Informationen aus dem Arbeitskreis

Sehen und gesehen werden - Warum die Fahrradbeleuchtung so wichtig ist

05.11.12
Kategorie: Aktuelles, Sicherheit, Presse

ADFC-Stand mit Besuchern



Fahrradklima-Test



Flyer AGFS


Auf dem Kartoffelfest in Lüdinghausen am 4. November 2012 hat der ADFC Lüdinghausen unter Beteiligung der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. (AGFS) die Beleuchtung am Fahrrad "beleuchtet".

Der Informationsstand des ADFC auf dem Kartoffelfest zeigte zum Thema Sicherheit in der bevorstehenden dunklen Jahreszeit einen Blick in eine „Black-Box“, die veranschaulicht, wie wichtig eine gute Lichtanlage am Fahrrad ist, um zu sehen aber auch um gesehen zu werden. Diese Aktion lockte viele Familien mit Kindern an, die nach einer Fahrt auf einem Testrad mit Beleuchtung in der black Box die Zahl der beleuchteten und unbeleuchteten Fahrräder erkennen mußten. Die Kinder erhielten von der AGFS anschließend ein T-Shirt und eine Fahrradglocke.

Während der "Testfahrt" der Kinder nutzten viele Eltern die Zeit zum Ausfüllen des Fragebogen zum ADFC-Fahrradklima-Test 2012. Hiervon machten auch viele Besucher Gebrauch, die nach Gesprächen mit den ADFC-Mitgliedern am Stand zu Radtourenangebote und zum Radverkehr den Fragebogen ausfüllten. Insgesamt konnten aus dieser Aktion 66 Fragebögen zur Auswertung angenommen werden. Der ADFC erhofft sich aus den Ergebnissen des aktuellen Fahrradklima-Test weitere Aspekte zur Abstimmung mit der Stadt Lüdinghausen für mehr Qualität und Steigerung des Radverkehrsanteils.

Ein weiterer Aspekt der Sicherheit für Radfahrer wurde an einer Stellwand deutlich gemacht, auf der die Gefahrenstellen auf Lüdinghauser Radwegen aufgezeigt sind. In einer bereitliegenden Dokumentation wurde dargestellt, welche Poller mit Gefahrenpotenzal in Abstimmung von der Stadt Lüdinghausen schon beseitigt wurden.

Damit noch mehr Menschen vom Auto auf das Rad umsteigen wünscht sich der ADFC, dass sich die Stadt Lüdinghausen der AGFS anschließt und von den Erfahrungen anderer Städte, wie z.B. Lünen und Dülmen bei der Gestaltung eines attraktiven Radwegenetzes profitiert. Auf einem Flyer wurden die Ziele

 - Mehr Fahrrad für eine atraktive Städt
 - Wohnen und Leben in einem gesunden Umfeld
 - Mehr Beweglichkeit mit dem Fahrrad für mehr Gesundheit
 - Gleiche Mobilitätschancen für alle Verkehrsteilnehmer
 - Vernetzung von Alltags- und Freizeitmobilität
 - Mehr Fahrradaktivität als Gewinn für Wirtschaft, Tourismus und Umwelt

dargestellt und Prospekte des AGFS zur Mitnahme bereitgehalten.

W. Beckmann

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