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Grünes Licht am Gründonnerstag

06.05.19
Kategorie: Aktuelles, RheinBerg-Oberberg

© Sabine Krämer-Kox - Bagger am Trassenende Imbacher Weg



© Sabine Krämer-Kox - Bagger am P&R Parkplatz



© Sabine Krämer-Kox - Rodungsarbeiten waren Ende 2018 abgeschlossen



© Sabine Krämer-Kox - Absturzsicherung links, Zaun zu Gleisanlagen rechts


 

Lückenschluss Opladen im Panorama-Radweg Balkantrasse

Am Grünen Donnerstag gab Leverkusens Oberbürgermeister Uwe Richrath vor Ort offiziell "Grünes Licht" für den Ausbau der verbliebenen ca. 850 Meter zwischen dem derzeitigem Trassenende am Imbacher Weg und dem Bahnhof LEV-Opladen bzw. dem zugehörigen P&R-Parkplatz. Fertigstellung ist für Ende September  geplant.  Somit werden Radfahrende noch dieses Jahr die ca. 31 Kilometer vom Bahnhof Remscheid-Lennep bis zum Bahnhof Opladen „in einem Rutsch“ durchfahren können – die einzige „trassenfreie Zone“ ist und bleibt hierbei die Ortsdurchfahrt Wermelskirchen.

Das symbolische „Go“ am Ort des Geschehens erfolgte im Beisein von Vertretern des Fördervereins Balkantrasse Leverkusen e. V., die sich während der vergangenen Jahre für den Anschluss an den Bahnhof stark gemacht hatten. Der OB lobte den ehrenamtlichen Einsatz des Vereins, der die Realisierung des Teilstückes des Panorama-Radwegs Balkantrasse zwischen Burscheid und Opladen erst möglich gemacht hatte (Eröffnung 2014).

 

Baustein der Regionalen Vernetzung
Richrath sieht den Lückenschluss als „wichtigen Baustein für die Regionale Vernetzung“. Dem Förderverein geht es seit jeher  darum, das Radfahren in Leverkusen einfacher zu machen. Petra Haller, Vorsitzende des Fördervereins, erläuterte, dass in diesem Zusammenhang der Anschluss an den Bahnhof Opladen sehr wichtig sei. „Wir hoffen, dass dies nun auch ein Startschuss für die weiteren Lückenschlüsse, z. B. an den Rhein, ist. Das würde nicht nur die Leverkusener freuen, sondern ist auch überregional sehr interessant“, so Haller.

 

Förderung Nahmobilität
Erfreulich ist ebenso, dass die Kosten i. H. v. rd. 500.000 € nicht durch den Förderverein aufgebracht werden müssen, sondern zu 70 Prozent mit Mitteln des Landes NRW zur Förderung der Nahmobilität  bezuschusst werden.

 

Baumaßnahmen
Der sog. „2. Abschnitt“, für den jetzt die Weichen gestellt wurden, hat eine Baulänge von rund 850 Metern bei einer Breite von vier Metern plus 1,5 Meter Randstreifen jeweils rechts und links. Zwischen Burscheid und Remscheid bzw. Marienheide sind die Panorama-Radweg nur 3 Meter breit.

Die Rodungsarbeiten waren bereits im Dezember letzten Jahres abgeschlossen (wir berichteten). Laut Wolfgang Herwig, Leiter des Tiefbauamts der Stadt Leverkusen, muss nun auf den vorhandenen Schotter zunächst eine sog. Schottertragschicht eingebracht, bevor eine Oberfläche aus Asphaltbeton aufgetragen werden kann. Als Sicherungsmaßnahmen werden entlang der DB-Bahnstrecke ein 400 Meter langer Zaun und auf der anderen Seite der Radstrecke eine ca. 350 Meter lange Absturzsicherung errichtet.


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