RV0023 Münster - Capelle per Bahn & Bike

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Beschreibung

Burgruinen und Schlösser als Zeugen der Vergangenheit, der Schutz eines Waldgebietes als Gegenwarts- und Zukunfts aufgabe – unterschiedlicher kann die Thematik nicht sein. Doch bei dieser Tour erlebt der Radfahrer eine wundersame Symbiose aus Geschichte und Natur. Ausgangspunkt ist der Hauptbahnhof Münster.

Am Aasee vorbei geht es durch die südlichen Stadtteile Münsters zunächst über Geist bis Amelsbüren. Hier beginnt die Davert, eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete im Münsterland und es ist ein wichtiges Anliegen der nächsten Jahre, dieses Gebiet als Naturraum zu erhalten. Ein Markenzeichen der Davert sind ausgedehnte Sternmieren-Eichen-Hainbuchenwälder, dazu trifft man auf Birkenbruchwälder sowie am Rand auf Hochmoor- und Heidereste.

Jetzt aber flugs weiter in Richtung Süden: In Davensberg lohnt schon der nächste Halt, liegt hier doch die Ruine der gleichnamigen Burg. Der Turm, gebaut um das Jahr 1530, ist noch erhalten, alle anderen Gebäude sind dem Zahn der Zeit zum Opfer gefallen. Bauherr war Heinrich von Ascheberg, doch schon in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts ging die Burg durch Heirat in den Besitz der Herren von Büren über. Idyllisch ist der Ort immer noch – und eine Pause sollte man sich hier schon gönnen.

Noch in der Ortschaft Davensberg lohnt ein zweiter Stopp: Das Haus Byink sollte man sich nicht entgehen lassen. Es war einst der Sitz der Herren von Ascheberg und gilt als Beispiel einer schlicht gestalteten Bauernburg. Die heute noch erhaltenen Gebäude stammen aus den 50er und 60er Jahren des 16. Jahrhunderts: Das Torhaus diente einst als Wohnung und bot überdies Unterkunft für Landsknechte und Soldaten, im Bauhaus waren die Vorräte und im Winter das Vieh untergebracht.

Von Davensberg führt die Route über Ascheberg nach Capelle. Hier lohnt zum krönenden Abschluss der Tagestour ein Abstecher zum Schloss Westerwinkel, das erstmals 1225 urkundlich erwähnt wird und seit dem 16. Jahrhundert im Besitz der Grafen von Merveldt ist. Das bis heute bewohnte Schloss liegt inmitten eines englischen Parks (angelegt im 19. Jahrhundert) mit schönem, alten Baumbestand. Die heutigen Gebäude stammen aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Westerwinkel ist damit eines der frühesten Barockwasserschlösser im Münsterland. Die Gesamtanlage des sogenannten „Kastelltyps“ ist völlig symmetrisch und man gerät schon ganz schön ins Schwärmen, wenn man vor dem Schloss steht...

Mit der Regionalbahn geht es vom nahegelegenen Bahnhof Capelle zurück nach Münster.

Toureigenschaften

Routenlänge:
39 km
Oberfläche:
Asphalt
Schwierigkeitsgrad:
leicht
Steigung:
flach
Umfeld:
Wald
Wiesen & Felder
Verkehrsbelastung:
Geringer Autoverkehr

An- und Abreise

Das Kartenwerk zur Tour (2,- €) mit 13 weiteren Routenvorschlägen und aktuellen Fahrplaninformationen erhalten Sie ab Mitte April bei vielen Touristinformationsstellen im Münsterland, beim Zweckverband Schienen-Personen-Nah-Verkehr Münsterland (ZVM) und natürlich beim ADFC.

Ansprechpartner

Zuständiger Verein

Stand: 26.04.2010, 14:36 Uhr

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