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Warum ist Codieren wichtig?

Der Nutzen der Radkodierung ist schwer in Zahlen zu fassen. Schätzungen sprechen von bis zu vierfach erhöhten Aufklärungszahlen. Laut Aussagen des ADFC Dortmund ist in den Bezirken, in denen Codieraktionen stattfinden, die Aufkärungsquote um 30% gestiegen und die Diebstahlsrate um 30% gesunken. Angesichts dieser Einschätzungen wünscht der ADFC des Kreises eine Intensivierung der Fahrradcodierungen im Kreisgebiet.

Uncodierte Fundräder können nur zu einem Bruchteil dem Eigentümer zugeordnet werden und landen häufig in einer Versteigerung. Codierte Fundräder  können anhand des Codes sofort ohne Rückgriff auf eine Datenbank den Eigentümer des Fahrrades zugeordnet werden. Einige Versicherungen gewähren deshalb aufgrund geringerer Diebstahlquoten einen deutlichen Rabatt auf die Versicherungsprämie.

Wie funktioniert die Codierung?

Nahezu jedes Fahrrad mit Stahl- oder Alurahmen kann codiert werden. Der Code wird mit einem speziellen Gerät am oberen Sattelrohr eingraviert oder eingestanzt. An dieser Stelle ist der Rahmen besonders stabil und eine Codierung ist absolut unbedenklich.

Zum Schutz gegen Korrosion wird die codierte Stelle mit einem transparenten Aufkleber geschützt, der gleichzeitig deutlich sichtbar signalisiert, dass dieses Rad zweifelsfrei dem rechtmäßigen Besitzer zugeordnet werden kann.

Carbon-Rahmen und Fahrradteile wie z.B. der Akku von Pedelecs können alternativ mit einer Klebe-Codierung versehen werden. Ein Spezialkleber verhindert dabei das leichte Entfernen des Aufklebers.

Der Code setzt zusammen sich aus dem Autokennzeichen und dem Gemeindecode des Ortes, drei Ziffern für die Hausnummer, sowie den Eigentümerinitialen, möglich ergänzt durch eine zweistellige Jahreszahl der Codierung.

Die Kosten betragen 10 Euro für Nichtmitglieder. ADFC-Mitglieder zahlen 5 Euro.

 

 

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