Informationen aus dem Arbeitskreis

Die richtige Klingel singnalisiert das Rad

11.07.18
Kategorie: Sicherheit

klassiche Fahrradklingel




Diese hat normalerweise in der klassischen Ausführung einen deutlichen helltönenden Klingelton

Lothar Kostrzewa Kock, Sprecher des ADFC Lüdinghausen, wird von seinen Radkollegen immer wieder auf das Thema Fahrradklingel angesprochen.

Diese hat normalerweise in der klassischen Ausführung einen deutlichen helltönenden Klingelton, der ich bei fast allen Verkehrsteilnhmern eingeprägt hat. Wenn man den Ton von hinten hört, ist einem meist sofort klar, da kommt ein Fahrrad.

Heutzutage ist das aber nicht immer der Fall, weil auch teure Fahrräder, oft mit einem billigen, ganz simplen Tongeber ausgestattet sind. Der gibt meist nur ein mehr oder weniger lautes „Pling“ von sich. Das wird von Vielen nicht unbedingt mit dem Fahrrad assoziiert. Meist tut es das Pling- Ding nach einiger Zeit auch nicht mehr richtig.
„Das ist Kostensparen zu Lasten der Verkehrssicherheit“, sagt Kostrzewa- Kock. Auch tauchen vereinzelt Hupen auf, wahrscheinlich mit Batterieantrieb, deren Ton man gar nicht als vom Fahrrad kommend annimmt.

Laufklingeln und Hupen sind im Straßenverkehr nicht zugelassen. Das hindert manchen Radler aber nicht, mit dem AirZound Drucklufthorn die Umwelt zu verschrecken. Hier muss auf Einhaltung der Zulassungsvorschrift hingewirkt werden.

In der Tat  ist eine „helltönende Glocke“ Vorschrift und vor einiger Zeit hat die RadWelt dazu auch einen Test von Ernst Brust veröffentlicht. Bei älteren Menschen lässt das Hörvermögen besonders in den hohen Frequenzen stark nach. Dann ist lautes Rufen oft wirksamer.

Herbert Baur

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