Aktuelles

Schluss mit Angst-Radeln - 2020 muss der Radwegebauboom beginnen

17.12.19
Kategorie: RheinBerg-Oberberg, Verkehrspolitik

© ADFC - So geht Verkehrswende



© ADFC



© Madi_Carlson_@familyride


 

Viele Forderungen des ADFC hat sich das Bundesverkehrsministerium zu Eigen gemacht. In dem unzureichenden Klimapaket ist der Radverkehr der Gewinner: Hier gibt es 2,4 Milliarden Euro zusätzlich für den Radverkehr in den nächsten zehn Jahren.

Der Bundesverkehrsminister sicherte in seiner Rede auf dem ADFC-Symposium zu, dass der Bund sich für eine gerechtere Aufteilung des Straßenraums einsetzen werde und erstmals Infrastrukturprojekte der Länder und Kommunen fördern wolle. Er sagte auch, dass er den ADFC brauche, um das Geld auch in die Kommunen zu tragen. Genau das haben die Delegierten auf der Bundeshauptversammlung beschlossen.

Erstmals ist richtig Geld für den Radverkehr da – sorgen wir also alle gemeinsam dafür, dass es auch verbaut wird und Radfahren für alle endlich greifbar wird.

Der ADFC weist aber auch darauf hin, dass die Mittel der geplanten „Bundesoffensive Radverkehr“ langfristig nur weiter fließen, wenn sie von Ländern und Kommunen auch zügig abgerufen werden.

Bei der BHV 2019 hat der ADFC beschlossen, dass die Kommunen dabei unterstützt werden sollen, ihre Ziele in der Radverkehrsförderung zu erreichen. Dafür müssen die verkehrspolitischen Lösungen des ADFC weiter bekannt gemacht werden und dabei helfen, Gelder sinnvoll zu beantragen und auszugeben. Publikationen wie die Broschüre So geht Verkehrswende informieren darüber, wie die Umsetzung funktioniert: Weitere Infos z.B. zum Thema Kreuzungen folgen.

 

Hier die Pressemitteilung


© 2020 ADFC KV RheinBerg-Oberberg