Fahrradstraße Lindberghweg – Ein Anfang ist gemacht

25.10.17
Kategorie: Aktuelles, Aktionen, Kreisverbände, Münster, Presse, Rad in den Medien, Verkehr



Zufriedenheit – so ist aktuell die Stimmungslage bei den Befürwortern der Fahrradstraße im Bereich Gremmendorf-Lütkenbeck. Über 1000 Unterschriften waren im Stadtviertel gesammelt und Oberbürgermeister Markus Lewe überreicht worden, um sich für die Fahrradstraße stark zu machen.

Und Politik und Verwaltung haben Wort gehalten. Tatsächlich ist seit einigen Wochen die Fahrradstraße ab der neu gebauten Schillerstraßenbrücke deutlich besser ausgeschildert. Auch die auf der Straße angebrachten Piktogramme mit dem großen Fahrradsymbol sind ganz im Sinne des „Aktionsplans Fahrradstraße Lindberghweg". Das Tiefbauamt hat zudem am Anfang und Ende ein großes Banner aufgestellt, um an die Spielregeln auf einer Fahrradstraße zu erinnern: Keiner fährt dort schneller als Tempo 30 (das gilt auch für Autos), Radfahrende sind immer bevorrechtigt und dürfen selbstverständlichnebeneinander fahren.

Anwohnerinnen, Grüne und ADFC engagieren sich gemeinsam

Für Reiner Borchert, Fraktionssprecher der Grünen in der Bezirksvertretung Südost, ist damit "der Anfang gemacht für eine umfassende Vernetzung der Radverbindungen im Südosten von Münster". Sowohl Grüne, die Bürgerinitiative „Aktionsplan Fahrradstraße Lindberghweg" wie auch der ADFC Münsterland sehen das Erreichte deshalb nur als eine Zwischenetappe. ADFC-Vorsitzender Andreas K. Bittner: „Die Umwidmung des Lindberghwegs in eine Fahrradstraße ist ein wichtiger Meilenstein für eine komfortable und schnelle Fahrradverbindung von Gremmendorf und Wolbeck  in die Innenstadt. Nun muss es im nächsten Schritt darum gehen, das Teilstück zwischen Theodor-Scheiwe-Straße und Hansaring ebenfalls zur Fahrradstraße zu machen. Daran werde wir weiter arbeiten, denn sonst wäre das nur Patchwork. "

Bilder und Text: Andreas K. Bittner


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