist kaum ein Unterschied zum normalen Fahrrad vorhanden. Auch der nicht dazugeschaltete Shimano-Steps-Antrieb stört nicht. SELTA läßt sich zügig bewegen und eine Elektrounterstützung ist nicht erforderlich.

Wer an einer Mitfahrt interessiert ist oder das Tandem ausleihen möchte, meldet sich bitte bei Christian Jänsch unter 02592 / 62654 oder per Mail unter christianjaensch@gmx.de

Christian Jänsch

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