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Radstation Essen feierte 20-jähriges Bestehen

15.10.19
Kategorie: Aktuelles, Verkehr, Tourismus

Feierliche Übergabe (v.l.) Thomas Kufen (Oberbürgermeister von Essen), Michael Stelzner (Geschäftsführung Neue Arbeit der Diakonie Essen), Mirko Sehnke (Vorsitzender ADFC Essen), Andreas K. Bittner (Auditor/ Berater ADFC-EU-Projekt Fahrradfreundlicher Arbeitgeber), Simone Raskob (Beigeordnete Umwelt, Bauen, Sport der Stadt Essen)



Die Radstation im Essener Hauptbahnhof feierte ihr 20-jähriges Bestehen. Außerdem wurde der Betreiber der Radstation, die Neue Diakonie Essen, als "Fahrradfreundlicher Arbeitgeber" ausgezeichnet.




Die Radstation im Essener Hauptbahnhof feierte ihr 20-jähriges Bestehen. Außerdem wurde der Betreiber der Radstation, die Neue Diakonie Essen, als "Fahrradfreundlicher Arbeitgeber" ausgezeichnet.

Die Radstation am Essener Bahnhof besteht mittlerweile seit 20 Jahren - kürzlich wurde das Jubiläum gefeiert. Oberbürgermeister Kufen nahm am 10. Oktober 2019 am 20-jährigen Jubiläum der Radstation am Essener Hauptbahnhof teil und gratulierte der NEUE ARBEIT gGmbH, dem Anbieter der Radstation, zur Auszeichnung als "Fahrradfreundlicher Arbeitgeber".

Er betonte in seinem Grußwort, dass in Essen als "Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017" und als langjähriges Mitglied in der "Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e.V." nachhaltige Mobilität ein zentrales Thema sei.

„Denn wir wollen unsere nachweislich hohen Umweltstandards in Essen nachhaltig weiter ausbauen", so Kufen. "Ein Ziel davon ist der so genannte Modal Split. Bis 2035 sollen die Essenerinnen und Essener die Wege des täglichen Lebens idealerweise zu jeweils 25 Prozent zu Fuß, den öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Auto und mit dem Rad zurücklegen."

Bei der Auszeichnung der NEUE ARBEIT gGmbH als "Fahrradfreundlichen Arbeitgeber" gratulierte er dem Unternehmen: "Nicht nur die Stadt Essen, die die Auszeichnung im April diesen Jahres erhalten hat, sondern auch viele weitere Unternehmen in unserer Stadt arbeiten an einer zukunftsorientierten innerbetrieblichen Fahrradkultur", so Kufen. "

In der Essener Radstation gibt es ein umfangreiches Angebot, denn dort können Bürgerinnen und Bürger nicht nur in zentraler Lage ihr Fahrrad abstellen, sondern auch unterschiedlichste Fahrradtypen ausleihen – Tandems, Kinderräder, Stadträder und sogar Pedelecs werden angeboten. Ein Angebot, dass auf positive Resonanz trifft, und zur Konsequenz hat, dass die Radstation mittlerweile fast rund um die Uhr besetzt ist. Von 5.30 bis 22.30 Uhr an Werktagen, samstags von zehn bis 18 Uhr und sonntags von zehn bis 16 Uhr werden Interessierte betreut. 

Die 200 Stellplätze in der bewachten Radstation sind fast ausgebucht. Vor allem Pendlerinnen und Pendler nutzen das Angebot, um ihre Räder sicher unterzustellen. Für einen Tagesstellplatz werden 70 Cent fällig oder sieben Euro im Monat. Auch Reparaturaufträge werden entgegengenommen und in der Diakonie-eigenen Werkstatt wieder fit gemacht. Die Radstation, die Werkstatt an der Langemarckstraße und einige weitere Rad-Angebote gehören zum Qualifizierungsprogramm der Beschäftigungsgesellschaft „Neue Arbeit“ der Diakonie Essen.


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