Stemwede-Wehdem

 
 

 

Wer hätte gedacht, daß es an diesem Oktobertag nach dem heftigen Regen am Morgen noch so ein traumhaft schöner Herbsttag werden würde.
Der Regen hat 13 Radler nicht abgehalten an dieser Tour nach Stemwede-Wehdem mitzufahren. 1. Stop im Golddorf Stockhausen am Gutshaus. Der Hausherr kam gerade mit dem Hund zurück und erlaubte uns auch einen Blick in den Innenhof des Gutes.
Nach nur knapp 25 km war das LifeHouse in Wehdem schon erreicht, wo die Lebenshilfe den leckeren selbstgebackenen Kuchen der Landfrauen verkaufte.
Die außerdem günstigen Preise verleitete manchen zu einem 2. Stück Kuchen oder einer Waffel.
Auf dem etwas kürzeren Rückweg gab es noch Wind von vorne aber der Sonnenschein ließ darüber hinwegsehen.
Christine Grosser-Merschbrock

Kürbismarkt Meßlingen

 

Der Kürbismarkt Meßlingen wird seit 1999 alle zwei Jahre veranstaltet und ist mit der Cafeteria der Landfrauen und den Vorführungen und Verkaufsständen mittlerweile zu einem Besuchermagnet weit über Meßlingen hinaus geworden.

Eine gut gelaunte Gruppe von 21 Radlern traf sich somit am 6.Oktober zur Tour zum Kürbismarkt. Meßlingen liegt praktisch „vor der Tür“ von Minden, so wurde eine längere Anfahrt über Südhemmern gewählt. Nach einer Pause an der Mühle fuhren wir zum eigentlichen Ziel. Nach ausgiebiger Stärkung und Bummel über den Markt führte der Weg über Südfelde und den Kreisradweg zurück nach Minden. Trotz ungünstiger Vorhersage hatte sich das Wetter gut gehalten, sodass wir zufrieden sagen konnten: Gut, dass wir gefahren sind!

Fotos: Christine Grosser-Merschbrock
Text : Werner Vette

 

 

Preußentour Minden

 

 Trotz grauen Himmels, spürbarer Kühle und auf dem Hinweg kräftigen Gegenwinds machten sich fünf unverzagte Radler von Löhne und Bad Oeynhausen aus auf den Weg in die einstige Festungsstadt Minden, um dort den historischen Spuren der Preußenzeit zu folgen. Immerhin blieb uns Regen erspart, so dass wir auf dem rechten Weserufer diverse Sehenswürdigkeiten der einstigen Bahnhofs-Festungen abklappern konnten.

 Dennoch forderte die Kälte ihren Tribut: Auf dem linken Weserufer angelangt, verzichteten wir nach den obligatorischen Kanonen-Fotos vor der Fischerstadt auf weitere Foto- und Besichtigungstermine und fuhren den Rest der Tour ununterbrochen und mit ein paar Kilometern weniger als geplant durch. In der Altstadt fanden wir im Bistro-Café „Zeitlos“ (ehem. Puppenmuseum) die ersehnte Gelegenheit, uns zu wärmen und nach Gusto zu stärken. Auf dem Heimweg längs Weser und Werre hatten wir glücklicherweise Rückenwind, so dass niemand mehr unnötig lang frieren musste.

 Sonntag, 6. Oktober 2019

Ulli Gaidies

Bad Hiddenserborn

 
 

 

Bei bestem Spätsommerwetter begaben sich 13 Radler von Löhne und Bad Oeynhausen aus auf die knapp 90 km lange Runde zum bekannten Ausflugslokal am Mittellandkanal. Dort stärkten wir uns mittags im großen Biergarten und ließen uns die Sonne auf den Pelz brennen. Auf dem Rückweg hatten wir mit kräftigem Gegenwind zu kämpfen. Zum Glück gab es mehrfach Gelegenheit zum Pausieren und Atemholen: So am idyllisch im Schaumburger Wald gelegenen Jagdschloss Baum, dem kleinsten Schloss der Welt, und in Leteln am ökologisch betriebenen Gemeinschaftsgarten „Tausendschön“, wo wir spontan zu einer kurzen Besichtigung eingeladen wurden. Gelegenheit auch, um einen Plattfuß zu beheben. Beschwingt rollten wir heimwärts über Fort C, Neesen, Costedt und die Autobahnbrücke, ein geselliger Ausklang im Neeser Schnitzelhaus inklusive. 

 Sonntag, 15. September 2019

Ulli Gaidies

Windmühle in Dützen

 
 
 
 

 

12 Radler machten sich an einem wunderschönen Spätsommertag von Lübbecke aus auf den Weg zum Herbstfest an der Windmühle in Dützen. Die meisten Radler waren aus Minden gekommen, die Lübbecker könnten noch etwas aktiver werden, was das Radfahren anbelangt. Die flache ca 43 km kurze Tour war für alle geeignet. In Dützen war reger Andrang bei den Kartoffelpuffern, weshalb sich viele an Bratwurst und Kuchen gütig taten. Die Mindener verabschiedeten sich, so daß nur 7 Radler zurück fuhren. Eine 2. Pause  an Husemeyers Hof  beim Kürbisfest kam wegen des starken Gegenwindes sehr gelegen. Nette Aussteller boten ihre meist selbstgemachten Waren an und eine 7-köpfige Akkordeongruppe sorgte für Unterhaltung. Langweilig fand nur ein Dackel die Ausstellung. Auf dem Blumenfeld hätte sich jeder noch einen Strauß schneiden können, da das auf dem Fahrrad etwas schwierig zu transportieren ist, entschieden sich viele doch lieber für einen Kürbis.
Text u. Fotos :

Christine Grosser-Merschbrock


Mühlenbauhof Frille

 
 
 
 

Trotz hochsommerlicher Hitze von nachmittags über 30 Grad wagten sich beachtliche 21 Radler auf die gut 70 Kilometer, mit ein paar Extraschleifen an die 79 Kilometer lange Strecke. Einige kamen schon von Vlotho zum Start geradelt mit weiteren Extra-Kilometern in den Beinen. Entsprechend ruhig ließen wir es daher angehen. Zumal das Mühlen-Infozentrum Im Mühlenbauhof trotz Kreismühlentag leider erst um 14 Uhr öffnete. Wir nutzten die Wartezeit zu einem Zwischenhalt an der Mühle Meißen und mit einem Abstecher auf den Friller Brink. Dort konnten wir unter schattenspendenden Bäumen den idyllisch am Waldrand gelegenen jüdischen Friedhof aufsuchen.

 Am Mühlenbauhof, als er denn endlich öffnete, war herzlich wenig los. Wer in früheren Jahren schon mal dort war, hat das erheblich lebhafter in Erinnerung; da wurde mehr gezeigt, als nur Minimalstandards abzuspulen. Auch gastronomisch ist nichts mehr los in Frille und Umgebung: Der „Friller Krug“ ist seit mindestens 20 Jahren mausetot, der „Weiße Hirsch“ seit bald zwei Jahren geschlossen, und seit April 2019 auch das radlerfreundliche Viets Dorfcafé. Vollwertiger Ersatz dafür ist nicht in Sicht. Armes Frille, da kann man künftig wohl nur noch durchfahren. Zum Glück gibt es noch das Rasthaus Wietersheim. Da erfrischten und stärkten wir uns ausgiebig, und die gute Laune für die Rückfahrt war gesichert. Über Leteln, Fort C und Neesen ging es heimwärts. Nur unsere Schlussfahrerin musste kurz vor Fort C aufgeben und sich mit dem Auto abholen lassen, weil die Hinterradbremse ihres E-Rades plötzlich blockierte.

Text und Fotos : Ulli Gaidies

Naturbadesee Hille

 
 
 
 
 

Naturbadesee Hille

Trotz „gemischter“ Wettervorhersage eigentlich ein Sommertag wie aus dem Bilderbuch: Trocken, nicht zu heiß, eine leichte Brise um die Ohren. Dennoch fand sich in Bad Oeynhausen wie in Löhne kein Mitradler am Startort. So nahm der Tourenleiter die 83 Kilometer lange Strecke kurzentschlossen allein unter die Reifen. Just nach dem schweißtreibenden Aufstieg zur Wallücke löste sich der Morgendunst in Wohlgefallen auf, und die Sonne vergoldete den Rest der Tour. Glück hatte ich auch in Hille: Einladend zum Gottesdienst stand die Tür der spätgotischen Dorfkirche weit offen, so dass ich erstmals einen Blick in ihr schmuckes Inneres werfen durfte. An der Windmühle „auf der Höchte“ machte ich Rast mit schöner Aussicht in das weite stille Land.

Von dort waren es nur noch sieben Kilometer bis zum idyllisch gelegenen Badesee, wo ich mich ausgiebig in den gar nicht so kühlen Fluten erfrischte. Auch hier fanden sich nur erstaunlich wenig Sommerfrischler auf der Liegewiese, so dass das „Bistro am Badesee“ gar nicht geöffnet hatte. Die schlechte Nachricht stand an der Tür zu lesen: Es schließt endgültig zum 1. Oktober. Nach dem längst verödeten „Hiller Hof“ in Mindenerwald sind auch die „Dorfschänke“ und das „Mühlencafé“ in Nordhemmern seit Jahren geschlossen. Somit wird bald der ganze Norden von Hille bis hin zum östlichen Rand von Holzhausen II zur gastronomiefreien Zone. Traurig, aber wahr. Gut, dass ich noch etwas Verpflegung in den Taschen hatte für den Rückweg. Der ging dann entsprechend zügig vonstatten, bis auf eine kurze Einkehr gegen Ende der Tour im Biergarten „Zur alten Fähre“ am Schiffsanleger Porta.

 Sonntag, 4. August 2019                   Ulli Gaidies

 

 

LiteraTour

 

Die  LiteraTour lief rund. Das Wetter passte und viele interessierte ADFC-Radler und viele Gäste waren dabei. Die Textauswahl von Babara Brockamp fand interessierte Zuhörer. Die Lesepausen fanden an der Bastau, Schloß Haddenhausen, im Kurpark Rothenuffleln   und an der Mühle Dützen statt. Die Einkehr fand im Pivittskrug statt. Es war ein gelungener Sonntagausflug.
Text  : Heidi Bierbaum
Fotos : Burkhard Witte

Stadtradeln

 

Stadtradeln jetzt auch in Minden

Auf Initiative des ADFC Minden-Lübbecke macht die Stadt Minden jetzt auch beim Stadtradeln mit. Vom 25. Mai an können Teams von Firmen und Vereinen oder Privatpersonen Fahrradkilometer sammeln und auf einer von der Stadt Minden eingerichteten Seite die Kilometer eintragen.

Registrierung auf https://www.stadtradeln.de/minden.

Der Mindener Bürgermeister Michael Jäcke hat am 25. Mai zum Auftakt eine

13 km Radtour mit 38 Interessierten durch Minden gemacht. Ausgearbeitet und geleitet wurde die Tour von ADFC Tourenleiter Werner Vette.

Unterstützt von weiteren ADFClern zur Absicherung. Eine gelunge Tour.

 

Text u. Fotos : Burkhard Witte

Landrattour

Landrattour nach Petershagen
Die diesjährige Fahrradtour des Landrates des Kreises Minden-Lübbecke, Dr. Ralf Niermann, führte von der Sparkasse in Minden nach Petershagen zum Alten Amtsgericht und zur Synagoge. Rund 100 Radfahrende machten sich bei bestem Fahrradwetter auf den Weg. Geführt und abgesichert wurde die Tour vom ADFC Minden-Lübbecke.

Foto : Kreis Minden Lübbecke  Mirjana Lenz
Bericht : Burkhard Witte

Tour nach Hohnhorst

 

Eine kleine Gruppe von 7 Radlern machte sich bei leicht bewölktem Himmel auf den Weg zum Hofcafé Bruns in Hohnhorst. Die Strecke führte leicht hügelig durch Obernkirchen, wobei die 2 Tourenradfahrer sich ordentlich anstrengen mußten. Die restlichen 5 Mitfahrer hatten die Hilfe von einem Motor. Nach 46 km waren alle am Ziel. Im Hofcafé trafen dann noch zwei ADFCler ein, die direkt von zu Hause gefahren waren. Der Kuchen war selbstgebacken und lecker, der Kaffee stark und reichlich.
Zufrieden und gesättigt traten 5 Radler wie im Programm beschrieben den Rückweg per Bahn ab Haste an. 2 Radler ließen es sich nicht nehmen mit dem Rad zurück zu fahren, ebenso wie die 2 Dazugestoßenen. Die restlichen 13 km von Bückeburg wurden dann von Gegenwind begleitet. Trotz dunkler Wolken am Himmel blieben alle trocken.

Text u. Fotos : Christine Grosser-Merschbrock

 

   

Hücker Moor

 

Am Sonntag fuhren sieben Radler / innen mit der Eurobahn nach Herford und radelten ab Hücker Moor mit zehn Radfahrern zurück nach Minden: auch eine Variante, einen sonnigen wohlgelaunten Radelsonntag zu vollbringen.

In Löhne gab es einen erforderlichen Zwischenstopp, um sich ein wenig Kühle in der dortigen Eisdiele genüsslich zu Gemüte zu führen.

Weiter ging’s entlang der Werre zum Weserkuss, dort teilte man sich und die verbliebenen Radler fuhren dann bis zur Schiffmühle zum Abschlussbierchen.

 

Text u. Fotos : Gunda Pultke

Storchentour

 

 

Aktionskomitee Rettet die Weißstörche

Fotos : Christine Grossser-Merschbrock

Besuch beim ADFC Region Hannover

 

 

Am 15.06.2019 haben wir einen Besuch beim ADFC Region Hannover unternommen. Praktisch ist das für uns mit der S Bahn1 ab Minden. Hier können wir in Ruhe die Fahrräder einladen. In Hannover Langenhagen wurden wir vom ADFC Mitglied Angelina herzlich begrüßt. Sie hat uns Langenhagen von seiner schönsten Seite gezeigt. Stopps gab es an der Pferderennbahn und am Schwimmbad. Einkehr fand in der großen Waldgaststätte „Waldkater“ und später noch mal eine Pause am Silbersee statt. Den Abschluss bildete die Sommerparty der ADFC-Region. Hier wurde einiges geboten. Der Wettergott war auf unserer Seite.  Wir haben einen schönen Tag  in netter Gemeinschaft erlebt.

 

Text und Fotos : Heidi Bierbaum

Café Dat Holthus

 

Am Pfingstsonntag trafen sich 22 Radler in Lübbecke um bei sonnigem Wetter nach Wagenfeld ins Café Dat Holthus zu fahren.
Die 8 Treckingradler und 14 Pedelecfahrer kamen ordentlich ins schwitzen bei den Temperaturen. Die Strecke war zwar flach, aber mit ein paar kleinen Umwegen wurden es doch 74 km. Den leckeren Kaffee und die großen Kuchenstücke hatten sich alle verdient. Dank Anmeldung war schon für die Guppe eingedeckt und zur Öffnung um 14 Uhr waren alle pünktlich vor Ort. Auf dem Rückweg hat noch ein kleiner Teil, die anderen sind lieber weiter nach Hause gefahren, in Espelkamp einer Eisdiele einen Besuch gemacht.

 Text u. Fotos : Christine Grosser-Merschbrock

 

 

Wassermühlen Kleinenbremen

 

Petrus meinte es gut mit uns: Von den angekündigten Regenschauern am Nachmittag, gar von unwetterartigen Gewittern mit Hagel und Starkregen blieben wir verschont. Abgesehen von zehn Minuten Nieselregen nachmittags blieb es trocken und die Sommerhitze moderat. Sechs Radler klapperten von Löhne und Bad Oeynhausen aus auf dem 70 Kilometer langen Rundkurs sechs Mühlen ab. Die beiden ersten (Windmühle Meißen und Mönkhoffs Wassermühle Kleinenbremen) waren nur von außen zu besichtigen, weshalb wir uns dort nicht lange aufhielten. Erst die zweite Kleinenbremer Wassermühle (Hartings Mühle) lud zur Mittagsrast ein. Richtig gut tat die deftige Kartoffelsuppe! Das gab Kraft für die Bergetappe über die Passhöhe „Wandersruh“, die uns auf die Sonnenseite des Wesergebirges führte. An der Windmühle Eisbergen (Röckemanns Mühle) konnten wir die einzige Regenpause sinnvoll nutzen. Ansonsten lachte uns den ganzen Rest der Tour die Sonne. An der zu neuem Leben erweckten Windmühle Veltheim im Hehler Feld (Stolzen Mühle) war richtig was los. Erst recht natürlich auf unserer letzten Station, der Windmühle Holzhausen/ Porta (Maschmeyers Mühle) mit Blick auf den „Wilhelm“. Erst zwei Stunden nach Tourende kam der erste kräftige Regenguss. Glück gehabt! 

 

Pfingstmontag, 10. Juni 2019                       Ulli Gaidies

 

 

 

Radtour vom 02. Juni in den Garten der Fam. Schmidt in Münchehagen

 
 
 
 
 

 

Nach der ersten Radpanne ( gebrochener Sattel) erreichten 21 Radler/ Radlerinnen beim besten Radelwetter unser Gartenziel der Familie Schmidt in Münchehagen -Gartenführung und frischer Kuchen inbegriffen.

Der Rückweg führte uns durch den schattigen Schaumburger Wald ( hervorragend bei der Hitze des Tages ) vorbei an der Pyramide des Grafen Wilhelm und am Grabmal der Fürstin Juliane.

 

Text und Fotos : Gunda Pultke

 

Rund um den Wiehen

 

Fünf aufgeweckte Radler, davon je einer von Bünde bzw. Möllbergen aus schon warm gefahren, machten sich frühmorgens auf, um die 94 km lange Schleife ums östliche Wiehengebirge unter die Pneus zu nehmen. Das Wetter meinte es gut: Auf der hügeligen ersten Etappe über Stift Quernheim, das Bünder Nordland und den Schluchtenweg bis hinauf zur Passhöhe Neue Mühle sorgten frischer Westwind und eine anfangs geschlossene Wolkendecke für moderate Temperaturen, dass wir nicht zu sehr schwitzen mussten. Es blieb den ganzen Tag trocken;  mittags kam die Sonne raus und begleitete uns bis zum Tourende. Nach der Rast im Café Röscher rollten wir gestärkt ins norddeutsche Flachland. Über Bad Holzhausen und Blasheim gelangten wir zum idyllisch gelegenen Schloss Hollwinkel, umrundeten die Kirche von Alswede, bis wir das „Golddorf“ Stockhausen und sein wunderschönes altes Rittergut erreichten. Natürlich genossen wir auch diesmal den Gang durch den Innenhof und den historischen Torturm. Zu Mittag ließen wir uns im liebevoll gepflegten Biergarten der „Hausstätte“ kulinarisch verwöhnen. An Gut Renkhausen vorbei rollten wir durch die weite stille Landschaft des Großen Torfmoors und der Hiller Bastauniederung, wo es auch Störche zu sehen gab. Nach kurzer Rast an Storcks Mühle in Eickhorst gelangten wir zur Kirche Oberlübbe. Das neuromanische Gotteshaus mit Jugendstil-Elementen ist ebenso sehenswert wie die stilgleiche Kirche Hagedorn, die wir zu Beginn der Tour besichtigten. Beide stammen vom Architekten Joseph Campani (der auch die Christus-Kirche in Löhne-Obernbeck gebaut hat) und sind tagsüber geöffnet. Und noch ein Kleinod lag auf unserm Weg: Über Bad Griepshop, Haddenhausen, Mühle Dützen und die „Veloroute Süd“ erreichten wir den Jüdischen Friedhof am Erikaweg, wo ein Blick durchs verschlossene Tor lohnt. Voll dieser vielen Eindrücke rollten wir längs Weser und Werre heimwärts.

 Sonntag, 26. Mai 2019                      Ulli Gaidies

Aktionstag in Rothenuffeln

 

 

Tourenleiterin Elke Schmidt und 6 Teilnehmer fuhren bei leichtem Regenwetter zum Kurpark nach Rothenuffeln. Die Tour hatte eine länge von ca. 45 km.

Text u. Fotos : Thorsten Bierbaum.

Storchenmuseum Windheim

 
 
 
 

 

Ende gut, alles gut: Das sagten sich sieben unverdrossene Radler (fünf ab Löhne Freibad, zwei ab B.O. Werre-Weser-Kuss), die sich trotz grauen Himmels und heftiger Morgenkühle auf die 109 (von bis Werre-Weser-Kuss 89) Kilometer lange Strecke wagten. Denn der vorhergesagte Regen verschonte uns weitgehend. Gelegentliche Nieselattacken hielten uns kaum auf; nur am alten Bahnhof Glissen mussten wir uns eine Viertelstunde unterstellen, bis der einzige längere Schauer vorbei war. Nachmittags hörte das Geniesel ganz auf: Sogar die Sonne kam raus und vergoldete die duftende, zartgrüne Frühlingslandschaft auf dem letzten Viertel unserer Tour.

 Auf dem Weserradweg ging‘s über Minden hinaus nordwärts. Gottlob ist die leidige Schotterpiste (bergab von der Sympherstraße) nördlich der Schachtschleuse endlich Vergangenheit, und auch das berüchtigte Wasserloch am Nordende der Kaimauer, wo wir letzten August noch einen Sturz erleben mussten, scheint halbwegs entschärft. Auf Höhe des früheren Gasthofs Grasshoff verließen wir den Weserradweg und umrundeten das Heisterholz. Über Meßlingen, Maaslingen, Eldagsen-Feuerschicht und Ovenstädt erreichten wir die sehenswerte Wassermühle Harrienstedt. Von dort waren es keine vier Kilometer mehr bis zur Windmühle Großenheerse, wo wir im in neuem Glanz erstrahlenden Landgasthaus „Zur Mühlenwirtin“ Mittagspause machten. Bei Spargel, Matjes & Co. ließen wir es uns gut gehen.

 Über Russland, Hävern und die Solarfähre „Petra Solara“ gelangten wir nach Windheim zum Storchenmuseum. Jede Menge Wissenswertes, Literarisches und Kurioses rund um Meister Adebar ist dort zu erfahren im liebevoll restaurierten Haus „Windheim No.2“. Im gleichnamigen Café gab‘s eine Stärkung für den Rückweg. Entsprechend schwungvoll rollten wir rechts der Weser durch grüne Auen südwärts über Jössen, Lahde, Frille, Wietersheim, Leteln, Neesen und die Weserbrücke Porta Richtung Heimat. Sogar zwei leibhaftige Störche bekamen wir noch zu sehen. Radlerherz, was willst du mehr?

Text und Fotos : Ulli Gaidies

Sonntag, 28. April 2019      

Impressionen von der Mitgliederversammlung am 5.4.2019 in der Gaststätte " Zum kühlen Grunden "

 Fotos : Gunda Pultke 

Mindener Nachhaltigkeitswochen

 

 

Fotos : Thorsten Bierbaum

Tourenleiter : Gunther Meyer

 

 

 

Mindener Nachhaltigkeitswochen

Tourenleiter : Werner Vette
Fotos : Thorsten Bierbaum 

Nach Hiddenhausen zum Staudenmarkt

Der Herbst ist da.... nicht nur Anlass, den Staudenmarkt im Holzhandwerksmuseum in Hiddenhausen zu besuchen.

Drei Mindener und drei Oeynhausener radelten, mit Gegenwind kämpfend, den hügeligen Weg gen Hiddenhausen über Löhne und Kirchlengern, um sich dann mit Bratwurst und Kuchen beim Staudenmarkt zu stärken, dann war der Rückweg südlich von Löhne nur noch eine Leichtigkeit, zumal sich der Regen noch bis zum Abend zurückhielt.

Text u. Fotos : Gunda Pultke

Berlin Minden

 
 
 
 
 

 

Vom 1.-7. Sept. 2018  waren 11 Radler unter Leitung von Dirk Rommelmann und Egon Schmidt unterwegs Deutschland von Berlin nach Hameln, bzw. Minden in Ost-Westrichtung zu durchqueren.

 

Die Strecke startete nach der Zuganreise in Berlin Ostbahnhof. Nach einer Besichtigungstour durch Berlin mit East Side Gallerie, rotem Rathaus, Brandenburger Tor, und Reichstag ging es durch den Grunewald an Havel und Wannsee entlang nach Potsdam zur 1.Übernachtung.

 

Tag 2 führte die Gruppe entlang des Templiner und Schwielowsees zum Kloster Lehnin. Durch ehemaliges Militärgelände mit viel Wald und Sandpisten, durch den hohen Fläming endete dieser Tag in dem netten kleinen Ort Rottstock. 

 

Am dritten Tag ging die Tour anfänglich noch durch den Fläming zum  Schloß Leitzklau, die Wasserburg zu Gommern bis nach Magdeburg, wo natürlich die Grüne Zitadelle, das "Hundertwasserhaus" und der Dom einen Besuch wert waren. Die Übernachtung war etwas außerhalb von Magdeburg.

 

Die Magdeburger Börde mit viel Sand war eine Herausforderung für Räder und Fahrer. Einkehr war diesmal in einem urigen Cafe´ mit DDR-Charme bevor die unscheinbare Allerquelle besucht wurde. Dieser 4. Tag endete nach einem Besuch in dem ehemaligen Zollkontrollpunkt Marienborn in Bad Helmstedt.

 

Der 5. Tag stand unter keinem guten Stern, 2 Mitradler mußten einen platten Reifen reparieren lassen. Einmal in einer Werkstatt, das 2. Mal leider mitten im Feld. Für die versierten ADFCler war das jedoch keine Schwierigkeit. Trotzdem mußte nach dieser Zwangspause die restliche Strecke  des Tag etwas verkürzt werden. Eine Besichtigung von Wolfenbüttel viel leider auch aus, trotzdem kam man noch rechtzeitig im Hotel in Salzgitter an.

 

AmTag 6 stand das schöne Hildesheim mit Dom und dem 1000jährigen Rosenstock, sowie dem historischen Marktplatz auf dem Plan. Mit Blick auf die Marienburg erreichte man Coppenbrügge, die letzte Übernachtung.

 

Tag 7 führte über Hameln, Stift Fischbeck und Rinteln entlang der Weser nach gut 500 km wieder zurück nach Hause. Es wird wieder eine Diashow geben und diese wird gekürzt auch bei You Tube eingestellt.

 

Christine Grosser-Merschbrock

 

Ostseeradtour und Stellshagen

 
 

Vom 3. – 9. Juni 2018 machten sich geplant 13, durch Krankheit nur 11 Radler auf zu einer Tour an die Ostsee um die Gegend rund um Boltenhagen zu erkunden.

Ab Minden ging es mit dem Zug über Hannover und Hamburg nach Lübeck. Nach der Einkehr (natürlich) bei Niederegger radelte die Gruppe Richtung Travemünde um mit der Fähre auf den Privall überzusetzen. Nach einer Besichtigung der Passat, die dort vor Anker liegt, ging es den Ostseeradweg über Groß Schwansee bis zum Gutshaus Stellshagen. Hier hatten die Radler nun für 5 Tage Quartier und konnten sich mit vegetarischer Küche verwöhnen lassen.

 

Am 2. Tag wurde der Klützer Winkel erkundet. Über Schloß Bothmer, Klütz, die alte Lok - De lütt Kaffeebrenner -,  Boltenhagen die Marina Tarnewitz entlang der Osteeküste zum Gutshaus Parin, einer Zweigstelle von Stellshagen, wo eingekehrt wurde, ging es wieder zum Ausgangspunkt dem Biohotel zurück.

 

Tag 3 war vorgesehen für ein Strandpicnic. Die Zutaten dafür, incl. Decke hatte das Hotelpersonal vorbereitet. Nach einem Rundkurs vorbei an Kalkhorst und Brook wurde an der Ostsee nach einem einsamen Strand nur für die Gruppe gesucht und auch gefunden.

Das Wetter hätte hierfür nicht besser sein können, so daß auch ein Bad in der See genommen werden konnte. Als Abschluß konnten sich alle noch in einem Bauerncafé und Laden vergnügen.

 

Tag 4 startete in süd-westlicher Richtung über Damshagen nach Börzow in eine private Kräutergärtnerei, wo es sogar einen Kaffee gab. Entlang der Steppenitz führte die Route nach Schönberg zur Einkehr. Der Rückweg ging entlang des Flüßchens Maurine, weiter nach Dassow und Schloß Lütgenhof. Nach der Ankunft konnten sich alle wieder auf die Sauna und den Badeteich in dem schönen Gutshaus freuen.

 

Tag 5 stand das Städtchen Wismar auf dem Programm. Nach anfänglich schlechter Wegstrecke ging es dann zügig auf gut ausgebautem Radweg direkt zum Hafen von Wismar.

Nach Besichtigung und Einkehr lief der Rückweg über Beckerwitz und Christinenfeld auf asphaltieren Wegen sehr gut. Die Strecke war mit 60 km passend für eine Tagestour.

 

Am 6. Tag hieß es Abschied nehmen und das Gepäck wieder ans Rad. Dafür stand eine schöne Strecke nach Schwerin mit Kaffeepause im Gartencafé des Schlosses Willigrad an. Nach nur gut 50 km war die Landeshauptstadt erreicht. Abendspaziergang und Essen rundeten den Tag ab.

 

Am letzten Tag ging es noch einmal ohne Gepäck zu einer Stadtrundfahrt um den Schweriner See, den Schloßpark und das Schweriner Schloß. Alle hatten noch Zeit für eigene Erkundungen bevor es mittags mit dem Zug via Osnabrück wieder nach Minden ging.

 

Christine Grosser -Merschbrock

 

Schloss Benkhausen

 
 
 
 

Tour am Sonntag 16.9.2018
Tourenleiter : Rudolf Lintelmann
Fotos : Jürgen Hochwald

 

 

Hiddenhausen

 
 
 
 

Bei erst bewölktem Himmel, später strahlendem Sonnenschein machten sich 8 Radler und eine Radlerin auf zum Obsthof Otte in Hiddenhausen, wo Apfeltag war. Für Essen und Trinken mußte man sich anstellen, es waren viele Familien mit Kindern unterwegs. Auch die Musi spielte, für Groß und Klein gab es viel zum schauen, kaufen und spielen. Nach ausreichender Pause mit Verpflegung machte der Rückweg bei Rückenwind und wolkenlosem Himmel richtig Spaß, darum wurde in Löhne dann noch eine Eispause eingelegt. Es wurde ein langer Tag, Start 10:30 zurück in Minden 18:30 !

Text u. Foto : Christine Grosser-Merschbrock

Rund um Hannover

 

Am Sonntag, den 02. Sept. starteten bei bestem Radelwetter 19 Radfahrer mit der S-Bahn gen Hannover zur Umrundung der Stadt auf dem Julius-Trip-Ring.

Start war an den Herrenhäuser Gärten. Der Radweg führte uns entlang von Parks, dem Maschsee, Grünanlagen, der Leine, Schrebergärten und durch Europas größtem Stadtwald, der Eilenriede. Oftmals fuhren wir durch soviel Grün, dass man meinte, nicht in der Stadt Hannover zu sein, hätte man nicht zig Hauptstraßen und Straßenbahnlinien überqueren müssen.

Über die Leine ging es dann stadtauswärts in Richtung Wunstorf, wo in kleinen Gruppen die Heimfahrt per Bahn angetreten wurde.

 

Fotos: Gunda Pultke und Bernd Stahlmann

 


25 Jahre ADFC Minden Lübbecke e.V. Jubiläum am 10.6.2017

 
 
 

 

 Fotos : Gunda Pultke, Heidi Bierbaum

 

 

 

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