Darstellung der ausgewählten Tour

Teil 2: Vom Weißen zum Schwarzen Bergbau

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Beschreibung

Bericht zur Entstehung eines Videos des WDR für die "Lokalzeit Münsterland"

Zum Start des zweiten Teilstücks begrüßte Lars Werkmeister, von Lüdinghausen Marketing, die ADFC-Radgruppe und das WDR-Team an der Fahrradstation Burg Lüdinghausen. Hier können Fahrräder und Zubehör für Radtouren gemietet werden.

Der weitere Weg führte durch die neugestaltete Borg und durch den historischen Ortskern von Lüdinghausen. In der Borg gibt es eine Wasserorgel, deren Fontänen durch Trittsteine gesteuert werden können. Vorbei an der Kirche und Villa Westerholt ging es entlang der Steverseitenwege durch die Bauernschaft Tüllinghoff nach Tetekum.

Hier erwartete Johannes Busch bereits die Ankunft der Radler. Er ist der heutige Besitzer des Hofes Grube und erzählte von der wechselvollen Geschichte des ältesten bekannten Vier-Ständer-Hauses. Für das Haupthaus mit seiner herausragenden baukulturellen Bedeutung wurde das Entstehungsjahr 1517 nachgewiesen. Die Familie Busch restauriert die komplette Hofanlage mit viel Liebe zum Detail und großen finanziellen Einsatz.

Entlang des Dortmund-Ems-Kanals (DEK), vorbei am Yachthafen an der Alten Fahrt führte der Radweg in Richtung Olfen. Durch die Steveraue ging es zunächst zur Anlegestelle des Floßes, die sich in der Nähe des Hofladens Schulze Kökelsum befindet. Gaby Wiefel von der Stadt Olfen begrüßte die Gruppe zur Floßfahrt mit Kuchen und Getränken. Während der lautlosen Fahrt mit dem von Kurt Schieke gesteuerten Elektro-Floß zeigte Norbert Niewind, der das Projekt „Steveraue“ betreut, die Schönheiten der renaturierten Flusslandschaft mit seinen Störchen, Heckrindern, Konik-Ponys, Poitou- und Katalanischen Rieseneseln. Dazu gab es ein deftiges Picknick an Bord.

Wieder auf festem Boden wurde die Steveraue umrundet. Auf dem Damm der Alten Fahrt ging es durch Olfen bis zum Kanaldreieck bei Datteln. Zwischendurch eröffnet sich an der Kanalbrücke Lehmhegge ein schöner Rückblick auf die Stadt Olfen mit seinem Kirchturm. Etwas weiter überquert die alte Fahrt dann die Lippe auf einer historischen Kanalbrücke.

Der DEK wird in einem Straßentunnel unterfahren. In der hügeligen Landschaft jenseits des Kanals traf die Radelgruppe auf Felder ganz anderer Art. Hier werden Salat, Möhren und Gemüse angebaut. Schnell wurde die Zeche Waltrop als erste Bastion des Schwarzen Bergbaus erreicht.

Die historische Zeche aus der Zeit der Jahrhundertwende, wurde bereits 1979 stillgelegt und ab1988 unter Denkmalschutz gestellt. Heute beherbergen die wunderschön restaurierten Backsteingebäude verschiedene Firmen, darunter auch das Handelshaus „MANUFACTUM“. Erhalten geblieben ist auch die imposante 250 Tonnen schwere Dampf-Fördermaschine, die 1906 von der Eisenhütte Prinz-Rudolf in Dülmen konstruiert wurde.

Die interessante Tour wurde mit einem gemeinsamen Imbiss in der ehemaligen Lohnhalle der Zeche abgeschlossen.

Weitere Informationen

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Hier finden Sie die Karte der Tour. Die Ladezeit kann etwas größer sein.

Höhenprofil der Tour

 

Toureigenschaften

Routenlänge:
33 km
Höhenmeter:
160 m auf, 174 m ab.
Richtungsempfehlung:

von Lüdinghausen nach Waltrop

Zusatzkosten:
Floßfahrt in der Steveraue
Oberfläche:
Asphalt
Feld- und Waldwege
Schotter / Unbefestigt
Schwierigkeitsgrad:
leicht
Steigung:
flach
Umfeld:
Flussradweg
Industriekultur
Stadt
Wald
Wiesen & Felder
Verkehrsbelastung:
Geringer Autoverkehr
Zielgruppe:
Kulturtour

An- und Abreise

Benötigen Sie Fahrräder für Ihre Tour? Diese finden Sie in der Fahrrad-Station Burg Lüdinghausen.

Weitere Einstiegspunkte

Tour-Impressionen

Tourstart: Fahrradstation Burg Lüdinghausen

Die

Hof Grube mit Blick von der Straße

Hof Grube

Die Steveraue

Konik Ponys

Heckrinder in der Steveraue

Picknick auf dem Steverfloß

Esel in der Steveraue

Blick auf Olfen von der alten Fahrt

Dampffördermaschine Zeche Waltrop

Dampffördermaschine Zeche Waltrop

Abschlussessen in der Lohnhalle

Ansprechpartner

Wilhelm Beckmann, Herbert Baur

Zuständiger Verein

Stand: 03.04.2016, 11:37 Uhr

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