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Mahnrad 4.0

28.04.17
Kategorie: RheinBerg-Oberberg

© Bernhard Werheid - Aufregung ums Geisterrad



© Bernhard Werheid - Der aktuelle Standort - 5 Meter vom alten entfernt - Das Mahnrad will jetzt Ruhe und möchte nicht mehr umziehen



© Bernhard Werheid - Und es will auch, dass die Diskussionen beendet werden!!!



© Bernhard Werheid - und möge mich der Rasenmäher verschonen.


Mahnrad kommt nicht zur Ruhe

 

- ebensowenig wie die Stadtverwaltung von Bergisch Gladbach.

 

Nachdem das Mahnrad auf seinen ursprünglichen Platz auf der Verkehrsinsel auf der Hauptstraße zurückgekehrt war, musste es bereits wenige Tage später erneut von dort weichen. Bei der Aufstellung war man davon ausgegangen, dass sich die Genehmigung der Stadt auf den Standort beziehe, der beantragt worden war, nämlich die Verkehrsinsel. Bei genauerem Hinsehen - und zwar eines Mitarbeiters der Stadtverwaltung - erwies sich dies jedoch als Irrtum. So wurde das Mahnrad wieder(holt) von der Insel verbannt und musste letzten Freitag auf den ihm von der Stadtverwaltung zugedachten Platz umgesetzt werden, und zwar auf die grüne Wiese (zwischen Bürgersteig und Hauptstraße).

 

So war es auch nicht das Mahnrad an sich, das die Stadtverwaltung und das Auge des Gesetzes um den Schlaf brachte, sondern die an dem Rad angebrachte DIN-A4-große Gedenktafel. Zum einen bringe der Wortlaut darauf die rechtliche Situation nicht klar genug zum Ausdruck, zum anderen ziehe die Tafel möglicherweise Scharen von Wissbegierigen zwecks Studium des Textes auf die Insel. Eine Verkehrsinsel sei aber kein Verweilort (und noch weniger ein Gedenkort), sondern müsse zügig passiert werden.

 

Wenn Sie also demnächst eine Schar von Menschen am Straßenrand gegenüber der Verkehrsinsel sehen sollten, schenken Sie dem keine weitere Beachtung, es handelt sich lediglich um Mitbürger, die den Gedenktext lesen möchten. Ist eigentlich das Betreten der Wiese gestattet?!....


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