ADFC Sommerabschlussfest – machte seinem Namen alle Ehre

24.09.18
Kategorie: Aktionen, Aktuelles, Kreisverbände, Münster, Presse

Die Glückliche Maria Mayer bei der ersten Probefahrt. Bild - Peter Wolter



Regen, nichts als Regen und viele Räder. Bild - Peter Wolter



Küche mit Durchreiche zum Clubraum ist ein Gewinn. Bild - Peter Wolter



Langsam wird es voller. Bild - Peter Wolter



Die Küchenfeen im Einsatz Ruth Dieninghoff und Agnes Gerbermann (v.l.). Bild - Peter Wolter



Maria und Barbara begutachten die Tombolapreise. Bild - Peter Wolter



Bene Hoffmann freut sich wie Hulle über das Fahrradbuch von Peter Wolter. Bild - Andreas K. Bittner



Glücksfee Frederike Steding, Fahrradgewinnerin Maria Mayer und Gratulant Peter Wolter



Kerstin Müller, Gewinnerin und Neumitglied



Jörn Sürmann



Martina Kocik



Kalle Pohl als Glücksprinz



Ludger Bannierink



Patrick Pohl



Peter Wolter mit Eggi Börgel



Rene Trüb



Unbekannt glücklich



Steffen Schmidt


Das Wetter passte am 23. September genau zum Thema „Sommerabschluss“, so goss es 24 Stunden vom Himmel, dazu begleitet von kalten Windboen. Radtourenleiter René Trüb, der sonst mit über 30 Radlern bei seiner Tour zum Fest auffährt, kam diesmal mit drei Regen trotzenden nassen Leezenrittern direkt zur Geschäftsstelle. Zum ersten Mal in 15 Jahren, wurde daher das Fest kurzerhand vom Vorplatz in die Geschäftsstelle verlegt. Der Infoladen, Küche, Clubraum, Lager, Werkstatt und die Terrasse wurden hergerichtet und mit Stehtischen mit farbigen Hussen herausgeputzt.

Wunderbar, dass der ADFC Münsterland für solche Gelegenheiten über soviel Platz in der Geschäftsstelle verfügt. Zum Glück war eh schon geplant diesmal nicht zu grillen, sondern große Töpfe mit Currywurst und Mediterraner Gemüsepfanne anzubieten. Trotz des miesen Wetters haben es im laufe des Nachmittags dennoch rund 80 Unentwegte durch das Regen gewagt, wohl wissend, dass guter Kaffee, Kuchen und leckeres Essen auf Sie wartet.


Regen kann auch an-Regen zu neuer Kreativität


Agnes Gerbermann hatte die Küche mit Kaffeezubereitung voll im Griff. Ihr zur Seite standen Ruth Dieninghoff und Peter Wolter, sowie zeitweilig auch noch andere Helfer. 13 Kuchen wurden wieder dankenswerterweise von den Mitgliedern gespendet. Von einem Fahrradkuchen, Marmorkuchen bis zu Pflaumenkuchen und Apfeltorte, blieben keine Wünsche offen. Die Currywurst von Erpenbeck mit der selbstgemachten Currysoße und der Mediterranen Gemüsepfanne kamen ergänzend dazu sehr gut an. Das kalte Wetter erregte den Appetit zusätzlich, nachdem sich die Teilnehmer nach der Ankunft langsam aus ihrer nassen Montur quälten hatten.


Viele, die das Sommerabschlussfest nur auf dem Vorplatz kannten, waren erstaunt wie viel Platz wir in der Geschäftsstelle haben und was wir alles vorrätig halten. Aktive standen dazu den Fragenden Antwort. So bekam das Sommerabschlussfest auch noch einen Charakter einer „Tag der offene Tür“ Veranstaltung. Der ADFC denkt nun darüber nach, dass vielleicht immer als Bestandteil des Sommerabschlussfest mit anzubieten.


Ein lauter Schrei ging durch den Clubraum


Die Hauptattraktion bildete natürlich wie immer die große Tombola mit Preisen für insgesamt rund 2000 Euro. Bei etwa 30 Preisen und der diesmal kleinen Schar, war natürlich die Trefferquote besonders groß. So gab es von AT-Zweirad ein attraktives Tourenrad im Wert von 850 Euro, sowie weitere Gewinne von Busch&Müller, ORTLIEB, von den Stadtwerken Münster, XXL Hürter, TRELOCK, terracamp und natürlich vom ADFC Münsterland selbst. Alle Losbesitzer lauschten immer der Losfee Frederike Steding wenn sie die Losnummern zog und vorlas. Jeder Gewinner darf immer etwas vom Gabentisch nehmen, bis auf das Fahrrad, dass wird am Schluss abgeräumt. Diesmal traf es mit Maria Mayer eine sehr gute und verdiente Gewinnerin, denn sie brauchte dringend ein neues Rad und hat auch noch nie etwas gewonnen. Um so lauter war dann ihr Schrei im Clubraum: „Ja – ich habe die Nummer!!!“, als die Losnummer genannt wurde. Alle freuten sich mit ihr und forderten sie auf, sogleich eine Ehrenrunde durch die Geschäftsstelle zurück zu legen. Als versierte Leezenfahrerin kein Problem für Maria, wie schön auf dem Bild zu sehen ist.


Das Sommerabschlussfest wurde zum „Tag der offenen Tür“


Zum Abschluss saßen die Aktiven beim Feierabendbier zusammen und ließen den Tag Revue passieren. Man war sich einig, dass das Experiment, das Fest in der Geschäftsstelle zu feiern gelungen ist. Zudem will man künftig den Aspekt „Tag der offenen Tür“ auch nach außen bewerben, um noch mehr Interessenten zum Fest zu locken. So hat das schlechte Wetter am Ende auch noch etwas gutes bewirkt.

Bilder: Alle ohne Autorennennung, stammen von Matthias Wüstefeld


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