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Auf den Spuren von Max & Moritz ins Bergische

08.10.17
Kategorie: RheinBerg-Oberberg, Radtouren

© Sabine Krämer-Kox - Kirche in Offermannsheide



© Sabine Krämer-Kox - das Denkmal



© Sabine Krämer-Kox - Bergische Laufenten passen auf die Kirche auf!



© Sabine Krämer-Kox - Bergisches Idyll



© Sabine Krämer-Kox - Blick über die Höhe



© Sabine Krämer-Kox - Und noch ein Idyll



© Sabine Krämer-Kox - Gut Hungenbach



© Sabine Krämer-Kox - Stockhausen Gedenkstätte



© Sabine Krämer-Kox - Einkehr ...


Max und Moritz wären sicher mitgefahren, wenn es am 08.10. heißt: ADFC-Radtour zu „Hähnchen Ewald“. Weit über die Grenzen des Städtchens Olpe hat sich der Ruf dieses Gasthauses verbreitet - sogar das Buch „111 Orte im Bergischen Land, die man gesehen haben muss“ widmet diesem „In-Restaurant“ eine Seite. „Sehen“ reicht in diesem Falle allerdings nicht, man muss auch „schmecken“:

Das halbe Hähnchen mit Pommes oder Brot und selbstgemachter Majonnaise ist der Renner. Dafür stehen die Gäste (nicht nur) sonntags Schlange“, wenn sie nicht beim ersten Hahnenschrei aufgestanden sind, um rechtzeitig um 16:30 Uhr „ante portas“  zu sein.  Allerdings wurde aus der Not eine Tugend:  „Das Warten ist nicht schlimm, im Gegenteil, es gehört zum Besuch dazu. Hier regt sich keiner auf, hier sind alle nett. Man trinkt ein (oder zwei, …) Bier (Wasser, Kaffee etc.), plaudert mit anderen Wartenden und knüpft so manche Freundschaft“. Die Qualität der Hähnchen ist immer gleich gut, denn Hähnchen Ewald hat seit über 25 Jahren denselben Haus und Hof-Lieferanten - der ebenso wie  das Majonnaise-Rezept - ein wohl gehütetes Geheimnis ist.

Bernhard Werheid steuert auf  seiner Tour weitere Orte im Bergischen  an, die man „unbedingt“ gesehen haben muss, als da wären:

  • das Denkmal an der Kirche in Offermannsheide, das an Johann Peter Ommerborn (katholischer Pfarrer und Freiheitskämpfer in den Koalitionskriegen) erinnert
  • das Gut Hungenbach (relozierte Gebäude aus dem Bergischen Land)
  • das Grab von Stockhausen (1928 – 2007, bedeutender  Komponisten des 20. Jahrhunderts)
  • der  Olper Leichenweg

Denn schließlich soll die Tour ja nicht nur der Völlerei dienen, sondern auch dem Geist „Nahrung bieten“.  Darüber hinaus zeigt die Bergische Landschaft ihre Kurven, Höhen und Tiefen.  Da es des öfteren hoch hinaus geht, werden etliche Kalorien (bzw. Watt) verbaucht, sodass Hähnchen und Pommes ohne Reue  - zumindest im Hinblick auf den Kalorienhaushalt -  genossen werden können. Und noch ein „Schmankerl“ quasi zum Schluss:  Zurück nach Bergisch Gladbach geht es (fast) nur noch bergab!

PS: Nähere Details zu den o. g. „Sensationen des Bergischen Landes“ im nächsten Newsletter


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