Es tut sich was

20.08.19

Die erste Fahrradstraße in Meerbusch führt zum Mataré-Gymnasium und der Gesamtschule.


Meerbusch will bessere und mehr Radwege schaffen

Im Jahr 2017 hat die Stadt Meerbusch mit Unterstützung eines externen Planungsbüros ein Radwegekonzept beschlossen. Neben vielen Kleinmaßnahmen wie der Öffnung von Einbahnstraßen für Radfahrer in Gegenrichtung, Versetzung oder Entfernung von Pollen und Drängelgittern und Rotmarkierung von Fahrradfurten, die inzwischen realisiert wurden, sind auch größere Maßnahmen erfolgt oder befinden sich in der Durchführung. So gibt es in Büderich inzwischen die erste Meerbuscher Fahrradstraße, die von der Dückerstraße bis zur Düsseldorfer Straße reicht und speziell für Schüler zum Mataré-Gymnasium gedacht ist. Sie wird in den Sommerferien über die Straße In der Meer und Karl-Arnold-Straße bis zur Schule weitergeführt werden. Wir finden, eine gute Idee! Auch im Bereich Claudius-/Gonellastraße in Lank hat sich einiges getan. Auf einer Seite wurde ein Schutzstreifen für Radfahrer markiert und dafür einige Parkplätze entfernt, die auf der gegenüber liegenden Seite in Parkbuchten neu angelegt wurden. Eine gute Lösung, die durch große Piktogramme „30“ zur Beachtung der Geschwindigkeit ergänzt wurde. Hier ist nun für alle entspanntes Fahren möglich. Fast fertig ist der Böhler-Radweg entlang der Stadtbahntrasse, der vom Büdericher Landsknecht bis Düsseldorf in einer Breite von drei Metern mit Beleuchtung gehen soll. Die Leuchten fehlen allerdings noch. Besonders für Berufspendler ist diese Strecke interessant. Für sie wird hoffentlich auch auf Düsseldorfer Gebiet demnächst etwas passieren. Auch zwischen den Haltestellen Kamper Weg und Hoterheide sorgt ein neuer Radweg für einen Lückenschluss.


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