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Ansgar Mertens besucht den ADFC Lüdinghausen

03.07.20
Kategorie: Aktuelles, Verkehrspolitik

Der Kandidat der CDU für das Amt des Bürgermeisters in Lüdinghausen traf sich mit dem ADFC in der Fahrradstation

Großes Interesse, den ADFC Lüdinghausen kennenzulernen zeigte Ansgar Mertens bei einer Einladung in die Radstation am Bauhaus der Burg Lüdinghausen. Der Kandidat der CDU für das Amt des Bürgermeisters besuchte am Donnerstagabend. zusammen mit seinen Parteifreunden Soja Hildebrand und Bernd Möllmann Vertreter der größten ADFC Ortsgruppe im Münsterland.

Manfred Döpper, als Sprecher des ADFC Kreisverbands Münsterland moderierte die spannende Diskussion, bei der die Lüdinghauser Aktiven ihre Sicht auf die Weiterentwicklung einer nachhaltigen und umweltfreundlichen Nahmobilität deutlich machten.

Ansgar Mertens konnte sich besonders mit der Idee von Manfred Piotrowski vom Arbeitskreis Fahrsicherheit anfreunden, neue Verkehrskonzepte einfach mal temporär auszuprobieren. Das Stichwort lautet hier „Reallabor“.

Das eine einheitliche Regelung der Lüdinghauser Kreisverkehre, einschließlich des Bruno-Kleine Kreisels notwendig ist, um die Konfusion von Radfahrenden und auch Autofahrern zu vermeiden, stand mit vielen anderen Punkten auf dem Wunschzettel des Fahrradclubs, den Pressesprecher Herbert Baur dem Kandidaten übergab.

Wilhelm Beckmann, der beim ADFC den Internetauftritt betreut, wies darauf hin, dass eine interaktive Webseite die Bearbeitung gemeldeter Verkehrshindernisse transparent und nachverfolgbar macht und damit eine Hilfe für die Stadt darstellt.

Fahrradstraßen sollten da erprobt werden, wo es sinnvoll ist, sagte Mertens und versprach sich im Falle seiner Wahl für ein gerechtes Miteinander in der Nahmobilität einzusetzen. Generell müsse der Verkehr in und um Lüdinghausen beruhigt und flüssiger gemacht werden und der Mut zur gerechten Aufteilung des Verkehrsraumes aufgebracht werden. Dafür gelte es gemeinsam Konzepte zu entwickeln, an denen auch die Experten des ADFC beteiligt werden müssten. Auch der ÖPNV gehört in ein solches Verkehrskonzept und der Verbund aller Verkehrsmittel sollte gefördert werden, auch wenn die Entscheidungskompetenz dafür nicht bei der Stadt liegt.

Mertens freute sich darüber, einen so aktiven Verein erlebt zu haben und versprach unabhängig vom Wahlausgang weiterhin im Gespäch zu bleiben.

Herbert Baur

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