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In Burscheid geht es jetzt auch „richtig rund“

19.05.16
Kategorie: RheinBerg-Oberberg

Stadt Burscheid/Renate Bergfelder-Weiss



Stadt Burscheid/Renate Bergfelder-Weiss


und zwar „einfach“ mit dem Fahrrad. Im Bergischen erblüht derzeit die Natur und ebenfalls der Tourismus und die Naherholung.

Warum in die Ferne schweifen, liegt das Gute doch so nah – dies dachte sich auch die Stadt Burscheid, als sie im Herbst letzten Jahres den Sprecher derADFC Ortsgruppe Wermelskirchen, Frank Schopphoff, ansprach. Dieser hatte bereits erfolgreich Radrouten auf Wermelskirchener Gebiet entwickelt und sollte nun bei der Erstellung attraktiver Rad-Touren rund um Burscheid unter Einbeziehung des in der Region neu eingeführten Knotenpunktsystems mitwirken. Auf Burscheider Stadtgebiet liegen 2 Knotenpunkte, 11 und 15. Unter engagierter Mitwirkung der ortskundigen Burscheiderin Sabine Krämer-Kox erfolgte der „erste Bleistiftstrich“ vor rd. 6 Monaten, das druckfrische Faltblatt „Mit dem Fahrrad rund um Burscheid“ mit 5 Touren zwischen 16 und 26 km wurde  am 04. Mai 2016 von Burscheids Bürgermeister Caplan, Diana Papierz, der Tourismusbeauftragten der Stadt Burscheid, und Vertretern des ADFC präsentiert.

Der Weg von der Radroute zur Karte

Die Routen an sich waren seinerzeit schnell festgelegt – fährt man sie - in Teilstrecken - doch schon seit vielen Jahren. Richtig attraktiv werden sie aber erst durch die Möglichkeit des verkehrsarmen und mühelosen Rückweges auf dem Panorama-Radweg Balkantrasse. Nun mussten „die Kinder“ noch charakteristische Namen haben, und zwar die

  • Diepental-Runde
  • Mühlental-Runde
  • Obstweg-Runde
  • Bachtäler-Runde
  • Helenental-Runde

Dank der Unterstützung von Carolin und Tobias wurden die Touren zwischen Weihnachten und Neujahr einzeln abgefahren und mit GPS erfasst, so dass sie in Karten übertragen werden konnten. Nun macht nicht jeder sein Fahrrad schmutzig oder fährt nur ungern auf holperigen Strecken, Steigungen behagen vielen Gelegenheits-Radlern schon gar nicht und lassen sie schnell von „Lügenkarte“ sprechen, wenn eine Tour anstrengender wird, als es auf dem „glatten“ Papier den Anschein hat. Deshalb wurden nun die unbefestigten Strecken und die Steigungen markiert, damit unterwegs keine unliebsamen Überraschungen auftreten. Nun ist es leider so, dass unwegsame oder Teilstücke mit hoher Verkehrsfrequenz auch durch Kennzeichnung auf Karte in der Realität nicht besser befahrbar werden. Diese Teilstrecken sind  aber unabdingbar, um RUND-Touren zu erhalten. Also Augen zu (oder besser gesagt auf) und durch – die schönen Abschnitte und die (besonders nach Steigungen) „atemberaubenden“ Ausblicke sorgen für Ausgleich! Einen Vorgeschmack darauf sollen die Fotos von Günter Bansen (ADFC Wermelskirchen) und Andreas Henckels geben. Anhand der Höhenprofile lässt sich leicht ablesen, welche Tour sich zur Entspannung eignet und welche eher sportliche Ambitionen erfordert. Die Helenental-Runde beispielsweise stellt zwar eine echte sportliche Herausforderung dar, geizt dafür aber nicht mit landschaftlichen Reizen.

Der Vorteil der anderen 4 Touren, die jeweils zur Hälfte über den Panorama-Radweg Balkantrasse führen, liegt darin, dass man durch schöne Bachtäler bzw.  im Falle des Obstweges und der Diepental-Runde über einen Höhenrücken den „Rädern quasi freien Lauf“ lassen kann und der Rückweg zu 100 % verkehrsberuhigt und steigungsarm (max. 2 %) verläuft.

Insgesamt sind es eher Halbtags- oder Feierabend-Touren. Mit Anfahrt aus Nachbarstädten lassen sich aber auch interessante Tagestouren kreieren.

Das „Trassen-Trio“ wartet mit größeren Runden auf, und zwar der Wupper-, Dhünn- und :aqualon Runde, die separat von uns vorgestellt werden.


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