ADFC Radreiseanalyse 2020: Münsterland an dritter Stelle bei Radtouristen

12.03.20
Kategorie: Tourismus, Radtouren

ADFC Radreiseanalyse 2020 (Screenshot: ADFC Münsterland)



Die beliebtesten Radrouten und -regionen (Quelle: ADFC)



Synergien schaffen zwischen Radtourismus und Alltagsradverkehr (Quelle: ADFC)



Radregion Münsterland (Bild: Münsterlandtourismus)


Das Münsterland ist Fahrradland. Laut aktueller Umfrage des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club e.V. (ADFC) sehen das auch viele Radtouristïnnen so. In den Anfang März veröffentlichten Ergebnissen der Radreiseanalyse ist das Münsterland gleich hinter dem Allgäu und dem Emsland die drittbeliebteste Fahrradregion Deutschlands.

Seit mehr als 20 Jahren befragt der ADFC Radreisende zu ihrem Urlaubsverhalten. Wie lange sind sie unterwegs, wo geht die Reise hin und wo gefällt es Radurlaubern besonders gut?

Allgemeine Ergebnisse der aktuellen Radreiseanalyse 2020.

  • 21 Millionen Menschen in Deutschland unternehmen Radausflüge, 79% der Radler wünschen sich dabei Tourenvorschläge
  • 2,6 Millionen Menschen unternehmen im Urlaub Radausflüge und verbinden dies mit Städtebesuchen, Wandern, Schwimmen/Baden und dem Besuch kultureller Einrichtungen
  • digitale Informationen rund um das Radfahren werden noch stärker nachgefragt als in den Jahren zuvor, das Interesse an Print-Informationen bleibt konstant
  • ein gute Wegweisung wird von den Radlern nach wie vor als extrem wichtig angesehen und vorausgesetzt
  • die Nutzung von Rad-Apps, wie z.B. komoot steigt
  • Regioradler übernachten zu einem Viertel in Ferienwohnungen

Radregion Münsterland: 4.500 Kilometer Radwege, mehr als 200 kombinierbare Rundrouten und 21 Themenrouten – die Möglichkeiten für Radfahrer im Münsterland sind fast unbegrenzt. Hinzu kommen die grenzübergreifenden Routen in die Niederlande.

Radtourismus und Alltagsradverkehr schaffen Synergien

90 Prozent der Radreisenden nutzen das Fahrrad auch im Alltag. Besonders positiv bewertet der ADFC die Entwicklung, dass immer mehr Radtouristen nach dem Fahrradurlaub das Rad auch im Alltag häufiger nutzen als zuvor (2019: 40 Prozent fahren danach mehr Rad im Alltag, 2018: 35 Prozent). Böhler: „Es ist ein schöner Trend, dass immer mehr Menschen die Freude am Rad vom Urlaub auch in den Alltag hinein tragen. Diesen Trend sollten wir verstärken, indem Touristikerïnnen und Verkehrsplanerïnnen häufiger zusammenarbeiten!

Die ADFC-Radreiseanalyse ist eine repräsentative Onlinebefragung unter 8.122 Bundesbürgerïnnen und fand zum 21. Mal statt. Die Präsentation der Ergebnisse gibt es in Kürze auch auf dem YouTube-Kanal des ADFC.

Detailergebnisse im Handout


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