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06.09.18
Kategorie: Radtouren, Radreisen

Karin Klaus-Witten und Ehemann Fritz - sie weltradeln



On the road again (Bilder: weltradeln.de)



Am imaginären Lagerfeuer: Karin (in weißer Hose und bunter Bluse) beim ADFC-Bundesforum


Am 9. September brechen Karin und Ehemann Fritz zu einer weiteren Radreise auf. Geplant ist eine Kilometerleistung im fünf-stelligen Bereich – durch Zentralamerika. Wir können die Abenteuer zumindest auf ihrem Blog mitverfolgen.

 

Karin Klaus-Witten ist eine wunderbare Fahrradaktive. Sie ist im Vorstandsteam des ADFC in der Autostadt Wolfsburg und kompetente Kollegin in der EU/ADFC-Initiative „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“. Beeindruckt war ich vor allem, wie sie beim letzten ADFC-Bundesforum in Brehna (bei Leipzig) einen Großworkshop mit nahezu 100 Teilnehmer*innen moderierte – und die unterschiedlichsten Strömungen im Verbandsentwicklungsprozess am imaginären Lagerfeuer versammelte.

Alles in vier Packtaschen

Zusammen mit ihrem Mann Fritz hat sie festgestellt: „Seit über 15 Jahren sind für uns Radreisen die angemessenste Art, Urlaub zu machen. Immer wieder das Gefühl zu haben, unabhängig zu sein, weil alles Notwendige am Rad ist, das ist ein Motiv, weshalb wir gerne mit vier Packtaschen unterwegs sind. Meistens als Jahresurlaub haben wir etliche europäischen Länder beradelt und  immer wieder mit Begeisterung Alpenpässe erklommen.“ Inzwischen sind sie weit über Europa hinaus gekommen – USA-Tour (2010) und  anderthalb Europa-Asien-Tour (2015, u.a. Indien, Nepal, Myanmar, Viet Nam bis nach Japan). Zurück in Deutschland berichten die beiden Weltenbummler mit vielen Fotos und bunten Geschichten auf zahlreichen Radreisevorträgen. Wir hoffen, das sie im Frühjahr 2019 auch mal beim ADFC im Münsterland vorbeischauen.

Start in Vorsfelde: Jede Reise beginnt mit dem ersten Tritt (frei nach Laotse)

Zunächst sind sie aber wieder auf Tour. Am 9. September geht es ganz bodenständig im heimischen Vorsfelde los. Karin findet, sie sei körperlich noch nicht optimal vorbereitet. Um wieder reinzukommen, radelt das Paar zunächst in aller Ruhe zum Flughafen Frankfurt um mit zwei Rädern Richtung Los Angeles (auch so eine Autostadt) abzuheben. Von dort planen sie einen Trip ins Death Valley, eine Idee, die sie bei der letzten USA haben fallen lassen; angesichts der brutalen Hitze nicht ungefährlich. (Siehe: Death Valley "Hottest, driest and lowest National Park")

Nicht ungefährlich dürfte auch die weitere Route sein; in Mexiko, das mit brutaler Drogenkriminalität zu kämpfen hat, werden sie sich deshalb an touristischen Orten orientieren. Ein Freund, der in Mexiko mit dem Rad unterwegs war und trotz zahlreicher Warnungen wild gecampt hatte, wurde umgebracht. „Wir werden sehr auf uns aufpassen,“ verspricht Ehemann Fritz. Aber auch die schwierige Sicherheitslage kann die beiden nicht davon abhalten, auf der legendären Panamericana-Route zu radeln. Von Mexiko soll es über Belize, Guatemala, El Salvador und Honduras weiter über Nicaragua und Costa Rica nach Panama gehen. Die Route führt durch alle mittelamerikanischen Staaten. Geplant ist eine Wochenleistung von 500 Kilometern; am Ende der Reise könnten so über 10.000 Kilometer auf dem Tacho stehen.

Zwischenziel: Oh wie schön ist Panama!

Fest steht bereits der Rückflugtermin am 13. März 2019. Dann wollen sich Karin und Fritz auf Teil 2 der Panamericana – von Kolumbien nach Feuerland – vorbereiten. Im Herbst 2019 wollen sie wieder im Sattel sitzen.

Für fortgeschrittene Armchair-Traveller: Wer die spannende Reise im deutschen Herbst lieber aus dem Lehnstuhl verfolgen möchte,  kann die Erlebnisse der Globetrotter auf ihrem Blog weltradeln.de nachlesen. Die Artikel können auch per E-Mail abonniert werden. Erste Einträge zu Reisevorbereitungen und traumschöne Fotogalerien mit früheren Abenteuern werden jetzt schon empfohlen.

 Gute Reise – Happy trip – Buen viaje!

 

 

 

 


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