Darstellung der ausgewählten Tour

Teil 1: Vom Weißen zum Schwarzen Bergbau

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Beschreibung

Bericht zur Entstehung eines Videos des WDR für die "Lokalzeit Münsterland"

Die Tor beginnt an der "Alte Post" in Drensteinfurt. in Nach einer kurzen Schleife durch den Ortskern wurde zunächst die Villa Schmidt aufgesucht. Sie ist ein Denkmal für das Zentrum des historischen Strontianitbergbaus mit 160 Gruben rund um Drensteinfurt. Das „Weiße Gold“ löste von 1870 bis 1900 im südlichen Münsterland eine regelrechte Goldgräberstimmung aus. Strontianit diente damals zur Erhöhung der Ausbeute bei der Verarbeitung von Zuckerrüben. In der Stadtverwaltung wird in einem Schaukasten der Strontianitbergbau anschaulich dargestellt.

Weiter ging es über den Strontianit-Lehrpfad zur inzwischen baumbestandenen Abraumhalde der ehemaligen Grube Bertha. Hier kann man mit etwas Glück noch Reststücke des Minerals Strontianit finden.

Über Ascheberg, durch die Innenstadt mit der Kirche und vorbei an der Breil-Klause (Einkehrmöglichkeit), ging es in die Bauernschaft Aldenhövel.

Hier wurde die „Abolengo de Alpaka“ besucht. Der Züchter, Herr Näsemann, erzählte viel Wissenswertes über seine knuddeligen Andenkamele, Alpakas genannt.

Weiter führte die Tour zur Burg Kakesbeck, auf der vor 500 Jahren der Ritter mit dem eisernen Halsband, Lambert van Oer lebte. Über eine Teilstrecke des ihm gewidmeten „Halsband-Radweges“ fuhr die Gruppe dann Richtung Burg Vischering.

Unterwegs wurde im Biergarten des Gasthofes Kastanienbaum eine Rast eingelegt.

Später auf der Burg Vischering erläuterte die Kuratorin und Kunsthistorikerin Frau Mackowiak das wichtigste Ausstellungsstück des Burgmuseums, das achteckige „Eiserne Halsband“ des Lambert van Oer und seine spannende Geschichte.

Das Ziel, Burg Lüdinghausen, erreichte die Radgruppe über den Kapitelweg, auf dem Büsten berühmter Persönlichkeiten mit Bezug zur Stadt Lüdinghausen aufgestellt sind.

Auf der Burg Lüdinghausen präsentierte Frau Dr. Tobüren-Bots, Mitglied des Heimatvereins und aktive Burgfreundin, voller Stolz den Renaissanceflügel mit der gerade restaurierten Preistafel des Grafen Raesfeld aus dem 16. Jahrhundert.

Weitere Informationen

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Hier finden Sie die Karte der Tour. Die Ladezeit kann etwas größer sein.

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Höhenprofil der Tour

Toureigenschaften

Routenlänge:
33 km
Höhenmeter:
131 m auf, 131 m ab.
Richtungsempfehlung:
Oberfläche:
Asphalt
Schotter / Unbefestigt
Schwierigkeitsgrad:
leicht
Steigung:
flach
Umfeld:
Industriekultur
Stadt
Wald
Wiesen & Felder
Verkehrsbelastung:
Geringer Autoverkehr
Zielgruppe:
Kulturtour

An- und Abreise

Die Anreise ist über den Bahnhof Drensteinfurt möglich.

Benötigen Sie Fahrräder für Ihre Tour? Diese finden Sie in der Fahrrad-Station Burg Lüdinghausen.

Weitere Einstiegspunkte

Lüdinghausen, Burg Lüdinghausen

Tour-Impressionen

Alte Post Drensteinfurt

Villa Schmidt

Abraumhalde des Sachcht Berta

Strontianit

Interviev mit Hr. Näsemann, Abolengo de Alpaka

Alpaka

Tour-Impression im Spiegel

Burg Vischering

Burg Lüdinghausen, Renaissanceflügel

Burg Lüdinghausen, Preistafel

Ansprechpartner

Wilhelm Beckmann, Herbert Baur

Zuständiger Verein

Stand: 03.04.2016, 11:36 Uhr

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