ADFC-Fahrradklima-Test 2020: Wie fahrradfreundlich ist das Münsterland?

31.08.20
Kategorie: Rad in den Medien, Verkehrspolitik, Mobilität

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Keyvisual – für Schlüsselerlebnisse beim #FKT2020?



Michael Milde, Abteilungsleiter Mobilitätskonzepte, nahm 2018 in Berlin für Münster den 2. Preis entgegen (Foto Andreas K. Bittner)



Wimmelbild mit Bundesverkehrsminister und Bestplatzierten beim #FKT18 (Foto: Andreas K. Bittner)



Herkunft und Zukunft der ADFC-Radverkehrspolitik: Bundesvorstände Ludger Koopmann und Rebecca Peters



Reken – Klimatest-Hattrick im westlichen Münsterland (Foto: Andreas K. Bittner)



Das war 2018: ADFC Bundesvorsitzender Ulrich Syberg, stellvertretende Bürgermeister Hartwig Guhle und Ordnungsamtsleiter Dietmar Roling aus Wettringen strahlen über Platz 2 (Ranking Städte bis 20.000 Einwohner) und Platz 1 (Zusatzbefragung: Familienfreundliche Stadt) – zusammen mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (von links) (Foto: Andreas K. Bittner)


Ab dem 1. September startet die Umfrage zum großen ADFC-Fahrradklima-Test 2020 (#FKT2020). Der Fahrradclub ADFC ruft gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium wieder hunderttausende Radfahrerïnnen dazu auf, die Fahrradfreundlichkeit von Städten und Gemeinden zu bewerten. Der Test hilft, Stärken und Schwächen der Radverkehrsförderung zu erkennen. In diesem Jahr Schwerpunktthema: das Radfahren in Zeiten von Corona.

 

Rebecca Peters, stellvertretende ADFC-Bundesvorsitzende sagt:

Corona hat viele Menschen zum Radfahren gebracht, die das noch nie oder schon lange nicht mehr gemacht haben. Städte sollten jetzt alles daransetzen, diese Neuaufsteiger auf dem Rad zu halten und ihnen dafür einladende und sichere Infrastruktur anzubieten. Der Fahrradklima-Test soll zeigen, wie gut das schon gelingt.“ 

Traditionell lagen Münster sowie kleinere Städte und Gemeinden im Münsterland (Wettringen, Heek, Bocholt) beim ADFC-Fahrradklima-Test immer weit vorn. Siehe aber auch: Das verflixte 7. Mal (Münster beim Fahrradklimatest 2018). Eine Übersicht zu den Ergebnissen von 2018 hier: www.fahrradklima-test.de/karte

Aktuell beobachten wir im Kommunalwahlkampf, dass Stichworte wie Verkehrswende, nachhaltige Mobilität, Fahrradstraßen oder Konzepte wie „Flächengerechtigkeit“ eine wichtige Rolle in der öffentlichen Debatte spielen

Jetzt geht es um die Frage: Was ist konkret in den letzten zwei Jahren passiert? Gibt es – neben „Leuchtturmprojekten“ und „Masterplänen“ auch tatsächliche Verbesserungen für die Radfahrenden.

Was läuft schon gut – was kann noch besser werden? Der ADFC bittet alle radfahrenden Menschen im Münsterland, sich ein paar Minuten für die Befragung auf www.fahrradklima-test.adfc.de zu nehmen. Es lohnt sich!

Macht Radfahren im Münsterland Spaß oder Stress?

Bei der Online-Umfrage werden 27 Fragen zur Fahrradfreundlichkeit gestellt – beispielsweise, ob das Radfahren Spaß oder Stress bedeutet, ob Radwege von Falschparkern freigehalten werden und ob sich das Radfahren auch für Neuaufsteiger sicher anfühlt. Mehr als 170.000 Menschen haben beim letzten Mal (2018) mitgemacht und die Situation in über 600 Städten beurteilt.

Bis 30. November mitmachen und bewerten

Die Umfrage findet zwischen dem 1. September und dem 30. November 2020 über die Internetseite www.fahrradklima-test.adfc.de statt. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2021 präsentiert. Ausgezeichnet werden die fahrradfreundlichsten Städte und Gemeinden nach sechs Einwohner-Größenklassen sowie diejenigen Städte, die seit der letzten Befragung am stärksten aufgeholt haben.

Der ADFC-Fahrradklima-Test ist die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit und findet in diesem Jahr zum neunten Mal statt. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert den ADFC-Fahrradklima-Test 2020 aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP).

Neuigkeiten zum Fahrradklima-Test postet der ADFC unter dem Hashtag #fkt20. Radbegeisterte werden gebeten, die Informationen weiter zu verbreiten. Der Test wird umso aussagekräftiger, je mehr Menschen mitmachen.


© 2020 ADFC Kreisverband Münsterland e. V.