ADFC-Radtour auf die Ruhrhöhen zur Hohensyburg

03.09.20
Kategorie: Aktuelles, Iserlohn

Copyright by Markus Bellebaum










Die Sonne scheint, es ist nicht zu warm, das ideale Wetter zum Radfahren. So war es auch am Samstag, dem 29. August 2020, als der ADFC Iserlohn unter Tourenleiter Markus Bellebaum in einer Gruppe von 17 E-Bike-Radlern um 10 Uhr vom Letmather Bahnhof aus Richtung Dortmunder Süden aufgebrochen sind.

Durch das Stübbeken ging zuerst stetig bergauf, dafür jedoch hinter dem Schälk auf der Bürenbrucher Straße und anschließenden Waldwegen fast durchgehend nur noch bergab bis zum Elsebad in Schwerte-Ergste. Am dortigen Bahnhof vorbei und nach Durchqueren des Ruhrtals führte die weitere Route auf abgelegenen Radwegen durch Wandhofen in den Schwerte Westen.Erst unter der Autobahn 1 hindurch, dann auf einer Brücke über die A45, so gelangte die Gruppe ins Wannetal nördlich der Hohensyburg.

Ohne weiteren Verkehr auf dieser abgelegenen Straße wurde hinter Syburg schließlich der erste Höhepunkt erreicht. Vom Vincketurm, wie auch der Aussichtsplattform am Kaiser-Wilhelm-Denkmal gab es einen weitreichenden Blick auf die Berge des Sauerlandes, sowie auch die Mündung der Lenne in die Ruhr. Nach einer kurzen Rast ging es eine  Anhöhe weiter zu den Felskanzeln oberhalb des Hengstey-Sees.

Diese natürlichen Aussichtspunkte erinnern ein wenig an die Bastei in der Sächsischen Schweiz. Mit dem Speicherbecken des Koepchenwerks war auch geografisch der letzte Höhepunkt angefahren. Da dort momentan Revisionsarbeiten stattfinden, war das Wasser des See abgelassen. Ein warlich seltener Anblick.

Wieder steil bergab wurde erst die B54 und die Bahnlinie Dortmund-Herdecke-Hagen gequert, um nach einem leichten Wiederanstieg Herdecke-Westend zu erreichen. Die Außengastronomie eines Bäckers, sowie diverse Sitzmöglichkeiten rund um einen danebenliegenden Brunnen boten die ideale Gelegenheit für eine Mittagsrast bei diesem guten Wetter.

So gestärkt ging es am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke vorbei wieder in den Wald, um nach einem schönen Ausblick über das Ruhrtal bis nach Volmarstein und Wengern nun hinter dem Gut Schede mit einer langen, genussvollen Abfahrt hinunter nach Wetter zu gelangen.

Über die Obergrabenbrücke führte die weitere Strecke auf die Ostseite des Harkortsees. Nach einem kurzen Abstecher zum Wasserschloss Werdringen ging es abschließend über Herdecke entlang der Ruhr und der heimischen Lenne wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Die Route war nicht einfach. Neben 67 Kilometern waren auch 660 Höhenmeter zu bewältigen. Aber Dank der elektrischen Unterstützung war es für alle Teilnehmer kein großes Problem.

Markus Bellebaum

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