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NRW FahrradSternfahrt startet am Sonntag 4. Mai

28.04.14
Kategorie: RheinBerg-Oberberg

Am kommenden Sonntag findet die NRW FahrradSternfahrt nach Düsseldorf statt. Hier einige Startorte aus dem südlichen NRW.

Startort 1 in Köln ist die Straßenbahnhaltestelle Schönhauser Straße um 8:30 Uhr. Haltestelle Schönhauser Straße fährt die Linie 16.

Startort 2  in Köln ist am Eingang Radstation im Hbf. um 8:50 Uhr.

Startort 3 in Köln ist an der Mülheimer Brücke linksrheinisch auf dem Radweg am Rhein um 9:15 Uhr.

Startort Bergisch Gladbach Rathaus um 8:30 Uhr.

Startort Remscheid-Lennep, Bahnhofsvorplatz 10:15 Uhr

Startort Wermelskirchen, B 51/Grünestraße um 10:50 Uhr

Startort Burscheid Rathaus um 11:40 Uhr

Startort Langenfeld Rathaus um 13:15 Uhr

Alle Startorte sind unter: http://adfc-sternfahrt.org/

 

 

FahrradSternfahrt am 4. Mai 2014

 

Mit dem bekannten vergnüglichen Mix aus Spaß auf dem Rad und Demo, der die Düsseldorfer FahrradSternfahrt auszeichnet, geht es am Sonntag 4. Mai 2014 wieder in die Landeshauptstadt. Neben dem Rheinufertunnel warten als Strecken-Highlights der Überflieger, sowie der KöBogen Tunnel und eine große Kö-Schleife zum dortigen Abschlussfest.

Alles getreu dem 2014er Motto "Rauf aufs Rad und B R E I T gemacht", das mehr Raum und Geld für den Radverkehr fordert:
Der Stellenwert der Verkehrsteilnehmer wird sichtbar an der Verteilung des Straßenraums und der Haushaltsmittel.

B R E I T E  Radwege oder Tempo 30

Wie die ERA (Fußnote: "Empfehlungen für Radverkehrsanlagen" der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen) fordern wir für Radwege eine echte, bauliche Breite von generell 2,00 Metern, mindestens 1,60 m, statt der häufigen Ein-Meter-Spur. Wo solche Radwege nicht möglich sind, soll Tempo 30 gelten.
Breite Radwege sind sichere, bequeme und leistungsfähige Wohlfühl-Radwege. Nur sie ermöglichen gefahrloses Überholen und das Nebeneinander von Elektro-, Drei-, Lasten- und Rennrädern.

B R E I T  Überholen
Gefahrlos überholt werden kann ein Radler nur durch Fahrspurwechsel. Der Radler selbst ist 70 cm breit und gehalten 50 bis 100 cm Abstand zum Bordstein oder parkenden Autos einzuhalten. Abhängig von den äußeren Umständen soll der Kraftfahrer 1,00 m bis 1,50 m, bei unsicheren Radlern, am Berg oder mit viel Gepäck sogar 2,00 m zum Radfahrenden einhalten.

Gerichtsurteile dazu: OLG Saarbrücken, Az. 3 U 141/79, OLG Hamm, Az. 9 U 66/92 und LG Berlin, Az. 24 O 466/95; OLG Frankfurt/Main, Az. 2 Sa 478/80

 

B R E I T E  Radschnellwege durchs Zentrum
Radschnellwege dürfen nicht am Stadtrand halt machen. Wir brauchen leistungsstarke Hauptrouten auch durch die Stadtzentren. Diese können nicht kreuzungsfrei sein, aber generell die Breitenvorgaben für Radschnellwege einhalten.

B R E I T  im Haushalt
Jährlich 10,00 Euro pro Einwohner für den Radverkehr. Ohne dieses Geld werden fahrradfreundliche und sichere Innenstädte mit Radschnellwegen, Fahrradhäuschen und -stationen ein ewiger Traum bleiben. Das ist ein Bruchteil von dem, was pro Einwohner für den privaten Kraftverkehr ausgegeben wird. Allein der KöBogen kostet gut 500,00 Euro pro Düsseldorfer, die Derendorfer Entlastungsstraße, Überflieger verschlingen noch mal einen Hunderter, von den Unterhaltskosten des bestehenden Straßennetzes ganz zu schweigen. Jeder der nicht Auto fährt spart der Stadt richtig Geld.

 

B R E I T  in den Quartieren Wir fordern verbreitet abschließbare Fahrradparkanlagen in Altbaubezirken und eine Fahrradabstellsatzung nach Hildener Muster. Für private Autos werden gewaltige öffentliche Flächen zum Parken zur Verfügung gestellt, die kein Bürger ohne Auto nutzen darf. In Düsseldorf ist immerhin jeder dritte Haushalt autofrei. Die 323000 Autos der Düsseldorfer benötigen 3,23 Millionen Quadratmeter, das sind 461 Fußballfelder oder 11 Hofgärten voller Autos - hinzu kommen netto noch 200000 Pendler! Auf einer Fläche eines Autoparkplatzes hingegen können 12 Fahrräder wettergeschützt geparkt werden. Während in Richtzahlentabellen im Detail festgehalten ist, wie viele Parkplätze für Autos ein Bauherr erstellen muss, gibt es in den meisten Gemeinden nichts derartiges für Räder


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