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Platt und ausgepowert im Eifgental

25.07.18
Kategorie: RheinBerg-Oberberg, Tourismus

© Sabine Krämer-Kox, Neuemühle



© Sabine Krämer-Kox, Neuemühle



© Sabine Krämer-Kox, Ladestation



© Sabine Krämer-Kox, Die Luft ist raus:-(



© Sabine Krämer-Kox, Der Sclauchautomat



© Sabine Krämer-Kox, Die Pumpstation


Das muss nicht mehr sein, seit es die neue E-Bike-Ladestation im Restaurant/Biergarten Neuemühle im Eifgental bei Wermelskirchen gibt.

Die Neuemühle liegt an einer Verbindungsstraße von Wermelskirchen nach Emminghausen, wo die großen  Laufvögel der Straußenfarm ein beliebtes Ziel sind. Von Emminghausen wiederum gelangen Radfahrer beispielsweise über Grunewald zur Großen Dhünn-Talsperre und von dort weiter nach Altenberg. Leider sind diese Ausflüge  „topographisch anspruchsvoll“ und erfordern viel Energie von „Fahrern und Material“.

Sollte dem Pedelec-Fahrer im Tal vor bzw. hinter Wermelskirchen(je nach Fahrtrichtung)  die Puste ausgegangen sein, bzw. der Pedelec-Akku schlapp machen, können sich beide – Rad und Fahrer - eine Pause gönnen, um das Tief zu überwinden: der/die  Pedelec-Fahrer/in  im hübschen Biergarten-Restaurant Neuemühle, der Akku an der neuen Ladestation. 

Einmal aufladen, bitte!
In der Scheune gegenüber dem Restaurant hat Stephan Büngen,  der Vater der Betreiberin der Neuemühle, vier Ladekästen mit  je zwei Steckdosen installiert. Es handelt sich dabei um verschließbare Fächer, deren Schlüssel im Restaurant während der Öffnungszeiten zur  Verfügung gestellt werden (Achtung: Montag und Dienstag Ruhetag! Mittwochs bis freitags ab 17 Uhr, samstags, Sonn- und Feiertags ab 12 Uhr geöffnet). Der Ladevorgang dauert rd. anderthalb Stunden, der Strom „geht auf´s Haus“.  Die Ladezeit kann mit einem kühlen Getränk oder einer Vesper im Biergarten, bzw. - je nach Witterung - im Restaurant überbrückt werden.

Die Luft ist raus…
Sollte die gar die Luft raus sein – aus dem Reifen nämlich – steht an der Neuemühle ebenfalls Rettung in der Not bereit: ein neuer Schlauchautomat in sinnvoller Ergänzung mit einer „Pumpstation“, gestiftet von einem örtlichen Fahrradgeschäft. Komplettiert wird die Mini-Werkstatt durch eine Auswahl nützlicher Werkzeuge. Kleingeld für den Automaten sowie das nötige Know-how zum Reifenwechsel ( bzw. jemanden, der über das nötige Wissen verfügt ;-)  müssen die Radfahrer/-innen allerdings selber mitbringen.

PS: Tour Nr. 15 – „Über Bergische Höhe und durch Dhünn Auen“ im  Sonderheft 2018 der Rheinischen Post -  „Mein Rheinland“  - führt an der der  Neuemühle vorbei.


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