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Initiative Radschnellweg GL-K, Einladung

14.11.18
Kategorie: RheinBerg-Oberberg, Presse

© Initiative Radschnellweg GL-K. Das Logo der Initiative



© Initiative Radschnellweg GL-K, Radschnellweg östlicher Teil



© Initiative Radschnellweg GL-K, Radschnellweg westlicher Teil



© Bernhard Werheid, gegenüber vom Finanzamt Bergisch Gladbach auf der ehemaligen ...



© Bernhard Werheid, ... Strassenbahntrasse ist der Einstieg zum zukünftigen Radschnellweg



© Bernhard Werheid, Einfahrt von der Straße Rodemich



© Bernhard Werheid, zur Gierather Straße entweder geradeaus oder nach rechts über Rodemich sind hier die Alternativen


 

Die Radschnellwege, bzw. die Radpendlerrouten, werden kommen, und zwar relativ schnell. Der Rheinisch-Bergische Kreis (RBK) ist hier federführend aktiv geworden, und zwar mit den Städten Leverkusen, Bergisch Gladbach, Rösrath, Troisdorf und natürlich Köln. Die Planung sollte jetzt im Herbst fertig sein - dann geht es zügig an die Umsetzung. Definiert wurden sogenannte "Übergabepunkte", hier das Finanzamt Bergisch Gladbach und die Querung B8 in Köln. Die Strecke vom Stadtzentrum GL und die Zubringerrouten werden von der Stadt Bergisch Gladbach geplant, der Weg von der B8 ins Stadtzentrum Köln von der Stadt Köln.

Die Initiative Radschnellweg GL-K hat die Strecke Bergisch Gladbach nach Köln im Focus. Die Streckenführung wurde vom RBK am 17. Juli 2018 im Stadthaus Deutz vorgestellt. Die Streckenführung entspricht in weiten Teilen der der RBK-Planer, allerdings nicht ganz. Wichtig in diesem Zusammenhang ist die Auswirkungen auf die Natur - also keine Streckenführung durch das Naturschutzgebiet Thielenbruch und Thurner  Wald. Das Planungsbüro will die alternative Streckenführung neu bewerten und berücksichtigen. Dazu gibt es noch keine neuen Informationen.

Sicherlich auch, um ein wenig Druck zu machen, gibt es jetzt die Einladung zur Bürgerversammlung. Es sind 2.000 Flyer erstellt worden, welche in Kürze an die privaten Haushalte verteilt werden. Die Streckenführung, welche vorgestellt wird, betrifft zunächst nur Gierather und Dellbrücker Gebiet, weitere Bürgerversammlungen für die anderen (Kölner) Stadtgebiete sind in Planung.

Man kann sicher sein, dass sich nur wenige Bürger vorstellen können, plötzlich vor ihrer Haustür einen Radschnellweg zu haben. Die Bürgerversammlung hat das Ziel, frühzeitig aufzuklären und den Weg zu bewerben. Bei solchen Vorhaben ist rechtzeitige Bürgerbeteiligung oberstes Gebot. Auch für die Anwohner fallen eine Menge Vorteile an, z. B. geringerer Durchgangsverkehr und somit weniger Lärm und geringere Schadstoffbelastung. Natürlich gibt es auch Nachteile, welche aufgezeigt werden müssen.

Der erste Teil soll die allgemeinen Informationen zum Radschnellweg vermitteln. Im zweiten Teil werden Gruppen gebildet, um die Änderungen in den einzelnen Straßen aufzuzeigen.

Ich bin sicher, dass dies ein interessanter Abend werden wird.

 

 

 

 

 

Einladung zur Bürgerversammlung


für die Stadtteile

Gierath und Dellbrück

 

Mittwoch, 14. Nov. 2018,

Pfarrsaal St. Josef, Köln-Dellbrück,

Dellbrücker Hauptstraße 46,

 

um 19 Uhr

Information und Diskussion

 

Liebe Mitbewohner, liebe Mitbewohnerinnen,

der stark zunehmende Autoverkehr trägt wesentlich zum immer spürbarer werdenden Klimawandel mit teilweise katastrophalen Auswirkungen bei. Die Gesundheit vieler Menschen, insbesondere Anlieger von Hauptverkehrsstraßen wie der Bergisch Gladbacher
Straße, ist durch Lärm und Schadstoffe erheblich gefährdet.

Aus diesen Gründen haben engagierte Menschen aus Bergisch Gladbach und Köln
vor einem Jahr die „Initiative Radschnellweg GL-K“ gegründet. Eine direkte, sichere und attraktive Radwegeverbindung auf einer der Hauptpendlerrouten nach Köln soll möglichst viele Autofahrer/innen zum Umsteigen auf das Rad bewegen.

Einige Mitglieder unserer Initiative fahren fast täglich mit dem Rad von Bergisch Gladbach nach Köln. So entstand die von uns ausgearbeitete Fahrroute, die beim Finanzamt in Bergisch Gladbach an der Refrather Straße beginnt, über die ehemalige Trasse der Straßenbahn, Am Rodemich, die Gierather-, Strundener-, Hatzfeld- und Dabringhauser Straße weiter nach Holweide führt.

Die Strecke soll gut asphaltiert als Fahrradstraße gekennzeichnet werden, durchgehend vorfahrtsberechtigt sein und möglichst eine Breite von 4 m erreichen. Anwohner-, Taxi, Bus und Lieferverkehr bleiben natürlich weiter möglich. Über die Auswirkungen des von uns vorgeschlagenen Radschnellweges wollen wir informieren,  uns mit Ihnen beraten und eine möglichst breite Unterstützung.


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