Ein Bericht von Ulrich Pagenstecher

Am 5. Oktober 2012 machten sich 10 ADFC-Mitglieder aus Iserlohn nach Regensburg auf den Weg. Der Grund war eine 8-tägige Fahrradfreizeit, die Tourleiter Ulrich Pagenstecher ausgearbeitet und organisiert hatte. Leider mussten kurzfristig 2 Paare wegen Krankheit absagen, dafür wurde das Team von 2 Radlern aus Overath bei Köln verstärkt. Insgesamt bestand die Gruppe also aus 12 Radlern, was sich als eine ideale Gruppenstärke erwies.


Der erste Tag war der Anreise vorbehalten. Die Truppe traf sich dann am Abend im „Fürstlichen Brauhaus“ und genoss zum ersten Mal die bayerische Küche und Gemütlichkeit. Außerdem lernte man sich untereinander kennen, da einige Radler zum ersten Mal an so einer Freizeit teilnahmen. Diese schönen gemeinsamen Abende wurden Tradition, denn jeden Abend gingen wir gemeinsam in ein schönes Restaurant.

Mit dem Fahrrad richtig los ging es dann am Samstag.



6. Oktober: Start war um 10.30 am Hotel. Auf dem Donauradweg ging es nach Sinzig. Hier wurde auf den Laaber-Radweg gewechselt, auf dem es über Alling, Undorf bis in den Ort Laaber ging. Hier wurde der Laaber-Radweg verlassen. Hinauf ging es hinauf nach Frauenberg und dann hinab nach Pielenhofen. Von hier fuhren wir an der wunderschönen Naab entlang zurück zur Donau und nach Regensburg. Auf Empfehlung des ADFC Regensburg, für dessen Hilfe Tourenleiter Ulrich Pagenstecher besonderen Dank sagen möchte, gab es auf dem Campingplatz bei Distelhausen in herrlicher Herbstsonne ein dickes Stück Kuchen.

Länge der Strecke 60 km.



7. Oktober: Treffen um 10.30 Uhr an der Steinernen Brücke. Es war leider schlechtes Wetter. Bei starkem Regen ging es an der Donau entlang zur Walhalla. Nach der Besichtigung fuhren einige Teilnehmer zurück, da das Wetter noch nicht besser war. Die restliche Truppe fuhr entlang der Donau bis Kiefernholz und auf der anderen Donauseite zurück bis Donaustauf. Von hier zurück nach Regensburg.

Länge der Strecke 62 km.



8. Oktober: Treffen um 9.45 an der Steinernen Brücke. Auf ruhigen Wegen ging es an der Naab entlang nach Kallmünz. Von hier über herrlich welliges Hügelland zum Regen. Am Regen zurück nach Regensburg.

Länge der Strecke 67 km.



9. Oktober: Treffen am Bahnhof um 9.15 Uhr. Mit der Bahn fuhren wir bis Saal. In Saal startete die Tour Richtung Kehlheim, dann weiter am Altmühl-Kanal entlang nach Riedenburg. Unterwegs Besichtigung der längsten Holzbrücke Europas in Essing. In Riedenburg fuhren wir über den Schambachtal Radweg nach Hexenagger. Dann weiter über Tettenwang und Schwaben zum Kloster Weltenburg. Vom Kloster aus mit einer Donauzisse (auch ein Tipp des ADFC-Regensburg) durch den Donaudurchbruch, und dann auf den Rädern zurück nach Saal. Die Fahrt auf der Donau durch die hohen Felsen mit der kleinen Donauzisse gehörte sicher zu den besonderen Höhepunkten der Tour. Ab Saal fuhr ein Teil der Truppe mit dem Zug zurück. Diejenigen, die noch nicht genug hatten, fuhren mit den Rädern an der Donau entlang zurück nach Regensburg.

Länge der Strecke 55 km oder 85 km



10. Oktober: Treffen um 9.30 Uhr an der Steinernen Brücke. An diesem Tag wurde nicht Fahrrad gefahren. Regine Wörle vom ADFC Regensburg bot uns eine perfekte und hoch kompetente Altstadtführung. Der Nachmittag war zur freien Verfügung.


11. Oktober: Treffen am Campingplatz um 9.30 Uhr. Fahrt entlang der Donau nach Bad Abbach. Weiter über Saalhaupt, Teugn, Langquaid, Laaber nach Abensberg. Um 17 Uhr gab es eine Besichtigung von Kuchlbauer´s Bierwelt. mit Hundertwasserturm. Nach einem leckeren Imbiss fuhren wir mit dem Zug von Abensberg zurück nach Regensburg, wo wir um ca. 21 Uhr ankamen.

Länge der Strecke 65 km.



12. Oktober: Treffen an der Steinernen Brücke um 9.30 Uhr. Es ging auf dem Falkenstein-Radweg bis Rossbach. Der Falkenstein-Radweg ist eine alte Bahntrasse, die uns mit sanfter Steigung in die Berge brachte. Von Rossbach fuhren wir nach Reichenbach an den Regen. Hier ereilte uns auch zum zweiten Mal bei dieser Fahrradfreizeit Niederschlag. Im Regen ging es also den Regen zurück nach Regensburg.

Länge der Strecke 70 km.



13 Oktober: Treffen um 9.30 Uhr an der Steinernen Brücke. Die letzte Tour der Fahrradfreizeit sollte gemütlich und ohne Berge sein, eine Tour zum ausrollen. Wir fuhren über Donaustauf, Friesheim nach Pfatter, wo in einem gemütlichen Cafe Kuchen gegessen wurde, Über Kiefenholz und Donaustolz ging es zurück nach Regensburg.

Länge der Strecke 70 herrlich ebene Kilometer.

Am Abend trafen wir uns alle im Spitalkeller zu einem zünftigen Abschiedsessen. Die Teilnehmer bedankten sich reichlich bei dem Tourenleiter für eine wunderbare gemeinsame Fahrradwoche. Hiefür war Regensburg einfach perfekt.


14. Oktober: Rückfahrt


Wir danken dem ADFC Regensburg und besonders seinem Tourenleiter Harry für die vielen tollen Tips und Regine für die tolle Stadtführung!


 Wer sich ein Bild machen möchte, wo wir her geradelt sind, kann das auf GPSies machen.

                                                             

Bilderserie

Im "Fürstlichem Brauhaus"
Bei der ersten Radtour an der Schwarzen Laaber war es noch recht sommerlich warm und man konnte Bein zeigen.
Im Hintergrund sieht man die "Akropolis Bayerns", die Walhalla.
Von der Walhalla aus hat man einen herrlichen Ausblick, denkt man sich die Baugerüste mal weg...
Blick von der "Steinernen Brücke" auf den Dom und die Altstadt
Der Herbst hielt Einzug und bot tolle Eindrücke. Hier auf der Radtour an der Naab nach Kallmünz und am Regen zurück
Zwischendurch mussten auch mal quietschende Ketten behandelt werden.
Idylle am Regen
Imposante Ansicht im Altmühltal
Die längste Holzhängebrücke Europas bei Essing wurde natürlich auch in Augenschein genommen.
Durch den Donaudurchbruch samt Fahrräder auf einer Zille - sehr zu empfehlen!
Stadtführung mit Regine Wörle vom ADFC Regensburg.
Der Kuchlbauer-Turm, entworfen von Friedensreich Hundertwasser
Kunst am Falkenstein-Radweg
Ein Gruppenfoto darf natürlich nicht fehlen.
 

© 2019 ADFC Kreisverband Märkischer Kreis e. V.