Geschicklichkeitsparcours für Grundschul-Aktionen und Events

Wippe: 1,5 m Schalplatte mit Metallkante, Matt-Acryllack zur Fixierung der Lasur; Achse/Lager zerlegbar: Bodenbrett, 4 Kanthölzer, Holzschrauben, Poolnudel, Klebeband; Korkstreifen an Unterkanten: Geräuschdämmung, Beschwerung der Auffahrseite.
Holperstrecke: Fleckerlteppich, Latten und Bambusstäbe, Abstände mit geknüpftem Band/Schnur fixiert
Slalomtore: Bambusstab, Keksdose, Gips, bunte Polster an Standfuß und Spitze (Stoff/Gummiball o.ä.)
Von A nach B: 2 Körbe/Eimer, 2 Kisten/Hocker, sandgefüllte Luftballons; Sommervariante: Wasser mit Becher bei A nehmen, bei B schütten

Judith Darteh vom Neusser ADFC hat ein modulares Konzept für einen Geschicklichkeitsparcours entwickelt, der mit Material aus Haushalt und Baumarkt leicht nachzubauen ist. Er benötigt wenig Platz bei Transport oder Aufbewahrung.

Mehr zu den Stationen und Übungszielen

Grundlegendes zum Konzept

Mit dem Parcours können die Kinder Motorik und Balance, Aufmerksamkeit, Reaktion und Anpassung trainieren. Auch einhändig, spurgenau, langsam, ohne den Fuß abzusetzen können die Kinder üben und dazu motiviert werden. Aber es gibt keine "Leistungskriterien", wichtig ist nur, was die Kinder je nach Ausgangslage und Tagesform für sich selbst "mitnehmen".

Der Parcours kann nicht als Wettbewerb oder Test verwendet werden: Es gibt keine Bewertung der Stationen nach "gekonnt" oder "nicht", Stempelkärtchen, Punkte- oder Notenvergabe sind nicht zulässig.

Die Unterstützung durch die Erwachsenen besteht darin, zu ermutigen und ermuntern, nötige Hilfestellung oder gute Ratschläge zu geben und an Vorsicht und Rücksichtnahme zu erinnern.

Praktische Tipps zur Durchführung vor Ort

  • Flächenbedarf mindestens ca. 5 m x 15 m
  • 2 Wippen gegenläufig platzieren
  • Zusätzliche Elemente mit Hütchen und Kreide: Slalom, Acht, Kreis, Spurfahren, Zielbremsen
  • Hilfestellung und Wiederherrichten der Stationen sicherstellen

Zwei Varianten

a. Einzeln nacheinander trainiert Disziplin und Geduld gleich mit und erfordert Abstand beim Start und Überholverbot.

b. "Kreuz und quer radeln" trainiert die Wahrnehmung ringsum, instinktives Erfassen und Anpassen an die Situation und erfordert mehr Gespür der Erwachsenen, wann Eingreifen angebracht ist (ausweichen und vorlassen statt schnibbeln oder drängeln).

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