Gewählter Aktueller Beitrag aus den Ortsgruppen

Radtourenleitertreffen des Kreisverbandes in Lüdinghausen

28.10.19
Kategorie: Aktuelles, Presse

Gruppenbild vor der Burg Lüdinghausen (Bild von Arno Fischer)



Der volle Tagungsraum



Stellv. Bürgermeisterin Josephine Kleyboldt



Peter Wolter überreicht Josephine Kleyboldt ein Buchpräsent



Antonia Schlüter beim Gedichtvortrag



Bruno Witteler beim Vortrag zu den Pedelecs



In den Pausen wurde Fachgesimpelt



Ein Blick aufs Buffet



Stadtführer Dietmar Vogt im Element



Heinz Schlüter (mitte) bei der Vorstellung der Radstation



Zum Abschluss lag die Burg schon in der Dämmerung


Das Orga-Team um Antonia Schlüter und Manfred Döpper hat ganze Arbeit geleistet und ein wunderbar harmonisches Radtourenleitertreffen am 26. Oktober in der Burg Lüdinghausen durchgeführt. Auch das Wetter hat voll mitgespielt und bescherte bei 18 Grad einen Tag lang Sonnenschein.

Der frühe Beginn um 10.30 Uhr war bei der vollumfänglichen Tagesordnung wirklich erforderlich. Dennoch gab es reichlich Pausen und damit Zeit das auch die Radtourenleiter untereinander genug Zeit fanden, sich über Erfahrungen bei ihren Radtouren und über Planungen für 2020 zu unterhalten. Auch der großzügige Tagungsraum in der Burg Lüdinghausen, den die Stadt dem ADFC zur Verfügung stellte, war vom Orgateam bestens mit Getränken, Obst, Knabbereien und allen technischen Voraussetzungen versehen. Dazu gab es leckeren Kuchen, ständig Kaffee und am Mittag noch eine kräftige Suppe zur Stärkung.


"Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muss sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren."

Eröffnet wurde das Treffen von Manfred Döpper vom ADFC Lüdinghausen und von der stellv. Bürgermeisterin Josephine Kleyboldt, die ein paar Grußworte der Stadt an die Versammlung richtete und Albert Einstein mit den Worten zitierte: "Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren." Sie hob die Bedeutung des ADFC Lüdinghausen hervor, der sich in Zusammenarbeit mit der Stadt dafür einsetzt, mehr Gleichberechtigung im Straßenverkehr zu erreichen.

Stefan Wiemann, Geschäftsführer von Lüdinghausen Marketing erläuterte den Tourenleitern die lebenswerte Stadt Lüdinghausen anhand von Aktivitäten und Besonderheiten des Stadtlebens. Er hob die Unterstützung des ADFC Lüdinghausen beim Betrieb der Fahrrad-Verleihstation hervor.

Peter Wolter überbrachte die Grüße des ADFC Kreisvorstandes und bedankte sich bei den Radtourenleitern für ihr großes Engagement für den ADFC. Mit 756 Radtouren mit 30.960 Kilometern ist das aktuelle Radtourenprogramm das größte eines ADFC Kreisverbandes in Deutschland.

„Ihr seid die Botschafter des ADFC, denn ihr kommt bei euren Radtouren zuerst mit Dritten zusammen. Daher ist es dem ADFC auch so wichtig, dass alle eine fundierte Ausbildung erfahren und nicht Hinz und Kunz auf die Menschen losgelassen werden!“ Wir sind auch stolz darauf, dass wir bereits 188 Radtourenleiter haben, von denen 75 schon das TourGuide-Zertifikat besitzen. Die ersten werden in 2020 bereits einen Refreshkurs besuchen dürfen, damit das Zertifikat für weitere drei Jahre seine Gültigkeit behält.“

Adolf Stapel informierte in einem Bildervortrag über 30 Jahre ADFC Lüdinghausen. Er unterstrich dabei besonders die herausragende Rolle von Lothar Kostrzewa-Kock, der die Ortsgruppe gegründet hat und seit dieser Zeit ihr Sprecher ist. Inzwischen ist die Ortsgruppe auf 245 Mitglieder angewachsen, das entspricht knapp 1% der Bevölkerung von Lüdinghausen. Applaus!

ADFC Fördermitglied Bruno Witteler, vom gleichnamigen Fahrradladen, stellte drei Pedelecs mit Front-, Mittel und Heckantrieb vor. Erläuterte die Vor- und Nachteile und stellte sich den vielen Fragen im Anschluss. „70% der Neuverkäufe bei den Fahrrädern sind heute Pedelecs, dass hätte sich keiner meiner Kollegen in der Fahrradbranche vor ein paar Jahren vorstellen können!“

Ein Höhepunkt war ohne Zweifel der Gedichtvortrag von Antonia Schlüter zum ADFC Lüdinghausen. Hierbei wurde herzlich gelacht und applaudiert.

Wilhelm Beckmann trug danach die Modalitäten für die Eingaben zum Radtourenprogramm 2020 vor. Beruhigend für die Zuhörer konnte er mitteilen, dass sich in diesem Jahr noch kaum etwas bei der Eingabe in TYPO3 ändern wird und das die Daten aus dem laufenden Jahr bereits schon zur Eingabe von Karsten Krol zur Verfügung gestellt wurden. Die Anleitung zur Toureneingabe kann im internen Bereich der Homepage des Kreisverbandes Münsterland abgerufen werden. Der Eingabe der tollen und ideenreichen Touren für 2020 steht damit nichts mehr im Wege.

Um das ganze noch abzurunden, gab es nach dem offiziellen Ende gegen 16.30 Uhr noch eine Führung durch die Burg Lüdinghausen durch Heinz Reuter sowie durch die Fahrradstation mit 50 Rädern durch Heinz Schlüter, die der ADFC gemeinsam mit der Stadt betreibt. Hier gibt es auch noch Räumlichkeiten, die der ADFC für seine Zwecke nutzen darf.

Abschließend brachten zwei Stadtführer durch ihre interessanten und humorvollen Beiträge die Stadt und ihre reichhaltige Geschichte den Radtourenleitern zum Besten.

Ein schönes gelungenes Radtourenleitertreffen, dass vielen noch lange in Erinnerung bleiben dürfte und das dem KV Münsterland Ansporn ist, als Austragungsort des Radtourenleitertreffen in 2020 in Münster, es den Lüdinghausern gleich zu tun.

Peter Wolter, Wilhelm Beckmann

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