Schlehentour am 21. Juli 2019

Zur Sonntagstour hatten sich ca. 30 Radler an der Borndalschule eingefunden. Gut gelaunt ging es bei angenehmem Fahrradwetter über Pättkes und Wirtschaftswege über Hansell nach Gimbte. Dort kam den Teilnehmern nach anderthalbstündiger Fahrt eine Pause mit Kaffee und Kuchen sehr gelegen.

Carla Hötten-Schumacher und und ihr Mann Georg hatten die abwechslungsreiche Tour vorbereitet und kurz vorher noch einmal abgefahren, was sich als sehr sinnvoll erwies, da gleich zu Anfang auf dem Weg nach Hansell eine kleine Brücke vorübergehend demontiert worden war, außerdem waren Teilstücke der ausgewiesenen Radwege gesperrt oder nicht befahrbar, so dass sie eine Alternativroute auskundschaften mussten. So konnten die Teilnehmer die Fahrt problemlos genießen.

Nach der Kaffeepause in Gimbte führte der weitere Weg auf schmalen Pfaden durch die Emsauen nach Greven, bevor man durch die Bauerschaften Westerode, Kirchbauerschaft und Entrup zurück nach Altenberge radelte, wo die Tour nach 42 gefahrenen Kilometern gegen 17 Uhr endete. 

Carla und Georg Schumacher hatten die Tour gut vorbereitet
Überquerung der Ems kurz vor Greven
Alle waren mit Spaß dabei

Zum HeinrichNeuyBauhausMuseum in Borghorst, Tour am 30.06.2019

Unter Leitung von Kalle Plettendorf ging es über Pättkes und durch Wälder nach Borghorst zum HeinrichNeuyBauhausmuseum an der Nikomedeskirche.

Die Radtour fand in Kooperation mit der Kulturwerkstatt Altenberge e.V. statt, die im Jubiläumsjahr 100 Jahre Bauhaus über das Projekt Neuyes Bauhaus mit dem Heinrich-Neuy-Bauhaus-Museum verbunden ist. Susanne Opp Scholzen, Leiterin der Jugendkunstschule Altenberge, stellte das vielfältige Jubiläumsprogramm für alle Altersstufen in Borghorst und Altenberge vor.

Die Führung durch das Museum war etwas Besonderes, da sie von der 81 jährigen Tochter des Bauhaus Künstlers Heinrich Neuy, Hedwig Seegers, übernommen wurde. Der Künstler Neuy und lebte und arbeitete bis zu seinem Tod 2003 in Borghorst.

Gestärkt durch Kaffee und Kuchen im Bauhauscafé ging es dann wieder über Pättkes durch die Nordwalder Feldbauerschaft zurück nach Altenberge.

Über Pättkes und durch Wälder ging es abwechslungsreich in zwei Stunden nach Borghorst (Foto: J. Pelz)
Trotz der hochsommerlichen Temperaturen hatten sich 20 Teilnehmer auf den Weg gemacht (Fotos B. Koch-Heite)
Kaffeepause im Schatten der Blutbuche vor dem Museumscafé Fotos: (B. Koch-Heite)
Ausstellungsführung durch Heinrich Neuys Tochter Hedwig Seegers (Foto: J. Pelz)




Auf den Hinweg nach Billerbeck hatte Maria H. einen Akku-Halterungsbruch. Dieser wurde dann notdürftig und provisorisch instandgesetzt
Alle ADFC-Teilnehmer konnten im "Kleinem Café" auf der Terrasse leckeren Kaffee und Kuchen genießen

Ein Herz für Bienen, Tour am 09. Juni 2019

Genau 30 Radler kamen am Pfingstsonntag zusammen, um gemeinsam zu einem naturnahen Privatgarten nach Billerbeck zu fahren. Einige Printmedien, sowie ein Filmteam der WDR-Lokalzeit (Münsterlandmagazin) hatten bereits über diesen "verwunschenen" Garten des Hobbygärtners Winfried Rusch berichtet.

Tourenleiter Andreas Kumpmann hatte eine Strecke ausgearbeitet, die um Billerbeck herum führte, so daß die Radler die Hügel der Baumberge weitgehend umfahren konnten.

Der 500 qm große naturnahe Garten wirkte durch die schmalen verschlungenen Wege und die zwei Teiche sowie einen Bachlauf wie eine herrliche grüne Oase. Auf Rasenflächen hat Winfried Rusch vollkommen verzichtet. Auch "Unkräuter" dürfen in seinem Garten wachsen. Vorrangiges Ziel von Winfried Rusch: Farben und Pflanzenvielfalt. Wir Radler waren alle sehr angetan von dieser Art der Gartengestaltung.

Nach der Gartenbesichtigung wurde in die Nachbarschaft in das "Kleine Café" des Sankt Ludgerus Stiftes zu Kaffee und Kuchen eingeladen.

Man sieht's: Die Stimmung war bestens



Mordkreuze und andere Geschichten, Tour am 19. Mai 2019

Am Mordkreuz nahe der Steverquelle (Foto: H.-J. Pelz)
Am Mordkreuz der Mersche von Tilbeck (Foto: A. Kumpmann)
Auf der Rückfahrt (Foto: H.-J. Pelz)

 An der Borndalschule hatten sich am 19. Mai zur Mittagszeit 27 Radler eingefunden. Unter der Führung von Kalle Plettendorf verließen wir bei warmem Frühlingswetter Altenberge auf Pättkes in südwestlicher Richtung. Erste Station war bei Poppenbeck das Kreuz zum Gedenken an den Ritter Swer von Beveren, der, im Türkenfeldzug vor Wien an der Seite des Kaisers schwer verwundet, auf dem Rückweg im Jahr 1487 an dieser Stelle, bereits in Sichtweite seines Wohnsitzes Haus Havixbeck, jäh verstorben sein soll. 

 Weiter ging es bergan am Funkmast vorbei über den Baumberg ins Stevertal, wo uns Kalle nahe der Steverquelle das erste Mordkreuz vorstellte. Im Jahr 1532 soll hier der Bauer Schulte Westerath von seinem Großknecht ermordet worden sein, den er wegen einer Unredlichkeit vom Hofe gejagt hatte.

 Später, kurz vor Tilbeck sahen wir dann das bekanntere Mordkreuz der Mersche von Tilbeck, die auf dem Heimweg an dieser Stelle im Jahr 1164 von Landsknechten beraubt und ermordet wurde. Die Hintergründe zu diesen und anderen Zeugnissen der Geschichte und der Natur am Wegesrand wurden uns von Kalle gewohnt kenntnisreich und unterhaltsam erläutert.

 Im Tilbecker Café am Turm machten wir dann eine Kaffeepause, genossen den leckeren Kuchen und warteten einen kurzen Schauer ab, bevor es frisch gestärkt zurück nach Altenberge ging. Nach 47 Kilometern endete die Tour dort um 18 Uhr.
 

Gruppenbild mit Fahrrädern (Foto: A. Kumpmann)


Frühling im Kreislehrgarten, Tour am 28. April 2019

Laer, an der Kapelle der fünf Wunden (Foto: A. Kumpmann)
Burgsteinfurt, im Kreislehrgarten (Foto: A. Kumpmann)

An der Borndalschule, stets Startpunkt unserer ADFC-Ortsgruppe Altenberge begrüßte der heutige Tourenleiter Andreas Kumpmann 18 Personen zur ersten Radtour in diesem Jahr. Unser Ziel waren die blühenden Obstbäume des Kreislehrgartens in Burgsteinfurt.

Die ersten 10 Minuten wurden wir durch konstanten Regenschauer begleitet. Von Altenberge ging es zunächst am bekannten "hohlen Baum" vorbei nach Laer über Holthausen. An der Kapelle "Zu den fünf Wunden" in Laer wurde eine erste Rast eingelegt. Ab jetzt hellte sich der Himmel immer mehr auf und die Sonne gewann die Oberhand (göttliche Fügung?) Weiter ging es über die Radbahn, Auffahrt Laer bis zur Landgaststätte Teepe, wo wir Radler im "Hinterstübchen" uns bei Kaffee und feinem Kuchen stärkten.

Im Kreislehrgarten angekommen bewunderten wir die vielen blühenden Blumen und Obstbäume. Anschließend ging es, bei schönstem Frühlingswetter, durch den Bagnowald über Pättkes durch Borghorst und Nordwalde zurück nach Altenberge. Es hat allen gut gefallen und war ein schöner Auftakt zur Fahrradsaison 2019.

  

Auf den Spuren des heiligen Ludgerus, Tour am 14. Oktober 2018

Bei heftigem Gegenwind startete die 30köfpige Gruppe mit ihren Zweirädern Richtung Billerbeck. Diesmal auf den Spuren des Hl. Ludgerus, der das Münsterland sehr geprägt hat.

Die Tour führte über Holthausen und durch Aulendorf bis nach Billerbeck. Bei strahlendem Sonnenschein und heftigem Gegenwind gab es die erste richtige Pause an der Berkelquelle in Billerbeck. Rund um die Quelle stehen Gedächtnistafeln zum Leben und Wirken des Bischofs von Münster, der 809 in der Kirche in Billerbeck starb. Kalle Plettendorf ließ die Geschichte und das umfassende Wirken des Bischofs, von der Kloster Gründung, der Missionierung bis hin zum Kirchenbau an den Originalschauplätzen lebendig werden.

Nach einer gemütlichen Kaffeepause im Domcafe war dann der Rückweg mit wohlverdientem Rückenwind das pure Vergnügen.

Die Ludgerustour bildete den Abschluss des ersten Tourenjahres der Ortsgruppe Altenberge.

Ludgerustour nach Billerbeck. Vorne rechts Radtourenleiter Kalle Plettendorf (Foto A. Kumpmann)
Fahrt durch den herbstlichen Wald (Foto: J. Pelz)
Kalle Plettendorf erzählt aus dem Leben und Wirken des Hl. Ludgerus (Foto A. Kumpmann)

Kaffeefahrt in die Nordwalder Bauernschaft Suttorf, Tour am 16. September 2018

In der Maschinenhalle bei Landwirt Dirting (Foto A. Kumpmann)

Die ADFC-Ortsgruppe Altenberge radelte mit fast 30 Teilnehmern über Pättkes und Wirtschaftswege nach Nordwalde zum Landwirt Michael Dirting, der ausführlich über seine Arbeit und seinen Betrieb informierte und damit bei den Teilnehmern auf großes Interesse stieß.

Das zweite Ziel der ADFC-Kaffeefahrt war die möblierte Wetterschutzhütte in der Nordwalder Bauernschaft Suttorf. Ein ADFC-Ehepaar hatte mehrere Blechkuchen und viele Liter Kaffee und Tee gesponsert. Zudem wurde eine Spendenbox aufgestellt - und zwar um die Arbeit des Vereins Casa-Nova zu unterstützen. Das ADFC- und Casa-Nova-Mitglied Birgit Koch-Heite erläuterte die Arbeit des Vereins.

Andreas und Beate Kumpmann, die die Tour vorbereitet und geleitet hatten, wurden am Ende mit großem Beifall verabschiedet.

Schaurig ist's über's Moor zu gehen..., Tour am 15. Juni 2018

Es war eine geschichtliche Perlenketten an der die Radlergruppe des ADFC entlang geführt wurde. Kalle Plettendorf, ein direkter Nachfahre der Altenberger Amme Katharina Plettendorf, nahm die Gruppe mit auf eine kleine Zeitreise durch das Leben der Annette von Droste-Hülshoff, die sich ihrer Amme zeitlebens eng verbunden fühlte.

Zwischen Münster und Altenberge an der Gedächtnistafel für Annette von Droste-Hülshoff war der ersten Halt. Hier zitierte Kalle Plettendorf aus dem Gedicht "Der Knabe im Moor" - denn genau diese Wegstrecke, die vor über 200 Jahren noch ganz anderes aussah, inspirierte die Dichterin zu den Anfangszeilen : "Oh schaurig ist´s über's Moor zu gehen ...".

Weiter ging es über Haus Rüschhaus in Gievenbeck, wo die Amme Katharina Plettendorf 11 Jahre lang bis zu ihrem Tod gelebt hat. Von da aus führte die Tour zur Burg Hülshoff, die jetzt zu einem literarischen Zentrum umgenutzt werden soll.

Von der Burg Hülshoff ging es durch Wiesen und Felder über das frühere Klosterstift in Hohenholte zum Abschluss der Tour zur Gaststätte Geuker-Wiedemann, wo bei einer zünftigen Mahlzeit schon die nächsten Touren und Aktionen geplant wurden.

Ritter und Bauern, Tour am 27. Mai 2018

Haus Bödding, die ehemalige Burg der Ritter von Altenberge (Foto: J. Pelz)

Unter dem Motto Ritter und Bauern erkundeten wir unter der Leitung von Kalle Plettendorf die nähere Umgebung. Zunächst ging es Richtung Borghorst, zum Haus Bödding, wo wir von Frau Schindler-Kintrup viel Interessantes zur Geschichte der ehemaligen Burg der Altenberger Ritter erfuhren.

Dann radelten wir bis zur ehemaligen Grenze zwischen dem Fürstbistum Münster und der Grafschaft Bentheim-Steinfurt und besichtigten die alten Landwehranlagen.

Nach einer einstündigen Pause in der Gaststätte Geuker–Wiedemann ging es frisch gestärkt weiter zum Spieker der Familie Post in der Bauernschaft Hohenhorst. Klemens Post erläuterte den aufmerksam lauschenden Teilnehmern Details zur Bauweise und Funktion der alten Speicherhäuser.

Nach 34 Kilometern endete die Tour gegen 18 Uhr in Altenberge.

Aufbruch zur Quellentour
Radtourenleiter Kalle Plettendorf erläutert die hydrologischen Gegebenheiten am Rande von Altenberge

Tour zu den Quellen rund um Altenberge am 15. April 2018

Besser konnte die Ortsgruppe des ADFC nicht mit ihren Radtouren starten - Wetter, die Gruppe und die sachkundige Führung bildeten eine gelungene Mischung aus Radvergnügen, Information und Spaß. Kalle Plettendorf führte die muntere Truppe zu den mehr als sieben Quellen rund um Altenberge. Die meisten kennen wir nur als Straßennamen, wie den "Eschhuesbach" oder "Zur Landwehr".

"Heimatkunde vom Feinsten", so die Kommentare der Teilnehmer, die nicht schlecht staunten, als unter anderem der Blick auf die höchste Erhebung von Münster den Feldberg mit 98 m gelenkt wurde. Auch kleine Geschichten zum Grinkenschmied durften natürlich nicht fehlen.

Am Ende wurde gleich über die nächste für Ende Mai geplante Tour gesprochen.

© 2019 ADFC Kreisverband Münsterland e. V.